tuneBag – Musik online speichern und anhören

tuneBag - Musik online speichern und im Browser anhören

Über web2null.de bin ich heute auf tuneBag gestoßen. Über dieses Webangebot kam man seine Musikdateien im MP3-Format hochladen und dann Online anhören. Auch kann man die hoch geladene Musik via Playlists organisieren und diese seinen Freunden zum Anhören zur Verfügung stellen. Das kann auf verschiedenen Wegen geschehen, z.B. via last.fm oder auch über das Einladen seiner Facebook-Freunde. Letzteres funktioniert auch ziemlich reibungslos, einfach einmal über einen Link in tuneBag in Facebook einloggen und schon stehen die Facebook-Freunde in der Freundesliste von tuneBag. Wie es sich für eine auf social-networking-basierende Website gehört, kann man mit seinem Freundeskreis auch persönliche Nachrichten austauschen.

Ich habe schon mehrfach von ähnlichen Angeboten gehört und die Neugierde hat mich jetzt bei tuneBag dazu getrieben, mich mal bei einem anzumelden. tuneBag macht auf den ersten Blick einen durchdachten Eindruck. Es gibt mehrere Möglichkeiten Musik hoch zuladen: per Mail, Desktop-Anwendung, Web-Uploader und über die Angabe einer URL mit einer Musikdatei. Wobei mir die Desktop-Anwendung auch nach gut 1,5 Stunden die hoch geladene Datei nicht anzeigt. Bisher am schnellsten arbeitet beim Hochladen der Web-Uploader.

Hört man sich Musik im integrieren Player an, so kann man das restliche Interface weiter benutzen. Das Ganze hat so schon das Look&Feel einer richtigen Applikation. Aber ein paar Probleme gibt es dennoch; vielleicht sind es auch noch Kinderkrankheiten. So scheint z.B. der Miniplayer, der sich in einem seperaten Fenster öffnet, noch nicht zu funktionieren. Auch fehlt es entweder an einer automatischen Aktualisieren-Funktion oder andernfalls sollte ein Aktualisieren-Button her. Denn ein Reload des Browser-Fensters ist bei einer solchen Web-Applikation ziemlich Old School.

tuneBag Interpreten-Info

Nett ist aber, dass man zu den Interpreten der hoch geladenen Lieder nicht nur Zusatzinfos (zum Teil per per Verweis) geliefert bekommt, sondern auch noch automatisch kleine Bildchen zu jedem Interpreten angezeigt werden. Sogar von so hochgradig independent-mäßigen Interpreten wie Bambi Strikes Back. Und das ohne weiteres zutun von Anwenderseite.

Alles in Allem ist die Funktionweise von tuneBag schon recht durchdacht. Die ID3-Tags der MP3-Dateien werden anstandslos eingelesen und können zudem auch noch editiert werden. Auch haben die Macher von tuneBag weitestgehend (Ausnahme Miniplayer) auf Pop-ups verzichtet und setzen z.B. bei Änderungs- und Upload-Funktionen konsequent auf das Lightbox-Konzept.

Fazit: Nette kleine Web-Anwendung. Noch mit ein paar Problemchen. Aber mir gefällt’s. Wenn sie jetzt noch ein Widget für mein netvibes und für WordPress-Blogs anbieten, bin ich erst mal zufriedengestellt.

Kommentare

Matthias Zellmer schrieb am 25.03.2008 um 16:14 Uhr

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—Update—

Gerade noch mal den Desktop-Uploader getestet. Irgendwie verschluckt er scheinbar die erste hochzuladende Datei. Seltsam …

Dein Musikmeer » Blog Archive » Re: Ja was denn nun? Musik/Video oder DRM-Dateien? - Medion startet Musik/Videodienst mit P2P… schrieb am 25.04.2008 um 14:01 Uhr

Gravatar of Dein Musikmeer » Blog Archive » Re: Ja was denn nun? Musik/Video oder DRM-Dateien? – Medion startet Musik/Videodienst mit P2P…

[...] musikn 47 MB “vollschlanker” P2P Client > der nur auf Windows läuft > und DRM Müll tauscht. > > Wer bitte lässt sowas auf sein System? Ich. Naja… als erstes scheitert die Installation, verlangt Adminrechte… Dann wird VMware gestartet, dort die Installation beobachtet und dann alle gemachten Änderungen am Hostsystem appliziert, sofern ohne Adminrechte möglich… Und dann schaut man, woran es scheitert… daß das Windows hier DRM-befreit ist, daß der IE-Engine echt gar nix mehr darf, daß man sich nicht Einloggen kann, daß das Ding ohne krankhaftes Rumfummeln in HKEY_LOCAL_MACHINE gar nicht erst läuft… > Da darf der Benutzer sich auch nicht wundern, > wenn er keine vollständig Kontrolle über > sein System und seine Daten hat. Also Windows ME und XP bringen per Default einen Kernelmode-Treiber für MSDRM mit – wenn man den nicht entfernt, hat man schon keine Kontrolle mehr. Unter Windows Vista ist der auch nicht mehr entfernbar – damit gehört einem das System nicht mehr. [...]

Basic Thinking Blog | Wochenende schrieb am 26.04.2008 um 12:41 Uhr

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[...] – TuneBag: Musik online sharen und verwalten. Kleiner Testbericht auf Netzlogbuch [...]

Hansjoerg schrieb am 18.09.2008 um 15:25 Uhr

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Na ich hoffe mit der aktuellen Version (http://blog.tunesbag.com/2008/09/tunesbag-is-now-full-backup-service.html) passiert das nicht mehr ;-)

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