Wie man Folien richtig gestaltet

Heute gibt es … mal wieder … einen Vortrag von Christian Spannagel. Der Professor von der Pädagogische Hochschule Heidelberg erklärt in seinem Vortrag worauf man bei Folien-Präsentation achten sollte … inkl. einer kognitionspsychologische Betrachtung. In der Kognitionspsychologie werden die auf komplexe Weise organisierten psychischen Mechanismen des menschlichen Denkens erforscht.

Meilenstein: Apples nächstes MacOS kann Tagging

OS X Mavericks - Tags

Im Herbst bringt Apple neben seinem neuen mobilen Betriebssystem iOS 7 auch eine neue Version seines “stationären” Betriebssystems Mac OS X auf den Markt.

Sie nennen es diesmal nicht nach einer Katzeart, sondern nach einem Surfer-Paradies an der kalifornischen Pazifik-Küste: Mavericks. Damit wollen sie nun anfangen, ihre nächsten MacOS-Versionen nach herausragenden Orten in Kalifornien zu benennen. Aber das nur am Rande. Denn ich schreibe diesen Beitrag, weil Apple bei seiner Keynote auf der WWDC am Montag für Mavericks etwas angekündigt hat, dass ich für einen Meilenstein bei Betriebssystemen halte und was im allgemeinen Trubel über die ganzen Neuheiten und Neuerungen vielleicht etwas untergegangen ist: In Mavericks kann man Dateien taggen.

Taggen? Auch Indexierung oder Verschlagwortung genannt. Ja, genau, diese Sache, die wir bei Flickr-Fotos, Youtube-Videos und natürlich auch mit den Hashtags bei Twitter immer machen … oder machen sollten. Auch damals bei del.icio.us haben wir das schon machen sollen, auch wenn ich es damals noch nicht wirklich verstanden habe. Ich lebte zu dieser Zeit aus einer Welt, die von Kategorien, Ordnern und Schubladen geprägt war. Bis ich das Buch “Das Ende der Schublade” von David Weinberger las.

Tagging ist auch ein Prinzip, welches schon lange bei professionellen Dokumenten-Management-Systemen (DMS) eingesetzt wird. Dort, wie bei Mavericks, macht der konsequente Einsatz des Tagging-Prinzips Ordner und Ordnerstrukturen eigentlich überflüssig. Statt eine Datei an einem bestimmten Ort im Dateisystem abzulegen, wird sie mit Tags versehen und in einen Dateien-Pool gelegt. Statt also eine Datei in eine Schublade zu legen, bekommt sie ein Art digitales Post-it und wird in eine Blackbox gelegt. Und wer sich mit dem Innenleben von Betriebssystemen ein wenig auskennt, wird wissen, dass diese beiden Vorgehensweisen sich im Kern nicht unterscheiden.

Der Vorteil beim Taggen ist, dass man an eine Datei nicht nur ein Post-it, sondern unendlich viele darankleben kann. Was das Auffinden von Dateien ziemlich erleichtert; vor allem von solchen, deren Inhalt man nicht durchsuchen kann, wie etwa Videos, MP3s oder Fotos. Habe ich zum Beispiel auf dem 75. Geburtstag meines Großonkel Tim ein Foto von seinem neuen Hund Struppi gemacht, dann kann ich das Foto u.a. mit “Struppi”, “Tim”, “Geburtstagsfeier”, “Familie”, “Hund” etc. taggen. Suche ich später mal nach einem Foto mit einem Hund, so wird mir unter dem Tag “Hund” u.a. auch dieses Bild anzeigen. Ich muss mich nicht zurückerinnern, dass ich auf dieser Feier diesen Hund fotografiert habe und dann in dem Ordner “Fotos > Familie > Feiern > 75. Geburtstag Großonkel Tim” suchen. Es wird mir mittels des Tags automatisch geliefert. Natürlich auch, wenn ich nach einem der anderen Tags suche. Auch kann man so mit mehreren Tags eine Auswahl einschränken. “Familie” und “Geburtstagsfeier” würden mir nur Bilder liefern, die ich mit diesen beiden Tags versehen habe.

Mavericks wird natürlich weiterhin eine Dateienstruktur unterstützen, so dass die Tags daher eine Erweiterung des heutigen Finder sind. Aber eine, die meiner Meinung nach die Chance mit sich bringt, die Nutzung von Dateisystemen zu revolutionieren. Wenn sie sich denn allgemein durchsetzt. Das wiederum wird sicherlich eine Weile dauern, wäre aber ein Segen. Gerade in Zeiten der Cloud…

Tweetping – Twitter Mission Control Center

Tweetping

Wenn man sich Tweetping anschaut, fühlt man sich ein bisschen wie im Mission Control Center der NASA.

