12seconds.tv – die 12 Sekunden Plattform

12seconds.tv ist im Prinzip der Versuch, die Twitter-Grundidee für das Medium Video zu erschließen. Nur dass hier kein Text, sondern Videos gepostet werden. Und da das mit der Zeichenanzahl bei Videos schlecht funktioniert, stehen einem dort keine 140 Zeichen zur Verfügung, sondern 12 Sekunden.

Ich scheue mich allerdings etwas, 12seconds.tv als Video-Twitter zu bezeichnen. Damit nämlich dessen Nutzer untereinander so interagieren könnten, wie bei Twitter, fehlt 12seconds.tv einfach die Interaktivität. Die Twitter-Nutzer schaffen sich diese über Hashtags, Tiny-URLs, Antworten via @-Replies und Ortsangaben nach dem Muster L:Stuttgart.

Obendrein gibt es noch zahlreiche Dienste, die mit Twitter zusammen genutzt, einen Mehrwert für Twitter ergeben. Prominentes Beispiel hierfür ist twitpic.com, das Twitter-Nutzern indirekt ermöglicht Bilder zu posten. Und ziemlich genau in dieser Liga spielt auch 12seconds.tv. Es erweitert Twitter um die Möglichkeit indirekt eigene Video-Statements zu posten. Auch wenn es etwas eigenständiger daherkommt, da es z.B. auch einige Vernetzungsmöglichkeiten bietet.

Sehr schön finde ich, dass man sich automatisch eine Liste der 12seconds-Nutzer darstellen lassen kann, denen man auch bei Twitter folgt. Typisch für viele Dienste im Dunstkreis von Twitter ist, dass man seine Video-Beiträge automatisch bei Twitter mit Titel und URL posten lassen kann. Zudem kann ein 12seconds-Video auch auf anderen Website eingebunden werden:


Eszet Streusel … neu??? on 12seconds.tv

Standardmäßig nimmt man seine 12-Sekunden-Videos per Webcam auf. Doch Handy-Videos müssen nicht z.B. umständlich via Web-Interface hoch geladen werden, sondern können direkt per E-Mail an den eigenen 12seconds-Account geschickt werden.

Aber bitte frag mich jetzt niemand, wozu man das braucht. Solange es Cricket gibt, bin ich der Meinung, dass auch andere Sachen nicht unbedingt gebraucht werden müssen, um existieren zu dürfen …

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6 Kommentare

  1. hardcora sagt:

    Was seid ihr eigentlich eine Firma die nur am sinnlos bloggt??!?

  2. Ein nettes Sommergericht ist der “Ebly-Salat”. Ebly sind im Prinzip … so glaube ich zumindest … Graupen und wenn man die nach dem Kochen wieder kalt werden lässt und dann mit klein geschnittenem Gemüse (Frühlingszwiebeln, Paprika, Mais, …) und z.B. auch Feta vermischt, dann hat man einen leckeren Sommer- oder Partysalat.