OpenStreetMap

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Was Wikipedia für das Wissen der Welt ist, ist OpenStreetMaps für die Geo-Informationen: Unter einer freien Lizenz und von Nutzern generiertes Karten-Material. Denn solches Material ist üblicherweise nicht frei erhältlich und wie OpenStreetMap ausführt:

Wer eine Anfahrtskizze auf die Homepage stellen oder in ein Druckwerk einbinden möchte, kann dies eigentlich nur durch das Einkaufen einer (unter Umständen sehr teuren) Lizenz von kommerziellem Kartenmaterial tun.

Ähnliches gilt für Forschung und Lehre. Wer für den Unterricht eine Wahlkreiskarte oder dergleichen benötigt, muss oft auf kommerzielle Daten zurückgreifen – oder begibt sich unter Umständen auf juristisches Glatteis.

Im Kern geht es beim OpenStreetMap-Projekt um Straßendaten. Aber auch Fuß- und Waldwege, wie Eisenbahnstrecken, Gewässer, bebaute Flächen bis hin zum Ski-Lift sollen in der Gemeinschaft möglichst weltweit und möglichst vollständig kartografisch erfasst werden.

Also, wer zu Weihnachten ein teures GPS-Gerät geschenkt bekommen hat, sollte nun auch einen wirklich sinnvollen Einsatzzweck gefunden haben. Denn um zum Projekt beizutragen, kommt man um die Erkundung der jeweiligen Orte wohl nicht herum. Alles andere ist lizenz-rechtlich nicht erlaubt.

Via: iX Magazin für professionelle Informationstechnik, Ausgabe 05/2008, S. 96, “Freies Landkartenprojekt: OpenStreetMap”

Kommentare

Fabian Fingerle schrieb am 23.04.2008 um 22:44 Uhr

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Es besteht außerdem die Möglichkeit Satelietenbilder von Yahoo und NASA abzumalen. Dies ist meist qualitativ unzureichend aber zum nachmalen von Flussverläufen und Wäldern ausreichend.

Matthias Zellmer schrieb am 24.04.2008 um 15:12 Uhr

Gravatar of Matthias Zellmer

Ist das legal?

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