Amazon bietet komfortableres Vorhören
Seit vielen Jahren bin ich Amazon-Kunde und kaufe wirklich gerne dort ein. Es gab noch nie Probleme und die die eingesetzten Nutzungsfunktionen der Website fand ich fast immer vorbildlich. Fast immer vorbildlich?! Japp! Denn die Vorhör-Funktion mittels RealPlayer hat mich immer genervt.
Jetzt habe ich bemerkt, dass Amazon mein stilles Flehen erhört und etwas geändert hat. Der MusicSampler wurde eingeführt. Sampler kommt in diesem Falle wohl von Sample als Beispiel.
Auf den ersten Blick lässt der MusicSampler kaum einen Wunsch offen. Mit jeweils einem Ein-Minüter als Vorgeschmack kann man sich jetzt komplett durch ein Album hören. Und das mit den üblichen Steuerungsmöglichkeiten eines Musicplayers und den Amazon-üblichen Vorschlags- und Einkaufsfunktionen.
Was zuerst etwas nervig ist, ist, dass man den RealPlayer10 installiert haben muss. Aber sonst bin ich sehr zufrieden mit der Neuerung.
von Matthias Zellmer

Kommentare
Lenny schrieb am 15.12.2008 um 15:13 Uhr
Diesen Umstand habe ich beim Amazon-Probehören auch immer gehasst.
Daher bin ich dazu übergegangen Musik hauptsächlich bei jpc.de zu beziehen. Die Probestücke laufen ohne Probleme und Add-Ins. Zudem kommt, dass der Shop m.E. bei Musik wesentlich besser sortiert ist. Auch Klasse fand ich damals die Idee der minimalistischen Seite “einfach.jpc.de”. Ich finde sollche Fallback-Webseiten sollte es viel öfter geben, denn nicht jeder hat, z.B. in Firmennetzen, bei denen durchaus Surfen erlaubt ist, auch JavaScript und Flash am laufen.
Matthias Zellmer schrieb am 15.12.2008 um 15:25 Uhr
Ich bin ja zugegebenermaßen Amazon-Fan. Die sind flott, gut sortiert und sowas von fair, wenn es um Reklamationen geht. Zudem ist Amazon so breit aufgestellt, dass ich nicht bei x Webshops angemeldet sein muss, sondern alles aus einer (zuverlässigen) Hand bekomme.
Lenny schrieb am 16.12.2008 um 10:55 Uhr
Das mit den Reklamationen kann ich bestätigen. Wenn beispielsweise Bücher oder CDs Mägel aufweisen, bekommt man prompt Ersatz zugeschickt und muss erst im Anschluss die defekte Ware zurücksenden.
Das nenne ich echt mal kundenfreundlich :)
Matthias Zellmer schrieb am 16.12.2008 um 11:10 Uhr
Mir ist mal eine MP3-Spieler 2 Monate nach Ablauf der Gewährleistung kaputt gegangen. Eingeschickt und prompt nicht nur den vollen Kaufbetrag überwiesen bekommen, sondern auch noch eine Versandkostenpauschal von 5 Euro oben dran. Klar, dass ich da immer wieder gerne Geräte kaufe, die evtl. mal den Geist aufgeben könnte.