Eigentlich kann Tweetping nicht viel und doch fasziniert es mich. Vielleicht habe ich für solche Dienste auch nur eine ganz eigenes Faible. Wer weiß? Auf jeden Fall zeigt es kontrollraummäßig an, wie gerade rund um den Erdball getwittert wird. Mitsamt einer beeindruckenden, animierten Weltkarte. Darauf sieht man auch die aktuellen Twitter-Hotspots der einzelnen Kontinente.

Hach! Ich liebe es…

Lieblings… – heute: Architektur-Blogs

Häuschen

So nach und nach haben sich Architekur-Blogs in meinen Feed-Reader rein geschlichen. Inzwischen habe ich schon eine Extra-Rubrik für diese Blogs angelegt. Was mich auf die Idee brachte, euch mal meine Lieblingsblogs aus der Kategorie Architektur vorzustellen. Vielleicht ist ja auch was für euch dabei. Die Sortierung soll keine Wertung wiederspiegeln.

Architektourist

Architektourist ist nicht nur ein schönes Wortspiel, sondern auch ein ziemlich ambitionierter Weblog von Alexandra und Michael Busch. Sie dokumentieren dort außergewöhnliche architektonische, innen-architektonische, landschafts- und städteplanerische Projekte.

Aha.Architektur

Peter Voßwinkel bloggt für die taz aus der Welt der guten Architektur, Urbanität und Lebensraumgestaltung. Er meint: »Wirklich gut ist eine Architektur, deren visueller Eindruck so auf das körperliche Selbstgefühl einwirkt, dass der Körper Haltung annimmt, bis hin zum verblüfften Aha.«

The tiny life

Dieser Blog über Tiny houses war übrigens der erste Architektur-Blog, der es in meinen Feed-Reader schaffte. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, suchte ich damals ursprünglich nach Inspirationen für ein Gartenhaus. In den USA gibt es eine richtige Szene, die sich mit diesen winzigen Häusern beschäftigt, die meist eindeutig mehr sind als eine Hütte.

Relaxshacks

Aus der Tiny-Houses-Ecke kommt auch der Relaxshacks-Blog, welcher einen ähnlichen Ansatz wie The tiny life hat. Beide stellen nicht nur die Architektur von sehr kleinen Häusern vor, sondern zeigen auch viele pfiffig Lösungen für beengte und kompakte Wohnsituationen.

Architekturfotoblog

Wie der Name schon sagt, legt Thomas Robbin in seinem Architekturfotoblog sein Augenmerk auf das Fotografieren von sehenswerter Architektur. Und wer nun Blut geleckt hat, findet in der dortigen Blogroll weitere zahlreiche Links rund um die Architektur, wie auch das Fotografieren.

Seltsamsten Entdeckungen auf Google Earth

Google Earth

Heute gibt es mal ein paar Videos von besonderen und manchmal auch seltsamen Entdeckungen via Google Earth. Viel Spaß damit…

10 Strange Discoveries On Google Earth

Kuriositäten in Google Earth

Coole Orte in Google Earth

Wer nun mehr solcher Videos sehen möchte, kann ja mal bei Youtube nach Google Earth suchen. Da gibt es noch einige von dieser Sorte.

OX Text – Online Open Office

OS Text

Die Nürnberger Open-Xchange AG schickt sich an, seine OX App Suite mit einer eigenen Cloud-basierte Office-Software namens OX Documents zu erweitern. Diese Suite soll auf Open Office basieren und als erstes kam Anfang April OX Text hinzu. Noch in 2013 sollen die Tabellen-Kalkulations-App OX Spreadsheet und die Präsentations-App OX Presentation folgen.

Word- und OpenOffice- bzw. LibreOffice-Dateien können mit OX Text online, also direkt im Browser erstellt und bearbeitet werden. Die Zusammenarbeit mehrerer Nutzer ist dabei u.a. sogar in Echtzeit möglich; eben so wie eine Versionierung. Anders als bei Google Docs bzw. Microsoft Office 365 verwendet OS Text online kein eigenes Dateiformates. Dadurch entfällt das nervige Konvertieren, wenn man die Texte außerhalb der Online Office Suite verwenden möchte. Bei Caschy im Blog schreibt Patrick Meyhöfer zudem: »Dank Responsive Design soll sich das Layout an die unterschiedlichen Display-Größen automatisch anpassen. Zudem sind die Dokumente Online- und Offline-fähig, welches unterwegs nicht zu verachten ist.«

Autonetzer – Carsharing unter Privatpersonen

Autonetzer

Carsharing ist eindeutig auf dem aufsteigenden Ast. Immer mehr Firmen und Organisationen bieten in immer mehr Städten diese besondere Art der Autovermietung an. Selbst der ADAC beschäftigt in seinem Kunden-Magazin Motorwelt recht regelmäßig mit dem Thema und auch Die Bahn bietet mit Flinkster deutschlandweit Carsharing an. Unter Carsharing oder zu deutsch Teilauto, versteht man die organisierte gemeinschaftliche Nutzung eines oder mehrerer Autos.

