Unangebrachte Nutzer-Reaktionen? Don’t feed the troll!

Seit es Kommunikation im Internet gibt, also schon lange vor dem World Wide Web, gibt es auch immer wieder Situationen wie sie alle aktiven Web-Nutzer aus zahlreichen Beispielen aus Foren, Chats oder aber auch Weblog-Kommentaren kennen: Da nervt einer rum … ein Troll:

In Internet-Medien wie dem Usenet werden Menschen als Troll bezeichnet, die Beiträge verschicken, mit denen sie erkennbar nur provozieren wollen, ohne einen wirklichen Beitrag zur Diskussion zu leisten. Die Beiträge selbst werden meist als Troll, Troll-Post oder Troll-Posting bezeichnet.

Doch, wie soll man mit einem Troll umgehen? Den Beitrag löschen? Da hat der Troll nur drauf gewartet! Er wird sich bitter beschweren und gar von Zensur sprechen. Die Argumente des Troll zu entkräften versuchen? Wow! Das wird schwer … unsachlich vorgetragene Auswürfe wird man kaum durch Sachlichkeit wieder in den Griff bekommen. Darum: Don’t feed the troll! Dem Troll darf man keine Angriffsfläche und keine Plattform bieten. Wenn es irgendwie möglich ist: einfach ignorieren!

In einigen Foren hat sich eine interessante Art der Reaktion auf Trolls eingebürgert. Immer wenn ein Troll auftaucht, wird in der Folge in dieser Betragskette nur noch über Rezepte gesprochen. Auf solchen Trollreaktionen basiert basierte auch mal eine ganzes Kochbuch namens Trollhouse Cookbook.

Wenn ich es mir so recht überlege, ist die Don’t-feed-the-troll-Sache nicht nur was fürs Web, sondern lässt sich sicher auch im alltäglichen Umgang mit unausgeglichenen Menschen gut anwenden.

Kommentare

hardcora schrieb am 29.07.2008 um 19:18 Uhr

Gravatar of hardcora

Ich bin erschüttert, Lach. war klar daß meine Frage nicht beantwortet wurde…

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