Monatsarchiv für September 2008
Netzlogbuch als Tag Cloud
Die Grafik zeigt das Netzlogbuch wie es der Web-Dienst Wordle “sieht”.
Via KarmaKonsum
von Matthias Zellmer
Sweetcron – eigenen Output im Web auf eigener Website darstellen
Bloggen, Microblogging, Social Bookmarking, Social Networking, Social Media Publishing und so weiter und so fort. Immer mehr eigene Inhalte verteilen sich im Web. Um den persönlichen digitalen Output wieder auf einer Seite zusammenzuführen, haben sich solche Dienste wie friendfeed oder lifestream.fm etabliert. Bei diesen Diensten ist es möglich einen Account anzulegen und dort alles chronologisch darzustellen zu lassen, was man so im Web so von sich gibt, was man irgendwo sammelt oder favorisiert. Voraussetzung es muss in aller Regel auch via RSS-Feed abrufbar sein. Aber das ist inzwischen bei fast allem so … im Web2.0.
Dem Lifestreaming hat sich auch Sweetcron verschrieben. Mit dem Unterschied, dass man Sweetcron kein Dienst ist, sondern auf dem eigenen Webserver läuft. Macht Sinn: Meine Inhalte auf meiner Website, unter meiner Domain. Und … wenn man will … mit dem eigenen Layout.
Ein Beispiel für eine Sweetcron-Implementierung findet man bei Yongfook, dem Entwickler von Sweetcron.
Neugierig geworden? Weiterlesen im Upload-Magazin bzw. auch im Dr. Web Magazin Weblog.
von Matthias Zellmer
Social Media und die Aufklärung

Das Barcamp Stuttgart ist vorüber. Eine meiner Lieblingsthesen des Barcamps, lautet ungefähr folgendermaßen:
Social Media hat das Potenzial für die Wiederaufnahme der Aufklärung nach dem Broadcasting-Zeitalter zu sorgen.
So oder so ähnlich habe ich das aus der Session Politik2.0 am Sonntag Nachmittag mitgenommen. In dieser Session wurde über Politik und Politiker diskutiert. Und warum sie einen so schlechten Ruf haben. Eine These war … etwas verkürzte und durch meinen Wahrnehmungsfilter gedreht … ihre mediale Ausrichtung auf die typischen Broadcasting-Medien (TV/Radio, aber auch Zeitungen u.ä.). Da heißt es Zusammentragen, verdichten und dann verbreiten. Der Rückkanal für die Empfänger funktioniert dabei nicht sehr intuitiv und vor allem sehr zeitverzögert.
Social Media bietet somit den Politiker … und nicht nur denen … die Chance auf direkteren und unmittelbarern Kontakt zu den Leute, zu der Gesellschaft. D.h. sie könnten wieder mehr in die Gesellschaft rücken. Die Grenzen könnten sich wieder mehr auflösen. Das sind im Prinzip Ansätze, die man aus der Zeit der Aufklärung kennt. Somit sind die Entwicklungen die sich aus dem Web 2.0 ergeben, auch als ein weiterer Schritt zu einer in sich demokratischen Gesellschaft.
Hab ich das jetzt halbwegs verständlich erklärt?
von Matthias Zellmer
Highslide JS – Lightbox-Alternativen
Highslide JS ist eine Open Source Galerie-Bibliothek auf Basis von JavaScript. Sie bietet mehrere schicke Lightbox-Alternativen zu den ungeliebten Pop-ups einspunktnulliger Tage.
Sehr schön: Highslide JS bringt seinen eigenen Fallback-Mechanismus schon mit. Das heißt, ist der Browser mit dem die Bilder betrachtet werden sollen, nicht JavaScript-fähig oder wurde es deaktiviert, legen sich die Großansichten nicht über die Galerie-Ansicht, sondern werden einfach als Grafik angezeigt. Somit sind die Lightboxen aus der Highslide-Bibliothek sogar in barrierefreien Web-Angeboten einsetzbar.
Via Gratisscript
von Matthias Zellmer
WE-Musik: Alexander Marcus
Link: www.youtube.com
Interpret: Alexander Marcus
Stück: Papaya
Infos: alexander-marcus.de
Warum nur:
Electrolore rocks!!
Außerdem war es mal wieder an der Zeit, einen Musikwunsch zu erfüllen …
von Katrin Schneider
Iron: der erste (und deutsche) Chrome-Klon
Der Klon des Google-Browsers Chrome sieht auf den ersten Blick aus wie Chrome und fühlt sich für mich auf den ersten Klicks auch genauso an.
