Monatsarchiv für März 2008

10 Jahre Mozilla

10 Jahre Mozilla

Um sicher zu gehen, dass es nicht als Aprilscherz missverstanden wird, wurde die Vorabversion vom Netscape Communicator 5.0 nicht am 1. April 1998, sondern einen Tag vorher veröffentlicht. Und damit heute vor genau 10 Jahren. Spaß beiseite, sicher gab es ganz andere Gründe für diesen Termin. Jedenfalls erblickte damit ein Projekt das Licht der Welt, dass heute als wichtiger Faktor im Bereich Web-Software gilt: Mozilla.

Dabei finde ich nicht die Marktanteile, die z.B. der Firefox-Browser oder auch der Thunderbird-Mail-Client inzwischen erzielen, bemerkenswert. Sondern viel mehr den Druck, den eine OpenSource-Organisation wie Mozilla auf den Softwareriesen Microsoft hat ausüben können. Ich denke, dass wir die Tatsache, dass Microsoft sich bei der Entwicklung ihrer neueren Versionen des Internet Explorers an gewisse Standards hält und vielleicht überhaupt wieder intensiv an ihrer Browser-Software arbeitet, ist zu einem guten Stück auch Mozilla zu verdanken.

Via: Golem

WE-Musik: The Cardigans

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Interpret: The Cardigans
Stück: My Favourite Game
Infos: Wikipedia und offizielle Website

Warum nur?

Schöne Pop-Melodie, attraktive Frontfrau und ein spektakuläres Video haben dieses Lied in die Netzlogbuch Wochenend-Musik gebracht. Und wie Max richtig bemerkte: “Aber ohne des video is des lied nur halb so gut”.

Muxtape – Mixtapes hören und erstellen

Muxtape

Gerade bei Gerrits Linktipps entdeckt: Muxtape. Eine schön minimalistische Seite, die es einem ermöglicht, Mixtapes anzuhören und selbst zu erstellen.

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27. März 2008
von Simon Schmid
Profilbild von Simon Schmid

RAK Convention and Exhibition Centre es ist

Bitte korrigiert mich, falls ich das zu eng sehe. Die Ähnlichkeit des vom Office for Metropolitan Architecture (OMA) in Zusammenarbeit mit Rem Koolhaas und Reinier de Graaf geplanten RAK Convention and Exhibition Centre in Ras Al Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist schon mehr als augenfällig. Über das Projekt ist letztes Jahr mehrfach berichtet worden. In letzter Zeit ist es aber wieder still darum geworden. Ob des tatsächlich umgesetzt wird?

Welch ein Signal. Der Imperator wäre entzückt.

WordPress 2.5 zum Reinschnuppern

Wordpress 2.5 Sneak Peek

Mein Freund Leo meint, “to sneak a peak” würde “einen Blick erhaschen” heißen. Und somit ist die Sneak Peak Version von WordPress 2.5 wohl auch erst einmal nur zum Reinschnuppern gedacht. Die Screenshots im Developer Blog von WordPress sehen zumindest schon mal wesentlich zweinulliger aus ;-) Mal sehen, ob es dann auch so wird.

Via Selbständig im Netz

Ein Buch mit Buchstaben

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Wirklich schön gemacht …

Via: Fontblog

Starbucks startet soziales Netzwerk

Starbucks startet soziales Netzwerk

Oft sieht man im Starbucks Leute mit ihren Notebooks sitzen. Die Frage, was sie dort außer Kaffee zu trinken tun, dürfte in Zukunft leicht zu beantworten sein: Sie optimiere im Starbucks-eigenen Social Network My Starbucks Idea die Leistungen und Angebote des Mega-Kaffeehauses. Eine interessante Idee …
Via: digital:next

WE-Musik: BoySetsFire

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Interpret: BoySetsFire
Stück: Requiem
Infos: Wikipedia und offizielle Website

Warum nur?

Einfach nur ein Musikwunsch … that’s it!

tuneBag – Musik online speichern und anhören

tuneBag - Musik online speichern und im Browser anhören

Über web2null.de bin ich heute auf tuneBag gestoßen. Über dieses Webangebot kam man seine Musikdateien im MP3-Format hochladen und dann Online anhören. Auch kann man die hoch geladene Musik via Playlists organisieren und diese seinen Freunden zum Anhören zur Verfügung stellen. Das kann auf verschiedenen Wegen geschehen, z.B. via last.fm oder auch über das Einladen seiner Facebook-Freunde. Letzteres funktioniert auch ziemlich reibungslos, einfach einmal über einen Link in tuneBag in Facebook einloggen und schon stehen die Facebook-Freunde in der Freundesliste von tuneBag. Wie es sich für eine auf social-networking-basierende Website gehört, kann man mit seinem Freundeskreis auch persönliche Nachrichten austauschen.

Ich habe schon mehrfach von ähnlichen Angeboten gehört und die Neugierde hat mich jetzt bei tuneBag dazu getrieben, mich mal bei einem anzumelden. tuneBag macht auf den ersten Blick einen durchdachten Eindruck. Es gibt mehrere Möglichkeiten Musik hoch zuladen: per Mail, Desktop-Anwendung, Web-Uploader und über die Angabe einer URL mit einer Musikdatei. Wobei mir die Desktop-Anwendung auch nach gut 1,5 Stunden die hoch geladene Datei nicht anzeigt. Bisher am schnellsten arbeitet beim Hochladen der Web-Uploader.

