Social Media und die Aufklärung

Das Barcamp Stuttgart ist vorüber. Eine meiner Lieblingsthesen des Barcamps, lautet ungefähr folgendermaßen:

Social Media hat das Potenzial für die Wiederaufnahme der Aufklärung nach dem Broadcasting-Zeitalter zu sorgen.

So oder so ähnlich habe ich das aus der Session Politik2.0 am Sonntag Nachmittag mitgenommen. In dieser Session wurde über Politik und Politiker diskutiert. Und warum sie einen so schlechten Ruf haben. Eine These war … etwas verkürzte und durch meinen Wahrnehmungsfilter gedreht … ihre mediale Ausrichtung auf die typischen Broadcasting-Medien (TV/Radio, aber auch Zeitungen u.ä.). Da heißt es Zusammentragen, verdichten und dann verbreiten. Der Rückkanal für die Empfänger funktioniert dabei nicht sehr intuitiv und vor allem sehr zeitverzögert.

Social Media bietet somit den Politiker … und nicht nur denen … die Chance auf direkteren und unmittelbarern Kontakt zu den Leute, zu der Gesellschaft. D.h. sie könnten wieder mehr in die Gesellschaft rücken. Die Grenzen könnten sich wieder mehr auflösen. Das sind im Prinzip Ansätze, die man aus der Zeit der Aufklärung kennt. Somit sind die Entwicklungen die sich aus dem Web 2.0 ergeben, auch als ein weiterer Schritt zu einer in sich demokratischen Gesellschaft.

Hab ich das jetzt halbwegs verständlich erklärt?

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2 Kommentare

  1. Frank Hamm sagt:

    Ja, ich habs verstanden und es passt. Allerdings war ich auch dabei :-)

  2. Na, dann hab ich ja zumindest schon mal nichts verfälscht ;-)