Monatsarchiv für Dezember 2007
myMüsli ist Startup des Jahres
myMuesli ist vom Web-Magazin Deutsche-Startups zum Start-up des Jahres gekürt worden. Herzlichen Glückwunsch! Auf dem Netzlogbuch und in unserer Agentur wird das Werden und Wirken von myMuesli schon von Anfang mit sehr viel Wohlwollen begleitet und verfolgt. Gute Wahl, liebe Jury …
Via iBusiness
von Matthias Zellmer
LOOK … Sie sehen Alles
In den Kinos der USA startet heute ein besonderer Film. LOOK ist der erste in Spielfilmlänge gedrehte Streifen, der komplett aus Material von Überwachungskameras stammt. Mittels so genanntem Closed Circuit Television (CCTV) wird der durchschnittliche US Amerikaner gegenwärtig ca. 200 Mal am Tag von irgendeiner Überwachungskamera aufgezeichnet. Alleine die Trailer des Films haben mir schon ein beklemmendes Gefühl vermittelt. Aber macht euch selbst ein Bild:
Gefunden hab ich das Ganze über yigg.de und wie dort richtig geschrieben steht:
Die Vielzahl der Verbrechen darin lässt vermuten, das Kameras keine Verbrechen verhindern aber eher die Vermummung fördern.
Übrigens: CCTV ist skurrilerweise auch die Abkürzung für das chinesische Staatsfernsehen …
von Matthias Zellmer
Sancho und Pancho
Neulich ist bei uns eine kleine Diskussion entbrannt, welches die lustigen Comic-Figuren unserer Kindheit waren. Meine persönlichen Favoriten (Man achte auch auch die Hintergrundmusik!):
Link: www.youtube.com
Wie sich die Zeiten ändern, PEZ hat früher auch besser geschmeckt ;-)
von Matthias Zellmer
duelity – splitscreen
Hinter dem vielsagenden Titel duelity verbergen sich zwei fabelhafte Animationsfilme der Studenten Marcos “Boca” Ceravolo and Ryan Ulrich von der Vancouver Film School zum Thema “Entstehung der Welt”. Über die ohnehin interessante direkte Gegenüberstellung der kreationistischen und evolutionstheoretischen Betrachtungsweisen hinaus, vertauschen die Studenten die jeweils angestammten Sprach- und Darstellungsformen.

Die kreationistische Perspektive bedient sich einer wissenschaftlichen Sprache und modellhafter, cleaner Grafik, während beim evolutionstheoretischen Blickwinkel eine bildmalerische Sprache historisch anmutende Collagen und Illustrationen im “Kirchenfensterstil” unterstützt. Blitzsauber animiert und in Szene gesetzt ergibt sich eine gleichsam intelligente und unterhaltsame Gegenüberstellung beider Perpektiven.
Zu sehen ist das Ganze auf duelity.net und ich würde empfehlen, sich unter watch > duelity (es gibt leider keinen Direktlink) gleich beide Filme parallel anzuschauen oder sie sich direkt als Quicktime herunterzuladen. Im Blog kann zudem Kommentiert Gratuliert werden.
via motionographer, coolhunting
von Artur Richter
128GB (ohne) Festplatte

Nachdem ich zu der Generation gehören werde, die sich noch an Telefonzellen, Sendeschluss und D-Mark erinnern, werde ich wohl auch noch zu der gehören, die sich an Festplatten erinnern kann. Der prognostizierte Nachfolger der Festplatte ist nämlich mächtig auf dem Vormarsch. Dabei handelt es sich um die so genannte Solid State Drive (SSD). Diese SSDs sind nur aus Speicherchips aufgebaut und können wie Festplatten angesprochen und eingesetzt werden. Und nach dem Toshiba für Anfang 2008 eine Reihe von neuen SSDs angekündigt hat, deren Speicherkapazität bis zu 128GB reichen wird, wird wohl in wenigen Jahren kaum noch ein Computer mit Festplatten ausgeliefert werden. Vorreiter werden hierbei sicher die Notebooks sein.
Die Vorteile von SSDs werden auf Wikipedia derzeit folgendermaßen beschrieben:
Der Wegfall der empfindlichen Motorlagerung und Lese-/Schreibmechanik der Laufwerke mit rotierenden Platten ergibt eine Vervielfachung der Schocktoleranz. Aus gleichem Grund beschleunigt sich das Ansteuern beliebiger Bereiche des Datenträgers. Es genügt ein elektrischer Impuls, statt dem Bewegen der Mechanik. Davon profitieren insbesondere Programm- und Betriebssystemstarts [...]. Aber auch die Temperaturtoleranz ist größer, ebenso wie deren schnelle Änderung keine Probleme mit sich bringt. Beides qualifiziert SSDs für den mobilen Einsatz. Am häufigsten finden sich die flashbasierten daher in MP3-Playern und USB-Sticks. Da sie zudem weniger Energie verbrauchen als Festplatten, dazu leichter und kleiner sind, werden sie auch für (Sub-)Notebooks interessant. Dort kommt auch zugute, dass ihre Geschwindigkeit nicht vom Formfaktor abhängt – auf kleinen rotierenden Platten dagegen finden pro Umdrehung weniger Daten Platz, als auf größeren.
Via gizmodo.de
von Matthias Zellmer
Die allererste Website
Das W3C zeigt auf seiner Website in der Rubrik History die Kopie der allerersten Website, wie sie damals von Tim Berners-Lee erstellt wurde. Tim Berners-Lee ist der Begründer des World Wide Webs und damit Schuld an meinem Job … und an vielem mehr …
Übrigens: Gut, dass es meine erste Website nicht mehr irgendwo gibt … ich sag nur “Augenkrebs”!
von Matthias Zellmer
OpenID 2.0

Der schon kürzlich thematisierte openID-Standard wird 2.0. Das hat aber nur indirekt was mit Web2.0 zu tun, 2.0 bezeichnet in diesem Fall einfach nur die neue Versionsnummer des Standards.
Wer mehr darüber erfahren möchte, kann bei mal schnell nach Österreich surfen und dort bei pressetext.at mehr zur 2.0-Werdung von openID erfahren.
von Matthias Zellmer
Reduktion aufs Maximum
SinnerSchrader hat im Rahmen der Neuentwicklung seines Corporate Designs natürlich auch die Website radikal überarbeitet. Was zunächst ins Auge fällt ist die neue Schriftmarke und das gänzlich neue Screendesign. Ist man mit dem Mauszeiger aktiv, erwacht der Hintergrund zu einer lebendigen, transzendenten Lichtwelt. Ruht der Mauszeiger, so fällt auch das Lichterspiel in einen ruhigen Schlaf.
Eine Navigation im herkömmlichen Sinne fehlt, stattdessen werden alle relevanten Informationen in den drei Spalten “Unternehmen”, “Referenzen” und “Jobs” dargestellt. Das wars. Bis auf wenige Ausnahmen verweisen fast alle Links auf externe Websites, die sich unterhalb des Seitenkopfes öffnen. “_Die Vision” verweist z.B. auf slideshare, während mich ein Klick auf einen der Jobs zu den üblichen Jobbörsen führt. Ich muss gestehen, dass ich zunächst durchaus etwas verwirrt war. Kommunikation, Integration und digitale Vernetzung wurden hier jedoch einmal wirklich wörtlich umgesetzt. Ich halte diesen Ansatz, für ausgesprochen mutig und konsequent.
via Fischmarkt
von Artur Richter