Der wesentlichte Unterschied ist, dass Iron nicht wie Chrome am laufenden Band Daten an Google übermittelt. Damit weist Iron nicht mehr die Sicherheitslücken auf, die Datenschützer so wehement an Chrome kritisieren.
Zwangsweise werden aber durch die fehlende Verbindung zu Google auch einige Dienste nicht angeboten. So zum Beispiel die Suggest-Funktion und die Vertipper Hilfe.
Herausgegeben wird Iron von der Firma SRWare, die aus der Nähe von Kassel kommt. Produziert wurde der Chrome-Klon auf Basis des von der Google Inc. herausgegebenen Open-Source-Projekts Chromium. Die Modifikationen des Source-Codes stellt SRWare auf ihrer Website zur Verfügung.
Iron sollte Chrome, der besonders für seine Geschwindigkeit gelobt wurde, also in dieser Sache nicht nachstehen.
Während die Veröffentlichung des Chrome-Klons in der deutschen bzw. deutschsprachigen Blogosphäre schon eingehend behandelt wurde, konnte ich bei englischsprachigen Blogs wie zum Beispiel TechCrunch noch nichts darüber lesen.
Ich bin gespannt, wie dort die Reaktion auf den deutschen Chrome-Klon ausfallen wird.
von Katrin Schneider
bit.fall – Kunst am Internet
Link: www.youtube.com
Nicht dass das tolle Video von Julius Popps Projekt bit.fall irgendwie untergeht, welches Katrin gestern in unsere Visual-Link-Rubrik Bildschirm gepackt hat.
Neben der Installation an sich, finde ich vor allem die Fragen interessant, die sich Popp am Anfang des Videos stellt und deren Antwortsansätze sich in dem bit.fall-Projekt niederschlagen.
Eine weitere interessante Mischung aus Kunst und Technik präsentiert Natali in ihrem Blog.
von Matthias Zellmer
Barcamp – Webleute bevölkern am Wochenende Stuttgart
Am jetzt kommenden Wochenende findet wie angekündigt das erste Stuttgarter Barcamp statt. Interessierte werden zwei Tage lang im Literaturhaus Stuttgart über Alles rund ums Web diskutieren und sich informieren.
Mich wird man dort auch antreffen können. Freu mich schon auf zahlreiche interessante Gespräche und die vielen netten Menschen, die ich dort (wieder-)treffen werde. Und das Wetter soll ja auch wieder etwas besser werden …
von Matthias Zellmer
Podcast: Twitterer über Twitter
Hab auf seidihrelektrisch.de einen interessanten Podcast von Twitter-Nutzern über Twitter, ihr Verhältnis zu Twitter, ihre Anfänge bei Twitter und den Mehrwert und Nutzen von Twitter gefunden.
von Matthias Zellmer
Erstes Android-Handy veröffentlicht
Link: www.youtube.com
Nach der Ankündigung der letzen Woche wurde gestern an vielen, vielen, vielen, vielen Stellen (und sicher noch vielen mehr) über die Veröffentlichung des ersten Android-Handys berichtet.
Hier die wichtigsten Fakten:
- Das “Google Phone” ist ein Handy von HTC, trägt den Namen G1 und ist in schwarz und weiß verfügbar.
- Es ist mit einem Touchscreen und einer kompletten Tastatur ausgestattet.
- Das G1 erkennt nicht nur, ob es horizontal oder vertikal gehalten wird, sonder auch, in welche Himmelsrichtung.
- Gesurft wird mit einer Light-Version von Google Chrome, E-Mails werden standardmäig über G-Mail versendet, Adressen werden in Google Maps geöffenet, usw. . Google-Applikationen sind auf dem G1 allgegenwärtig.
- T-Mobile ist der erste Provider, der Android-Handys anbietet (allerdings gibt es keinen Exklusiv-Vertrag wie beim iPhone). Es soll 179 Dollar kosten und in Verbindung mit Verträgen verfügbar sein, die monatlich mit 25 bis 35 Dollar zu Buche schlagen.
- Ab dem 22. Oktober wird das G1 in den USA über T-Mobile vertrieben. Zu diesen Zeitpukt wird auch der Android Market (Äquivalent zum App Store von Apple) launchen. Einige Applikationen sind aber aktuell schon verfügbar.
- In Europa soll das G1 noch vor Weihnachten erscheinen. Im November ist der Release für Großbritannien geplant, im Rest Europas soll das G1 im ersten Quartal 2009 kommen.
Während der Veröffentlichungsveranstanltung in New York tauchten auch die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin überraschender Weise auf. Auf Roller-Blades …
Wer alles noch etwas genauer wissen möchte: ein Live-Blogging des Events gibt es hier.
von Katrin Schneider







