Monatsarchiv für Juli 2007
XING öffnet Entwicklern Ihre Pforte

Gerade vorgestern habe ich noch über die Zukunft von Web2.x philosophiert, da verkündet mir heute mein Feedreader, dass XING als erste deutschsprachige Plattform seine Pforten für externe Entwickler öffnet.
So langsam werde ich mir immer sicherer, dass es demnächst einfach zur (Weiter-)Entwicklung einer Website dazu gehören wird, Plugins für die führenden Online-Plattformen anzubieten.
Im Handelsblatt wird Xing-Chef Lars Hinrichs folgendermaßen zitiert:
Wir arbeiten bereits seit März daran, Xing über die XML-basierte Schnittstelle für externe Entwickler und Anwendungen zu öffnen. Technisch ist das überhaupt kein Problem. Allerdings sind bestimmte Sachen, die Facebook in Amerika anbietet, aus Datenschutzgründen in Deutschland schwierig. Wir müssen genauer trennen zwischen dem, was wir wollen und dem, was wir rechtlich dürfen.
Ich bleibe gespannt …
Via ibusiness.de
von Matthias Zellmer
Unflashed
Während das iPhone Journalisten und Blogger hüben wie drüben dazu veranlaßt, sich über Design, Benutzerführung und Interface die Finger wund zu schreiben, wurde einem interessanten Aspekt bisher wenig Aufmerksamkeit zugedacht oder dieser allenfalls bedauernd zur Kenntnis genommen. Die gänzlich fehlende Unterstützung von Flash, Windows Media, Real Player und Java Applets.
Daniel Eran Dilger, technischer Berater und Autor aus San Francisco, betrachtet die fehlende Implementierung dieser Features als bewusste Ausklammerung proprietärer Codecs und Technologien. Wie bereits die fehlende Unterstützung von Windows Media durch den iPod der Verbreitung des Microsoft-Codecs schwer geschadet hatte, könnte es nun auch dem beliebten Flash-Video an den Kragen gehen. Insbesondere da für Apple mit Flash-Lite ein Konkurrent am Interfacehorizont für Mobile Endgeräte aufgetaucht ist.
Ein ungemein aufschlussreicher Artikel.
von Artur Richter
Ideen teilen.
Ideas worth spreading…
ist der Slogan des Videoportals TED. Man könnte problemlos Stunden damit verbringen, sich durch die große Anzahl hochinteressanter Vorträge zu klicken. Ein Reihe hochkarätiger Redner verwöhnt den Besucher auf vielfältigen Themengebieten mit mitreißenden, erhellenden und amüsanten Thesen und Gedanken in sehr gut aufbereiteten Vorträgen.
Die Gestaltung des Portals steht dabei den hochwertigen Inhalten in nichts nach. Die Startseite wurde übersichtlich und gut strukturiert aufgebaut und mit einem großen und intuitiven Teaserbereich ausgestattet. Auch die Detailseiten erscheinen in einem zurückhaltenden Gestaltungsduktus ohne dabei fade oder langweilig zu wirken.
Ein weiterer positiver Punkt ist der Player. Abgesehen von den allseits bekannten Bedienelementen hat man die sehr sinnvolle und nützliche Möglichkeit, innerhalb des Vortrages in bestimmte Kapitel zu springen – Ein Feature, daß ich bisher nur bei Audible gesehen habe.
Einziger Nachteil des Portals ist der hohe Suchtfaktor…
Robert Basic hat sich auch gleich die Mühe gemacht einen kleine Auswahl interessanter Vorträge zusammenzustellen.
von Artur Richter
Cyworld kommt nach Deutschland

