Monatsarchiv für November 2008

Video der zweiten Twitterlesung

Nachdem ich die welterste Twitterlesung noch live per Videostream hab verfolgen können, musste ich bei der zweiten auf eine Video aus der Konserve zurückgreifen. Trotzdem sehenswert …

WE-Musik: Cypress Hill

Interpret: Cypress Hill
Stück: Dr. Greenthumb
Infos: MySpace und Wikipedia

Warum nur?

Einer unserer Azubis hat mich anfang der Woche gefragt, ob ich “was von Cypress Hill” habe. Jetzt ist was in der WE-Musik …
(Eigentlich sollte ja “Insane in the Brain” an der Stelle von “Dr. Greenthumb” stehen. Aber leider war das Video etweder nur in schlechter bis unterirdischer Qualität vorhanden und/oder es wollte sich nicht einbinden lassen.)

28. November 2008
von Katrin Schneider
Profilbild von Katrin Schneider

Die erste Folge vom Elektrischen Reporter im ZDFinfokanal

Das von mir sehr geschätzte Web-TV-Format “Elektrischer Reporter” kommt ins TV. Damit das vom Medium her kein all zu krasser Rückschritt ist, erstmal nur in den ZDFinfokanal. Heute um 19:35 … sowas nennt man dann Sendzeit bzw. Sendeplatz und man braucht sowas bei broadcastingbasierten Audio- oder Video-Streams … also heute um 19:35 wird die erste Folge des Elektrischen Reporters ausgestrahlt. Und wenn ihr sie euch nicht jetzt … oder irgendwann sonst … auf elektrischerreporter.de oder hier


Elektrischer Reporter – Microblogging: Leben in 140 Zeichen

angesehen hat, dann erfahrt ihr darin, was dieses Microblogging eigentlich ist.

Drawter – Wireframes direkt zu Code machen

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob das Web-Tool Drawster im produktiven Einsatz wirklich funktioniert. Aber im Prinzip geht es schon in die richtige Richtung. Damit kann man nämlich den Grundaufbau einer Webseite online zusammenschieben, die Elemente mit CSS versehen und sich dann den Quellcode ausgeben lassen.

Ich habe mal ein bisschen damit rumgespielt, wodurch ich jetzt noch nicht zu einer abschließende Wertung kommen kann, aber so richtig überzeugt hat mich Drawster noch nicht. Aber es gehört ja schließlich auch nicht zu meinen Aufgaben Web-Code zu erzeugen.

Was ich an Drawster jedoch spannend finde: Man merkt überhaupt nicht mehr, dass man es hier mit einer Online-Anwendung zu tun hat. Es fühlt sich an, als wenn man eine Desktop-Anwendung bedienen würde. Vor ein bis zwei Jahre hätte mich das noch vom Hocker gehauen. Heute sieht man sowas zugegebenermaßen aber schon ziemlich oft.

Via web2null

Heute Abend live: Preisverleihung Best-of-the-Blogs-Awards

Heute Abend werden die Best-of-the-Blogs-Awards (The BOBs) verliehen. Leider haben wir nichts gewonnen, sonst wären wir sicher nach Berlin eingeladen worden. Macht nichts … aber dafür können wir Alle ab 20Uhr per Livestream zuschauen, wer die glücklichen Gewinner schlussendlich sind:

Die Gewinner der Publikumspreise können jetzt schon eingesehen werden. In der Kategorie Best Weblog hat ein chinesischer Naturwissenschaft-Blog gewonnen. Der bzw. die ersten deutschsprachigen Blogs kommen dann mit den ScienceBlogs auf Platz 6.

Ich habe mal die Gewinner in den einzelnen Kategorien durchgeschaut. Erstens sind kaum deutschsprachige Blogs darunter zu finden und zweitens keine, den ich kenne, geschweige denn lese. Noch nicht einmal in der Kategorie Deutsche Blogs. Aber wenn ich Weintrinker wäre, dann würde ich den Videoblog bottleplot.com bestimmt in meinen RSS-Reader packen. Der scheint witzig gemacht zu sein.

Aber vielleicht lobt die Jury ja einen Preis für einen mir bekannten Blog aus. Bin mal gespannt …

27. November 2008
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Rechner-Rap

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Eben gefunden… herrlich. Ein Hip-Hop-Song über Rechner, deren Ausstattung, Netzwerkanbindung und so weiter. Und der Beat ist recht eingänglich.
Ich hoffe nur, dass es mir nicht wie Erick Schonefeld von TechCrunch geht und sich der Song als dauerhafter Ohrwurm bei mir festsetzt ;)

Read it later – Mini-Bookmarking für den Firefox

Wenn ich das richtig sehe, dann gibt es die Firefox-Erweiterung Read it later schon mindestens über ein Jahr und keiner hat mich darauf hingewiesen. Ein unglaublicher Vorgang! Wie oft missbrauche ich die Lesezeichen-Leiste meines Firefox-Browsers dazu, um dort nicht Lesezeichen für eine dauerhafte Nutzung abzulegen, sondern weil ich gerade eine interessante Seite oder einen interessanten Artikel entdeckt habe, den ich aber in dem Moment nicht lesen kann. Aber die Zeiten sind vorbei! Ich habe ja jetzt Read it later … und bin happy damit!