Hört man sich Musik im integrieren Player an, so kann man das restliche Interface weiter benutzen. Das Ganze hat so schon das Look&Feel einer richtigen Applikation. Aber ein paar Probleme gibt es dennoch; vielleicht sind es auch noch Kinderkrankheiten. So scheint z.B. der Miniplayer, der sich in einem seperaten Fenster öffnet, noch nicht zu funktionieren. Auch fehlt es entweder an einer automatischen Aktualisieren-Funktion oder andernfalls sollte ein Aktualisieren-Button her. Denn ein Reload des Browser-Fensters ist bei einer solchen Web-Applikation ziemlich Old School.

tuneBag Interpreten-Info

Nett ist aber, dass man zu den Interpreten der hoch geladenen Lieder nicht nur Zusatzinfos (zum Teil per per Verweis) geliefert bekommt, sondern auch noch automatisch kleine Bildchen zu jedem Interpreten angezeigt werden. Sogar von so hochgradig independent-mäßigen Interpreten wie Bambi Strikes Back. Und das ohne weiteres zutun von Anwenderseite.

Alles in Allem ist die Funktionweise von tuneBag schon recht durchdacht. Die ID3-Tags der MP3-Dateien werden anstandslos eingelesen und können zudem auch noch editiert werden. Auch haben die Macher von tuneBag weitestgehend (Ausnahme Miniplayer) auf Pop-ups verzichtet und setzen z.B. bei Änderungs- und Upload-Funktionen konsequent auf das Lightbox-Konzept.

Fazit: Nette kleine Web-Anwendung. Noch mit ein paar Problemchen. Aber mir gefällt’s. Wenn sie jetzt noch ein Widget für mein netvibes und für WordPress-Blogs anbieten, bin ich erst mal zufriedengestellt.

netvibes Ginger – Kurzer Erfahrungsbericht

netvibes - (re)mix the web

Seit ein paar Wochen nutze ich nun netvibes Ginger. Das ist die neue aktuelle Version der personalisierbaren Startseite netvibes. Ich hatte das Vergnügen Ginger schon vor der offiziellen Veröffentlichung am 04. März 2008 einrichten zu können. Auch wenn es nicht immer eine Freude war, da auch bei Ginger die üblichen Kinderkrankheiten nicht ausblieben.

Aber so langsam bekomme ich das Gefühl, dass Ginger recht stabil und auch rund läuft. Das optimierte Inhalte-hinzufügen-Menü macht Spaß und ist auch in seiner Funktionsweise für andere Web-Anwendungen interessant. Das auf Knopfdruck per Mausklick herausfahrende Menü erinnert mich an eine Desktop-Anwendung.

Leute, die bereits einen netvibes-Account besitzen, können nun wählen, ob sie weiterhin die Coriander-Edition oder die neue Ginger-Version nutzen wollen. Es ist allerdings davon auszugehen, dass nach dem vollständigen Abschluss der Umstellung auf die Ginger-Version dies die netvibes-Version sein wird, die Allen zur Verfügung steht. Unabhängig davon, ob diese bereits einen netvibes-Account besitzen oder nicht.

Die zentrale Neuerung von netvibes Ginger ist die Erweiterung der sozialen Komponente. netvibes-User können nun Freundschaften untereinander schließen, ihre Facebook, Twitter und Yahoo-Freunde importieren und die eigenen Aktivitäten genau so wie die anderer User über ein Activities-Widget verfolgen. Mit dem Release von Ginger bewegt sich netvibes klar in die Richtung eines sozialen Netzwerks.

Zudem stehen mit Ginger neue Themes zur Verfügung und auch das User-Interface wurde in vielen Punkten überarbeitet und erweitert. Neben von Usern erstellten Tabs existieren auch so genannte Universen. Bis zur Veröffentlichung der Ginger-Version waren Universen Tabs, die ausschließlich von Unternehmen, die in Partnerschaft mit netvibes stehen, herausgegeben und gepflegt wurden. Sie enthielten in der Regel eine Sammlung von Widgets zu einem bestimmten Themenbereich, der oftmals mit den Tätigkeiten des Unternehmens in Verbindung stand.

Seit dem Release von Ginger kann jeder User ein Universum erstellen, auf dem er beliebige Widgets anordnen kann. Dieses ist dann unter einer URL nach dem Muster www.netvibes.com/UserName für jedermann erreichbar. Universen sind eine öffentliche, spezielle Form von Tabs. Jeder User kann genau ein Universum erstellen und beliebig viele Universen anderer User als jeweils separaten Tab in sein netvibes einbinden.

Es ist abzuwarten, was die für Ginger angekündigten Verbesserungen bewirken werden. Auch abzuwarten bleibt, wie die User auf die neuen Community-Features reagieren und in welchem Umfang sie sie nutzen werden. Aber allgemein habe ich für mich das Gefühl, dass ich nun netvibes schon viel mehr als meine personalisierte Startseite einsetze; auch für die Arbeit. Das ist eine gute Entwicklung …

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