Cyworld? Noch nie gehört? Vereinfacht gesagt, ist Cyworld das südkoreanische myspace. Das obendrein viel früher (1999) online ging. Und dieses Cyworld wird es nun als .de-Variante geben.
Warum schreibe ich nun darüber? Solche Websites sprießen doch derzeit aus dem Web wie das Unkraut in meinem Gingkobäumchen-Blumentopf. Es sind einige Fakten und Infos, die ich recht interessant finde und die mich haben hellhörig werden lassen:
- Ca. 25% aller Südkoreaner sind Mitglied bei Cyworld.
- Bei den 20-30-Jährigen sind es sogar über 90% (!!!).
- Deutscher Partner für Cyworld ist die Deutsche Telekom, also ein Konzern, der er gewohnt ist, werbemäßig ordentlich zuzulangen.
- Neben den üblichen Community-Kram (Buddys, Blogs, …) gibt es auch kleine virtuelle Räume, die man ausstatten kann … Second Life in a Nutshell?!
Bin mal gespannt, ob da der nächste (berechtigte) Hype auf uns zukommt, ggf. inkl. platzender Blase oder ob Cyworld einfach an der Web2null-Behäbigkeit der Deutschen scheitert.
Via basicthinking.de
Update: Tiefer gehende Informationen zum Thema findet man übrigens auch auf bloggas.de
von Matthias Zellmer
One-Minute-Handy-Tarif
Einige hier in der Firma haben einen so genannten Discounter-Handy-Tarif à la Simyo, Callmobile, Blau, etc. und es kommt schon öfters mal vor, dass wir hitzig darüber diskutieren, wer jetzt den besten, günstigsten oder einfach coolsten Tarif gefunden hat … ich natürlich ;-).
Was den Coolness-Faktor anbetrifft, wird jedoch keiner unserer Tarife den neuen Debitel-Tarif Crash überbieten können. Debitel vertreibt seine Crash-Tarife im verschärften Last-Minute-Stil … ich würde es mal One-Minute-Stil nennen.
Das funktioniert ganz einfach: Jede Minute werden 5 Handynummer mit einem der drei zur Verfügung stehenden Tarife angeboten und man kann innerhalb dieser Minute zuschlagen oder eben nicht. Das Prozedere macht schon was her.
Aber Vorsicht! Ich finde die Tarife nicht gerade so günstig!
von Matthias Zellmer
myLive-TV: Mogulus
Eigentlich ist es nur all zu logisch: Der gemeine Web2null-User produziert sich gerne. Es werden kleine Filmchen aller Art gedreht … wie man es aus Film/TV kennt. Logisch. Es werden kleine Audiobeiträge produziert … wie man es aus dem Radio kennt. Es werden eigene Berichte geschrieben … wie man es aus der Zeitung kennt. Da fehlte auf jeden Fall noch die Plattform, die es ermöglicht seine eigene Live-TV-Sendung zu produzieren.
Und wie man es inzwischen gewohnt ist: Wenn im Web2null was fehlt, dann kennt man es entweder nur noch nicht oder es kommt bald. Und somit ist sie nun da: die MyLive-TV-Plattform Mogulus
Mogulus liefert allerdings nicht nur die Plattform, sondern auch Inhalte in Form von kleinen Einspielern. Und man braucht dazu keine eigene Software (Hardware schon), alles webbasiert.
Scheinbar hat Mogulus auch schon einen Sponsor. Denn so oft, wie in dem Einleitungsfilmchen Produkte von Apple zu sehen waren, scheint mir das kaum Zufall zu sein.
Via fontblog.de
von Matthias Zellmer
Kausalität DIY
Link: www.youtube.com
Was man mit viel Zeit, einem Haufen Hausrat und einem guter Freund, bei dem man für ein paar Wochen unterkommen kann so alles hinbekommen könnte, zeigt dieses Video.
Virales Marketing juchee.
Via pixelsurgeon
von Artur Richter
Was wird aus den ganzen Web2.0-Angeboten?

Eine Frage, die seit Wochen bei uns durch die Agentur geistert, lautet ordentlich formuliert:
Was wird aus den ganzen Web2.0-Angeboten?
Es sind einfach so verdammt viele! Und fast jede möchte, dass man sich anmeldet. Ich bin jetzt wirklich keiner, der vor der Anmeldung bei irgendeinem Web-Angebot zurückschreckt. Doch so langsam wäre jede Katze neidisch auf meine Überlebensfähigkeiten, so oft wie es mich schon als Leiche in irgendwelchen Systemen gibt: myspace, localisten, kwick, etc., etc., etc., …
Als ich nun auf web2null.de den Beitrag über mesmo.tv gesehen habe, ist mir sofort aufgefallen, dass die Leute von mesmo.tv direkt neben ihrem Logo sehr prominent einen Banner platziert haben, der es per Klick direkt ermöglicht, mesmo.tv als so genannte facebook-application zu seinem facebook-profil hinzuzufügen.
Vielleicht ist dies einen der möglichen Entwicklung, die Web2.0 nimmt?! Im Prinzip könnten nur ein paar wenige Meta-Communities wie myspace, iGoogle oder facebook als eigenständige Web2.0-Site übrig bleiben und als Container für Applikationen (iLike, ripple, …) bzw. Plugins (RSS-Reader, Webmailer, …) dienen. Web2.x würde dann bedeuten, spezialisierte Dienste für die Meta-Communities anzubieten. Mal sehen was kommt …?!
von Matthias Zellmer
Keramik Dynamik
Aufgrund der überbordenden Fülle von Portfolios hervorragender Fotografen habe ich es bisher vermieden, einzelne Arbeiten herauszupicken und im Netzlogbuch vorzustellen – die Liste würde einfach zu lang werden.
Die Hochgeschwindigkeitsaufnahmen von Martin Klimas bilden nun die erste Ausnahme. Martin Klimas schafft es mit seinen Aufnahmen den Gegensatz kontemplativer Ruhe und entfesselter Energie in einem Bild zu vereinen.
Insbesondere die Serien 03 und 04 sind absolut sehenwert.
Spreeblick hat´s mal wieder zuerst gesehen.
von Artur Richter





