Monatsarchiv für November 2007

gliffy – Diagramme erstellen im Web2.0

gliffy - Diagramme erstellen im Web2.0

Ich teste seit ein paar Stunden gliffy.com in der Basisversion. gliffy ist eine waschechte Web-Anwendung. Man kann damit sehr komfortabel online Diagramme, Bäume, Ablaufpläne oder auch Wohnungsgrundrisse modellieren. Sogar die gewohnten Tastenkombinationen wie Strg+C, Strg+S, etc. funktionieren. Die Ergebnisse können nicht nur ausgedruckt, sondern auch im PNG-, JPEG- oder SVG-Format (Visio) exportiert werden. Zudem gibt es eine Versionierung. D.h. nach jedem Abspeichern wird eine neue, zusätzliche Version erstellt, so dass man auf die vorherigen zurückgreifen kann.

Ob sich ein späterer Umstieg auf die Premium-Version lohnt wird sich noch zeigen müssen. Bisher bin ich aber recht zufrieden … technisch, wie optisch.
Die Kollaborationsmöglichkeiten von gliffy habe ich übrigens noch nicht getestet. Freu mich aber über Erfahrungsberichte.

SeeqPod – abspielbare Musiksuche

SeeqPod - abspielbare Musiksuche

Es liegen unzählige Musikdateien offen im Web rum. Das ist Fakt. Auch wenn die Musikindustrie das nicht gerne hat. Diese Tatsache macht sich seeqpod zu nutze.

seeqpod ist eine Musik-Suchmaschine, die es einem ermöglicht, das Gefundene … und ich hab bisher alles Gesuchte mehrfach gefunden … direkt in eine Playlist zu schieben und anzuhören. Der Player hat die wichtigsten Grundfunktionen und die Playlisten kann man speichern, mit Freunden teilen und auch auf anderen Seiten als Widget einbinden.

Rundum gelungene Sache … schön!

Via Musikroll

Amazon neuer E-Book-Versuch

Amazon neuer E-Book-Versuch

Das gute Teil ist 13,5 cm breit, 19 cm hoch, 1,8 cm tief und 289 g schwer. Hat eine Bildschirmdiagonale von ca. 6 Zoll, eine Auflösung von 800×600 Pixeln und einen internen Speicher von 256 MB. Zudem kann man es mit SD-Speicherkarten bestücken und per USB, WLAN oder Mobilfunk mit Daten füttern. Die Rede ist vom Amazons neuem E-Book-Reader namens Kindle.

Diesen hat Amazon-Chef Jeff Bezos kürzlich vorgestellt und damit mal wieder ein neues Kapitel im (E-)Buch der zähen E-Book-Geschichte aufgestoßen. Anders als in den zahlreichen Versuchen in der Vergangenheit ein E-Book-Gerät am Markt zu etablieren, liegt die Hoffnung nun auf der Möglichkeit einen automatisierten, mobilen und drahtlosen Datenaustausch durchführen zu können.

Ich bin skeptisch. Es fokussiert sich doch zunehmend alles immer mehr darauf, dass alle Dienste (Web, Mail, Musik, Video, Kamera, …) auf einem Endgerät zugänglich sind, dem Handy.

Via: Spiegel Online, Heise, Golem,

A better tomorrow: Teedash

A better tomorrow - Teedash

Angeblich soll das Prinzip ja sehr gut funktionieren – man biete einen Artikel einen Tag lang zum Kauf an und nimmt diesen anschließend wieder aus dem Sortiment. Anbieter wie Woot oder urdeal haben es vorgemacht. Jetzt kommt A better tomorrow und bringt mit dem “Teedash” eine Aktion an den Start, bei der es in regelmäßigen Abständen schöne Design-T-Shirts zu kaufen geben wird, für unglaubliche 12,- EUR aber eben nur einen Tag lang. Zu Beginn der Aktion gibt es am heutigen Montag ein sehr schönes Shirt vom französischen Designer Nicolas Tual aka DEKOREONE.

Via: StyleSpion

19. November 2007
von Simon Schmid
Profilbild von Simon Schmid

Google Notizbuch

Google Notizbuch

Ich habe heute unter Weitere Google-Produkte das Google Notebook entdeckt. Das ist keine Konkurrenz zu Apples MacBook oder Lenovo Thinkpad, sondern eine nette Web-Anwendung, mit der sich Inhalte aus dem Web schnell und einfach merken lassen.