Die meisten Carsharing-Modelle basieren auf einem Pool eigener Fahrzeuge, nicht so jedoch Autonetzer. Dies ist eine Online-Plattform, deren Pool sich aus privaten Fahrzeugen zusammensetzt, die dann über die Autonetzer-Website vermittelt werden.

Die Autonetzer erklären uns auf ihrer Website, dass ein Auto im Schnitt 23 Stunden am Tag nicht bewegt wird. 23 Stunden in denen die Uhr im Bezug auf Steuern, Versicherung und Wertverlust unnachgiebig weitertickt. Mit privatem Carsharing kann man diese Fixkosten ein Stück weit wieder reinholen. Dabei bietet Autonetzer über die R+V Versicherung eine Zusatz-Versicherung für die Fahrzeug-Mieter mit Haftpflicht-, Teil- und Vollkaskoschutz.

Ein Vorteil von Autonetzer gegenüber anderen Angeboten ist, dass es keine Grundgebühr gibt, weder für Mieter, noch für Vermieter. Letztere müssen jedoch 15% ihrer Einnahmen abgeben. Da sie die Automiete ab einem gewissen Sockelbetrag … 8 Euro für 4 Stunden und 12 Euro für 24 Stunden … jedoch selbst festlegen dürfen, können sie das ja einkalkulieren. Ein Nachteil gegenüber anderen Carsharing-Angeboten kann der unterschiedliche Zustand der Fahrzeuge sein. Muss aber nicht…

Damit das Carsharing unter Privatpersonen auch reibungslos vonstatten geht, haben die Autonetzer 7 goldene Autonetzer-Regeln aufgestellt. Diese zu beachten, kann sicherlich nicht schaden.

tonakademie bietet online Musik-Kurse an

tonakademie

Wer hier häufiger mal vorbeischaut, wird schon mitbekommen habe, dass ich gerne Websites vorstelle, die ich bei Web2Null entdeckt habe. Diesmal ist dies die tonakademie aus Erding. Hier kann man online Musikinstrumente spielen lernen. Derzeit sind dies etwa Gitarre und Schlagzeit für Anfänger sowie Praxis-Kurse für E-Bass und etwas, dass sich Funky Drumming nennt.

In die Kurse kann man kostenfrei reinschnuppern, wer aber den vollen Lernumfang inkl. Videos, Noten, Übungen, Playalongs, Aufgaben und das Kursforum nutzen möchte, zahlt € 19,95 für 30 Tage. Weitere Kurse werden, wie die bestehenden auch, mit ausgebildeten Musikern erarbeiten.

E-Learning ist ja schon so lange eine kommendes großes Ding im Web, dass ich echt mal froh bin, so ein Angebot, wie das von der tonakademie zu Gesicht zu bekommen. Auch wenn ich selbst so fürchterlich unmusikalisch bin, dass dieses Angebot für mich schlichtweg rausgeworfenes Geld wäre.

Cheat sheets für Web-Entwickler

Cheat Sheet

Cheat sheet übersetzt man wohl am besten mit “Spickzettel” und im Netz gibt es sie inzwischen in x-facher Form. Denn es ist fast schon zu einem Sport für Web-Entwickler, -Designer und Konzepter geworden, solche Spickzettel für die unterschiedlichsten Bereiche anzulegen. Zudem tun dann auch Blogger und Online-Redakteure das, was sie bei einer solchen Schwemme gerne tun: Sie legen Listen an.

Ich für meinen Teil lege darum heute auch eine Liste an, eine Meta-Liste mit Cheat-Sheet-Listen:

Methoden zur Visualisierung als Periodensystem

A Periodic Table of Visualization Methods

In der Grafik oben wird eine Übersicht über Visualisierungsmethoden in Form eines Periodensystems gezeigt. Und auch, wenn diese Infografik schon einiges verrät, offenbart sie die ihn ihr steckenden Informationen erst auf der Ursprungswebseite A Periodic Table of Visualization Methods auf Visual Literacy. Denn dort ist hinter jedem “Element” ein anschauliches Beispiel hinterlegt, ähnlich einem Adventskalender. Per Mouseover wird einem dort offenbart, was es jenseits von Excel-Tabellen und Mind-Maps, noch an Möglichkeiten gibt, Daten und Informationen aufzubereiten.