cuil doch nicht so cool

Die Suchmaschine cuil, die zum Zeitpunkt ihres Launches schon als Google-Konkurrenz gehandelt wurde, steht immer wieder in der Kritik. Zunächst, weil sie kurz nach dem Launch nicht in der Lage war, aus ihrem riesigen Seiten-Index die entsprechenden Ergebnisse auf eine Anfrage zu liefern.
Aktuell gibt das Indizierungsverhalten von cuil Anlass zur Kritik: TechCrunch hat erfahren, dass der Cuil-Robot – Twiceler – beim Indizieren einer Seite enormen Traffic erzeugt. So viel, dass die Seite unter Umständen in die Knie gezwungen wird.
Auch andere Website-Betreiber berichten im Forum von Admin Zone über ähnliche Vorfälle. In einem Fall hat Twiceler beispielsweise einer Site 70.000 Besuche im Monat abgestattet.
Angeblich soll der Cuil-Robot sogar versuchen, Seiten zu indizieren, die nicht existieren – wodurch der Seiten-Index aufgebläht wird. Entspricht dies der Wahrheit, so kann sich cuil zukünftig auch nicht mehr auf seinem Index ausruhen, der angeblich größer als der von Google sein soll.
via techcrunch.com
von Katrin Schneider

Kommentare
Christian schrieb am 02.09.2008 um 13:24 Uhr
Das mit dem Traffic durch Twiceler kann ich bestätigen. Wir haben den Crawler wärend der Pre-Launch Phase von cuil bei einem Kundenprojekt aussperren müssen, weil er den kompletten Server mit einer wahnsinnigen Anzahl an Crawl-Aufrufen in die Knie gezwungen hat.
cuil: Nichts als Schwierigkeiten | TechBanger.de schrieb am 12.09.2008 um 11:18 Uhr
[...] keine Gnade kennt: Weil der Crawler ordentlich Bandbreite rauben kann, wurden etliche Seiten in die Knie [...]