Google Notebook zum Merken interessanter Sachen im Web

Mittels eines Browser-Plugins merkt sich das Notizbuch von Google beliebige Inhalte aus dem Netz. Man muss lediglich etwas auf einer Website markieren und dann auf einen kleinen Stern-Button im Plugin klicken und schon hat man die Inhalte für eine spätere Betrachtung bemerkt.

Man kann die einzelnen Beiträge auch noch Formatieren, mit Anmerkungen bzw Tags (heißen bei Google Notebook Labels) versehen. Gute Sache …

Cocktails aus vorhandenen Zutaten

Cocktails aus vorhandene Zutaten

Bin zwar kein großer Cocktail-Fan, aber das Prinzip ist bestechend einfach und somit faszinierend. Erst eingeben, was man an Zutaten sicher da hat. Dann auswählen, was man zudem auch noch da hat. Dann Wunsch-Cocktail auswählen und angezeigt bekommen, was noch fehlt. Fertig. So funktioniert vermischbar.de, eine Site für Cocktails und Cocktailrezepte.

Solche eine Website müsste es auch für Kochrezepte geben. Oder gibt es sowas?

Via: StyleSpion

WE-Musik: Modest Mouse

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

16. November 2007
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Foren-Software der WordPress-Macher

Foren-Software der WordPress-Macher

Für Christoph Kolumbus und die “alte Welt” war die Entdeckung von Amerika ein ziemlich überraschende Sache. Er und seine Mann hatten damit gar nicht gerechnet. Sie waren doch auf der Suche nach was anderem. Für die Eingeborenen jedoch dort war das Land eher ein alter Hut, denn sie lebten ja da.

Ähnlich geht es mir manchmal, wenn ich im Web etwas entdecke. Für mich ist es vielleicht eine tolle neue Sache und für andere ein alter Hut. Ich überlege dann immer, ob ich über das Gefundene hier berichten soll oder nicht. Jetzt mach ich es einfach mal. Auf die Gefahr hin, dass viele schon bbpress kennen.

bbpress ist eine Foren-Software, die von den gleichen Leuten entwickelt wurde, die auch für WordPress zuständig sind. WordPress ist das Weblog-Publishing-System, das die technische Basis für diesen Blog stellt.

Auf der deutschen bbpress-Website schreiben die Betreiber dazu:

bbPress ist einfach zu installieren, benutzerfreundlich und läßt sich leicht in bestehende Projekte integrieren. Die Software ist schlank programmiert und arbeitet außerordentlich schnell. bbPress basiert auf PHP und MySQL, ist frei erhältlich und bringt alle Funktionen mit, die von einem modernen Foren-System erwartet werden können.

Schön finde ich auch, dass einiges bei bbpress zu finden ist, was man schon bei WordPress kennt und schätzen gelernt hat: Man kann eigene Themes erstellen, es gibt eine Sprachdatei mit der man das Wording der Systembegriffe anpassen kann und umfangreiche Hilfestellungen der Entwickler- und Nutzergemeinde in Blogs und Foren.

bbpress befindet sich laut Selbstdarstellung der Entwickler eindeutig noch in der Entwicklung und wird sich somit wohl auch noch nicht in allen Bereichen mit einigen etablierten Systemen messen können. Wenn es jedoch einen ähnlichen Weg wie WordPress nimmt, dann sollte man bbpress bei dem nächsten Projekt bei der Auswahl der Foren-Software nicht außer Acht lassen.

Technorati sucht Monster

Technorati sucht Monster

Diese nette Fehlermeldung bekommt man zu Gesicht, wenn bei Technorati mal was schief … bzw. davon … läuft.

16. November 2007
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Pizza finden

Auf der Suche nach einem Pizzaservice bin ich gerade über das Suchportal pizza.de gestolpert. Die Suche und Auswahl des Anbieters wird dem Besucher hier wirklich leicht gemacht und das Interface ist obendrein auch noch sauber, elegant und übersichtlich.

Man klickt sich über eine große Kartenansicht durch die Postleitzahlgebiete und bekommt direkt eine Liste aller verfügbaren Pizzerien mit Online-Bestellmöglichkeit. Die Pizzerien können bewertet werden und sich ihrerseits an einem Internet-Bestellsystem beteiligen. Hat man sich für einen Lieferservice entschieden, landet man auf dessen Bestellseite, wo man sich über ein pizza.de Login-Feld anmelden kann.

So einfach kanns sein.

schließen