Literatur verschenken fördert ihren Verkauf
Kürzlich wunderte ich mich hier im Netzlogbuch noch über die nicht nur für mich unverständlichen Maßnahmen der Musikindustrie, die versucht ihre eigentlich besten Kunden zu kriminalisieren. Über ein wunderbares Gegenbeispiel habe ich nun auf Golem.de gelesen. Der Bestseller-Autor Paulo Coelho stellte eines seiner Bücher (“Der Alchemist”) in seiner russischen Version kostenlos ins Netz und kurbelte damit den Verkauf seiner Bücher in Russland deutlich an. Golem.de berichtet dazu:
Seine eigenen Erfahrungen haben Coelho dazu gebacht, das Urheberrecht zu überdenken. “Wir sollten Kunst und Inhalt aus einer anderen Perspektive betrachten”, konstatierte der Schriftsteller und empfahl, großzügig mit den Inhalten umzugehen. Dann bekomme man auch etwas zurück.
Gute Sache. Allerdings muss man dazu sagen, Coelho ist auch ein Intellektueller … und kein BWLer.
von Matthias Zellmer


Kommentare
ipony » Blog Archiv » Paulo Coelho: Kostenlose Bücher führen zu steigenden Verkäufen schrieb am 12.07.2009 um 15:53 Uhr
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