Monatsarchiv für Januar 2009
WE-Musik: MGMT
MGMT – Electric Feel – MyVideo
Interpret: MGMT
Stück: Electric Feel
Infos: Offizielle Website, laut.de und Wikipedia
Warum nur?
Heute gibt es mal wieder Wunschmusik …
von Matthias Zellmer
Cradlepoint Travel Router: WLAN-Access-Point mittels UTMS
Was den Leuten auf den Konferenzen, Barcamps und pl0gbars, die ich in den vergangenen Jahren besucht habe, immer sehr wichtig war, war dass erstens ein WLAN da war und dass es zudem flott und stabil war. Eine oftmals unerfüllte Anforderung, die auch fast immer zu mürrischen Kommentaren und Unmut führte.
Darum sieht man in der letzten Zeit gerade auf solchen Veranstaltungen immer häufiger Menschen, die sich von vorne herein nicht auf das WLAN-Angebot der Veranstalter verlassen, sondern gleich ihre Note- und Netbooks mittels geflatrateten UTMS-Sticks sind Netz bringen. Was diesen Leuten in der Regel auch den einen oder anderen neidischen Blick einbringt.
Doch wer will kann jetzt seine soziale Kompetenz unter Beweis stellen und sich den Travel Router von Cradlepoint besorgen und statt seinen UTMS-Stick direkt an den mobilen Rechner, direkt in diesen Router stecken. Der wird dann zum Access Point für bis zu 16 Nutzer. Wie auch in diesem Video gezeigt:
Via netbooknews.de
von Matthias Zellmer
XML als Basis für mehrsprachige Webprojekte
Auch wenn es aus Aufwandsgründen gerne mal unter den Tisch fällt, das erste W in WWW steht für weltweit. Somit müsste es nicht nur zum guten Ton gehören, sondern eigentlich der Normalfall sein, dass Webprojekte mehrsprachig umgesetzt werden. Soviel zur Theorie.
In der Praxis sind es dann oft finanzielle Gründe oder auch die Zielgruppen-Definition, weshalb ein Webprojekt nur in der Heimatsprache der Betreiber oder wenn international gedacht wird, nur in Englisch umgesetzt wird. Dabei gibt es inzwischen gute Methoden, die die Internationalisierung eines Webprojekts unterstützen, wie etwa gettext auf dem auch die Mehrsprachigkeit von WordPress basiert.
In diesem Kontext habe ich vorhin einen interessanten Artikel auf drweb.de gelesen. Björn Kaiser beschreibt in seinem Beitrag PHP: Lokalisierung auf Basis von XML wie und warum er eine solche internationale Umsetzung eines Webprojekts lieber auf Basis der Datenaustauschformats XML macht. Sehr lesenswert …
von Matthias Zellmer
Villa zu gewinnen
Ideen muss man haben. Zwei bei Berlin lebende Österreicher, die seit einem Jahr erfolglos versuchen ihre Villa loszuwerden, verlosen sie jetzt. Es sind 18.000 Lose im Topf und jedes kostet 49 Euro. Dazu ist auf der zugehörigen Info-Website zu lesen
Wir möchten die Gewinn-Chance für jeden einzelnen so hoch wie möglich gestalten, deshalb möchten wir die Verlosung nur mit 18.000 Teilnehmern durchführen. Die Chance, einen Treffer zu landen, ist ungleich höher als beim Lotto, 1:18.000 ist die Chance, das Haus zu gewinnen, oder noch höher, wenn Sie mehrere Lose kaufen, beim Lotto ungefähr 1:14.000.000.
Also liebe Berliner und möchtegern Fast-Berliner: Zuschlagen! Die Chancen stehen gar nicht so schlecht ;-)
von Matthias Zellmer
Tweets mit Folgen?
Twemes starten ist gerade schwer In in der Twittersphäre. Es ist der kleine Szene-Spaß, an den man sich ab und an versucht. Und oft genug kommt so ein Tweme daher und man verbringt dann Stunden um Stunden und überlegt sich plötzlich eine geekige #beleidigung2.0 nach der anderen oder durchforstet sein cineastisches Basis-Wissen nach #movietwitter Ideen.
Nun begab es sich auf der MBC09, dass die @zauberfrau Julia und ich uns überlegt haben, dass wir ja gerade auf einer Konferenz zum Thema Microblogging ein Tweme starten müssten. Nach nur wenigen Sekunden war die #twerbung geboren.
Dass dann ein paar Leute auf unseren Tweme-Versuch reagierten fanden wir sehr schmeichelhaft. Doch was muss ich heute bei Oliver Berger auf dem Blog von 13.Stock lesen:
Bei #twerbung ist aber ein interessanter Effekt zu beobachten, denn noch während der MBC09 erhielt ich eine E-Mail von Thomas Promny, der mich nach guten Trendanalyse-Tools und -diensten für Twitter fragte. Nun mag auch dies noch Zufall gewesen sein, aber ich kenne Thomas Promny als einen trendbewussten und online-affinen Unternehmer, der sich zwar oftmals polarisierend, meistens jedoch sehr gewinnorientiert verhält.
Wir stellen uns nun die Frage, welche Gedanken Thomas hatte, als er die Domain twerbung.de für sein Unternehmen adfire gesichert hat.
Interessante Entwicklung, oder?!
von Matthias Zellmer
Twitterlesung aus Hamburg
Leider bin ich ja am Donnerstag Abend ein paar Stunden zu spät in Hamburg angekommen und habe es so leider nicht zur Twitterlesung geschafft. Aber zumindest kann man sich die Lesung nun noch mal auf Video ansehen.
