Monatsarchiv für August 2007
Das Designministerium empfiehlt …
Zuerst hielt ich ihn für eine Spielerei, aber bei genauer Betrachtung wird klar, dass der Designbewerter des Designministeriums doch mehr ist.
Dort kann man on-the-fly seine Website nach definierten Gestaltungsrichtlinien testen lassen. Umgehend bekommt man das Ergebnis (0 bis 100 Punkte) inkl. der nach Lob und Tadel unterteilten Detailkritik angezeigt. Zum Schluss kann, wer mag, ein Zertifikat auf seine Website packen.
Das Netzlogbuch hat übrigens 79 Punkte erreicht.
von Matthias Zellmer
Ovi – Nokias Tür zum mobilen Entertainment
Gestern hat Nokia in London sein neues Mobile-Entertainment-Portal Ovi vorgestellt. Und wie es jeder an dieser Stelle tun würde, verkünde auch ich jetzt: “Ovi” ist das finnische Wort für “Tür”.
Wie Nokia in seiner Pressemitteilung berichtet, wird Ovi thematisch vor allem ein Portal und eine Community für mobile Spiele, Karten, Musik und Fotos sein. Eine durchaus logische und im Bezug auf die Konkurrenz z.B. aus dem Hause Apple durchaus sinnvoll erscheinende Maßnahme.
Via iBusiness
von Matthias Zellmer
Das Web ist voller Barrieren … auch inhaltlich
Das Dokument ist nicht mehr das neuste, aber trotzdem sehr informativ. Die Rede ist von einem Bericht über einen Kongress des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie e.V. (BVL) in Berlin vor gut zwei Jahren.
Dieser Bericht bringt recht gut auf den Punkt, worauf man achten sollte, wenn man eine Website auch inhaltlich barrierefrei bzw. barrierearm gestalten möchte.
von Matthias Zellmer
Zeit für einen Kurzfilm?!
Keine Zeit für einen Kurzfilm? Bevor ich jetzt hier zu analysieren versuche, was so eine Aussage im Bezug auf den Begriff Zeit bedeutet, möchte ich das lieber mal von Heinz Struck machen lassen: Zeit
Via Spreeblick
von Matthias Zellmer
Interaction design pattern
Martijn van Welie aus den Niederlanden präsentiert auf seiner Website welie.com eine umfangreiche Sammlung an Interaction Design Pattern.
Doch listet er nicht nur die von ihm identifizierten Pattern untereinander auf, sondern er hat sich auch die Mühe gemacht und beschreibt jedes Einzelne detailiert. Er unterteilt zur Beschreibung jedes Pattern in die Abschnitte Problem, Solution, Use when, How, Why, More Examples, Implementation und Literature. Zudem können die User auch Kommentare abgeben.
Eine sehr inspirierende und informative Website …
Via fontblog.de
von Matthias Zellmer
Web Designer Wall
Nick La aus Kanada hat mit der Web Designer Wall gezeigt, wie künstlerisch liebevoll man einen WordPress-Blog gestalten kann. Darum will ich hier auch nicht allzu viele Worte verlieren und euch lieber auf webdesignerwall.com schicken.
von Matthias Zellmer
Google Web Toolkit goes Alpha
Björn berichtete mir soeben, dass Golem berichtet, dass das Google Web Toolkit nun nicht mehr als beta gekennzeichnet ist.
Mit dem Versionssprung auf 1.4 ist das freies Java-Framework für Ajax-Applikationen nun wohl erwachsen geworden. Was soll man auch anderes von einem Entwicklerpaket erwarten, dass schon über eine Million mal runtergeladen worden sein soll.
Dann mal los: “Schaffe, schaffe, Wäb-Wärgzäugle baue …”
von Matthias Zellmer
IKEA is coming home
Der IKEA-Katalog – nach der Bibel und Harry Potter die Druckveröffentlichung mit der weltweit drittgrößten Auflage – ist verschickt, die Innenstädte plakatiert und nun kommen wir auch in den Genuss eines neuen IKEA-Spots. Melancholisch gleitet er dahin, getragen von einer behutsam bewegten Kamera und liebevoll komponierten Einstellungen. Und endlich: Ohne den fast obligatorischen Sprecher mit dem “schwedischen” Akzent. Inszeniert wurde der Spot von Martin De Thurah, der uns bereits Musikvideos für Röyksopp und Editors geschenkt hat. Matthias wird diese Verwandtschaft lieben und ich kann ihm da nur beipflichten.
Wer nun in Anbetracht der wunderbar skandinavischen Melancholie Blut geleckt hat, dem sei noch schnell die neue DVD von Sigur Rós (bzw. vorab der Trailer) an Herz gelegt.
Johnny hat hierzu bereits alles gesagt.
Via whywerock, fontblog
von Artur Richter
Grok – Framework für Web-Applikationen
Es ist ein mächtiges Versprechen, dass Grok gibt:
Grok ist ein Webapplikationsframework für Python-Entwickler. Es ist sowohl für Anfänger, als auch für sehr erfahrene Programmierer geeignet. Mit Grok kann man agil programmieren. Es ist einfach und leistungsfähig zugleich.
Grok baut übrigens auf Zope auf, einem offenen, objektorientierten und in Python geschriebenen Web-Applikationsserver. Es wird als sehr agil proklamiert und soll durch die Nutzung der Zope-Bausteine auch für anspruchsvolle Anwendungen geeignet sein.
Mal sehen, was man in Zukunft noch alles von Grok hören wird.
von Matthias Zellmer










