Getting things done gestartet
Am Wochenende habe ich mich viel mit dem Thema Getting things done (GTD) beschäftigt. Das ist eine von David Allen entwickelte Selbstorganisationsmethode, von der die ich auf meinen Barcamp-Besuchen immer wieder gehört habe.
Da ich ein Freund einer guten Organisation bin, aber eigentlich die alltäglichen Dinge meines Lebens dadurch auch recht gut an den Start bekomme, hatte ich mich bisher jedoch nicht weiter mit GTD beschäftigt. Doch die Neugierde blieb und hat sich nun am Wochenende in stundenlangen Recherchen und der Anmeldung bei Evernote niedergeschlagen.
Ein guter Einstieg in die Thematik war der Blog-Beitrag von Johannes Kleske GTD in einer Nußschale und zudem besonders informativ die Lektüre der GTD Grundlagen auf dem auch ansonsten sehr interessanten Blog imgriff.com.
Was für grundlegende Erkenntnisse habe ich aus dem Wochenende mitgenommen? GTD ist dazu da, dass am Ende Alles besser gelaufen ist … geschäftlich, aber auch privat. GTD zu nutzen bedeutet nicht, weniger Aufwand mit der Umsetzung seiner beruflichen und privaten Projekte zu haben. GTD erledigt keine zu erledigten Aufgaben, sondern es hilft dabei, diese stressfreier und konzentrierter und damit auch vollständiger und besser zu erledigen. Die Arbeit muss man sich immer noch selbst machen. Oder gut delegieren.
Die grundlegenden Regeln von GTD sind folgende:
- Sammle alle Dinge, die erledigt werden müssen, in einem logischen und vertrauenswürdigen System, außerhalb deines Kopfes.
- Entscheide diszipliniert über jeglichen Input, den du in dein Leben lässt, damit du immer weist, was der nächste Schritt ist.
Die grundlegenden fünf Schritte … Allen spricht von den horizontalen Projekt-Dimensionen …, um dies zu erreichen sind immer wieder:
- Wir erfassen Dinge, die unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
- Wir arbeiten durch, was sie bedeuten und was wir mit ihnen tun.
- Wir organisieren die Ergebnisse von Schritt 2.
- Wir sehen die Ergebnisse regelmäßig durch.
- Wir führen die Aufgaben durch, um die Dinge erledigt zu bekommen.
Jetzt kenne ich die Theorie. Was jetzt bei mir ansteht, ist das System zu etablieren. Ein Moleskine hab ich sowieso immer dabei. Jetzt muss ich mir nur noch angewöhnen meine darin erfassten Sachen immer regelmäßig durchzusehen.
Zudem hab ich mich wie bereits beschrieben bei Evernote registriert. Dies ist ein webbasiertes Tool, dass mir bei der Organisation der Dinge helfen soll. Und das ist nun meine nächste Hausaufgabe: Das Organisieren zu organisieren. Das ist dann wohl das, was Allen mit der vertikalen Projekt-Dimensionen meint.
Ich bleibe dran …
von Matthias Zellmer


Kommentare
Belzebob schrieb am 10.11.2008 um 13:21 Uhr
Yes GTD Rockt! Mache das seit ca. 2 Jahren und bin immernoch begeistert.
Matthias Zellmer schrieb am 10.11.2008 um 13:33 Uhr
Wow! Seit zwei Jahren! Es scheint so, wenn man es einmal so richtig etabliert hat, dass es dann auch in Fleisch und Blut übergehen kann.
Flominator schrieb am 13.11.2008 um 11:06 Uhr
Ich kann mich Belzebob nur anschließen. Bin zwar erst seit Mai dabei, aber es macht einfach Spaß (meistens). Glückwunsch!
Lothar Becker schrieb am 15.11.2008 um 14:45 Uhr
Eigenwerbung ist doof :-) aber vielleicht gefällt ja dem ein oder anderen dieses kostenlose GTD-Online-Tool.
http://www.extgtd.de
MOO-Cards bestellt - Netzlogbuch schrieb am 17.11.2008 um 11:33 Uhr
[...] von mir am Wochenende durchgesehene GTD-Liste in Evernote, hat mir gesagt, dass ich mir doch mal so genannte MOO-Cards bestellen [...]
Claus schrieb am 03.03.2009 um 10:16 Uhr
Auch ich kann mich nur anschließen. GTD ist genial und ich bin schon sein einigen Jahren damit am Start. Allerdings mit ein paar Änderungen und Anpassungen an meinen Alltag… fast komplett ohne Computerunterstützung….:o) Man braucht die Dinger nicht für alles…