Und ich muss es jetzt einfach mal zugeben: Ich hab mich beim Anschauen besonders gebauchpinselt gefühlt. Denn nicht nur dass das Tweme namens Famouslasttweets, das mir beim Einkaufen bei IKEA eingefallen ist, dort einen eigenen Block bekommen hat, sondern es sind dort auch noch zwei dementsprechende Tweets von mir gelesen worden. ;-)
von Matthias Zellmer
Wie man heute ein Webprojekt aufzieht
Gerade habe ich voller Begeisterung auf tweal.net die Beschreibung “Infos zum Projekt: tweal – ein Microdeal Twitter Mashup” gelesen. Da hat sich Sven Wiesner, der Mann hinter tweal.net, hingesetzt und einfach mal beschrieben, wie er das Projekt an den Start bekommen hat. Und zwar ohne großartige Programmierkenntnisse und im Kern nur auf Basis von WordPress und Twitter und deren Erweiterungen und Plugins, die sowieso irgendwo im Web rumliegen.
Schaut es euch an und saugt den Spirit des dort Beschriebenen in euch auf. Denn dann wisst ihr wieder ein Stück mehr von dem, was man euch unter den Schlagworten Web2.0 oder Social Web tagtäglich um die Ohren haut. Respekt Sven!
von Matthias Zellmer
Microblogging Konferenz – ein kurzer Rückblick
Freitag und Samstag fand in Hamburg die erste Microblogging Konferenz (MBC09) auf europäischem Boden statt. Gekommen sind neben zahlreichen Twitter-Nutzern auch ein paar deutsche Web-Promis und einige journalistisch wirkenden Menschen, darunter auch ein Team der Tagesschau bzw. des Nachtmagazins. Und ich hab mich auch auf den langen Weg in den schönen Norden unseres Landes gemacht.
Die Konferenz wurde dankenswerterweise von ein paar Sponsoren finanziell unterstütz. Darum will ich mich auch gar nicht groß darüber beschweren, dass am ersten Tag der Redeanteil der Sponsoren-Vertreter reichlich hoch war. Das hat mir die Möglichkeit gegeben, hinter den Kulissen ein paar sehr aufschlussreiche Gespräche zu führen.
Die Organisatoren haben mit der MBC09 versucht, eine Mischung aus klassischer Konferenz und Barcamp hinzubekommen. Das ist ihnen aber meiner Meinung nach erst am zweiten Tag so richtig gelungen. Was rückblickend durchaus in Ordnung war, obwohl eigentlich eine stärkere Vermischung der klassischen Konferenz- und der Barcamp-Elemente angedacht war. So war ich am Freitag auf der Microblogging-Konferenz und am Samstag auf dem Microblogging-Barcamp.
In meiner Wahrnehmung lag der thematische Schwerpunkt am Freitag eindeutig auf der Monetarisierung des Phänomens Microblogging und seiner Nutzung im Unternehmenskontext. Samstag kam dann zudem eine deutlich soziokulturelle Note auf. Da ging es nun etwa auch um die Vernetzung von Musikern oder die Möglichkeiten, die sich nun zum Beispiel durch Twitter auch für die Politik auftun.
Auch sehr interessant fand ich die letzte Session, in der dann in kleinen Diskussionsgruppen die Frage diskutiert wurde, was würde “meine” Mutter nach einem halben Jahr wertschätzender Twitter-Nutzung zu dem Dienst sagen? Wie würde sie Twitter nutzen?
Abschließend kann ich sagen, dass ich zufrieden und mit einem Kopf voller Erkenntnisse und Ideen aus Hamburg zurückgekommen bin. Mir wurde zudem noch mal deutlich gemacht, wie Neu und Unentdeckt das ganze Feld des Microbloggings eigentlich noch ist. Und doch bin ich überzeugt, dass Microblogging einmal eine weitere Säule unserer elektronischen Kommunikation wie die Telefonie und dem E-Mailen werden wird.
Nachtrag: Das Bild oben wurde übrigens von Nicole Simon aufgenommen.
von Matthias Zellmer
Montagsmaler: John Hersey
Künstler: John Hersey
Titel: Yeti: Apria Motorbikes
Infos: Homepage
I wanted my illustrations to look as contemporary as possible and to reflect our electronic culture. I like art that’s about now, right now, not about yesterday or tomorrow.
(hier gefunden)
Statement zum ersten Eindruck
Cooler und verspielter Style, freundlich und nicht aalglatt.
von Katrin Schneider
WE-Musik: Noise Katzmann
Interpret: Noise Katzmann
Stück: Mr. Vain
Infos: Offizielle Website, myspace und Wikipedia
Warum nur?
Meine Freundin und ich werkelten am Sonntag so ein bisschen in unserer Küche rum. Nebenbei lief das Radio, worauf ich aber nicht so richtig achtete. Auf einmal meinte meine Freundin triumphieren: “Jetzt weiß ich, was das für ein Lied ist! Das ist Mr. Vain von … wie hießen die noch gleich?” Die hießen Culture Beat und wir glaubten eine vercountryfizierte Cover-Version des Dance-Floor-Klassikers aus dem Jahre 1993 zu hören. Aber richtiger ist, das was wir da hörten, war die Mr-Vain-Version von Noise Katzmann … dem Mann, der das Stück geschrieben hat.
von Matthias Zellmer