Dr. Web: Zukunft der Printmedien

Ich habe mir den Artikel Zukunft der Printmedien im Magazin von drweb.de durchgelesen und wollte eigentlich nur einen Kommentar dazu verfassen, bin dann aber ziemlich ins Schreiben gekommen.

Dieter Petereit macht sich in seinem Artikel Gedanken darüber, warum die Printmedien allem Anschein nach auf dem absteigende Ast sind und welche Ansätze es gibt, wieder … um bei der Metapher zu bleiben … auf einen grünen Ast zu kommen. Besagten grünen Ast sehen viele wohl im Web.

Als Informationsarchitekt in einer Web-Agentur, zu deren Kunden viele Unternehmen aus den so genannten klassischen Medien Print, TV und Radio gehören, habe ich viel und oft direkten Kontakt zu Vertretern dieser Medien. Und ich denke, eines der grundlegenden Probleme, welches die in diesen Branchen arbeitenden Menschen haben, ist dass sie das Web nicht als eigenes Medium ansehen.

Es gibt aber auch einfach zu vieles, was im Web an das jeweils eigene (klassische) Medium erinnert. Und sooft man es auch wiederholt: Web ist nicht gleich Print, Web ist nicht gleich TV und Web ist auch nicht gleich Radio … aber der analytische “Schritt zurück” bei der Betrachtung des Mediums Web gelingt den wenigsten. Und solange dies nicht der Fall ist, gelingt es auch nicht, zu erkennen, dass es einen weiteren grundlegenden Unterschied gibt: Web ist kein Broadcasting-Medium (mehr). Hier können Alle senden und empfangen. Doch die einen sind scheinbar nur das Senden gewohnt und müssen sich mühsam auch auf das Empfangen einlassen.

Doch was tun? Ich denke, dass Experten auch im Web Geld verdienen können. Wer gute Inhalte produziert und sich von seinem angestammten Medium und den dort gelernten medienspezifischen Zwängen Mechanismen löst, kann seine Premium-Inhalte auch im Web zu Geld machen. Doch hier gilt es jeweils zu Analysieren, welche Inhalte sind Premium-Inhalte im Websinne. Und wann und wie lange und in welcher Darbietungsform sind sie dies.

Vielleicht fehlt es im Web auch noch einem geeigneten und allgemein akzeptierten Bezahlsystem. Im eCommerce kennt man das Micropayment. Das meiner Meinung nach einzige etablierte und einigermaßen funktionierende Micropayment-System ist Werbung. Ein System, dass seinen Weg sehr schnell aus den klassischen Medien ins Web gefunden hat. Aber da im Web auch immer ein direkter Rückkanal möglich ist, wäre es doch sinnvoll … und sicher auch möglich, ein System zu etablieren, mit dem der Inhaltskonsument Kleinstbeträge komfortabel bezahlen könnte, auch solche unter 1 Cent. Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist. Vielleicht brauchen die klassischen Medien generell einfach mehr eCommerce-Beratung …

Lunascape: 3in1 – Browser

Lunascape ist ein neuer Browser aus Japan. Das Besondere an diesem Browser ist die Wählbarkeit der Rendering Engine. Beim Nutzen von Lunascape kann der User wählen, ob die Website über Gecko (Firefox), Trident (Internet Explorer) oder WebKit (Safari, Chrome) gerendert werden soll.

Zum einen bietet Lunascape durch die Wählbarkeit der Rendering Engine die Möglichkeit, Websites, die für verschiedene Browser optimiert sind, in einem Browser anzusehen.
Zum anderen können Frontend-Entwickler mit Lunascape in einem Browser testen, ob die entstehende Website von allen Rendering Engines gleich interpretiert und ausgegeben wird.

Aktuell gibt es Lunascape in der Version 5 (alpha), die erstmals neben Japanisch auch in englischer Sprache verfügbar ist. (Wie ich mir die Lunascape-Website gerade ansehen wollte, war sie leider down…)

via TechCruch.com

Youtube-Videos jetzt breiter und in 16:9

Wenn mich nicht alles täuscht, dann sah Youtube gestern noch etwas anders aus. Sie haben offensichtlich das Format der Videodarstellung verändert. Die Videos sind nun breiter und im 16:9-Format.

Update: Katrin hat mich gerade darauf hingewiesen, dass das unser Leser Jack heute morgen auch schon bei einem früheren Beitrag als Kommentar gepostet hat.

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