Microblogging – Short message networking

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Da ich in gut zwei Wochen zur Microblogging-Konferenz MBC09 in die schöne Hansestadt Hamburg reisen werde, möchte ich mich in der Zwischenzeit gerne mit ein paar Aspekten rund um das Thema Microblogging beschäftigen. Doch für diejenigen, denen der Begriff so nichts oder nicht viel sagt, möchte ich mit ein paar einführenden Zeilen zum Thema starten.

Microblogging – die Wikipedia schreibt derzeit dazu folgendes:

Mikro-Blogging ist eine Form des Bloggens, bei der die Benutzer kurze, SMS-ähnliche Textnachrichten veröffentlichen können. Die Länge dieser Nachrichten beträgt meist weniger als 200 Zeichen. Die einzelnen Postings sind entweder privat oder öffentlich zugänglich und werden wie in einem Blog chronologisch dargestellt. Die Nachrichten können meist über verschiedene Kanäle wie SMS, E-Mail, Instant Messaging oder das Web erstellt und abonniert werden.

Diese Darstellung ist meiner Meinung nach sehr formal und beschreibt das Phänomen nur sehr unzureichend. Vielen werden aber schon einmal von dem verbreitetsten Microblogging-Dienst Twitter gehört haben. Neben dem es noch zahlreiche weitere Microblogging-Dienste wie zum Beispiel identi.ca oder Jaiku gibt.

Das Microblogging an sich ist auch so manchem web-affinen Menschen ähnlich schwer zu erläutern, wie zum Beispiel meiner Oma das Internet an sich zu erklären … und damit meine ich auch wirklich meine Oma. Denn wenn ich ihr bei einem leckeren Stück Kuchen am Küchentisch vom Internet erzähle, dann sehe ich schnell diesen ausdruckslosen Blick in ihren Augen und versuche in der Regel schnell auf eine anderes Thema überzuleiten. Und ähnlich geht es mir bei vielen Menschen mit Twitter und Co. Formal kann man das Microblogging sicher relativ gut erklären, aber in der Regel trifft man damit eher auf Unverständnis und den fast zwangsläufigen Satz “Und wofür braucht man das Ganze?”.

Dirk Baranek hat ein einer Interview-Reihe ein paar Stuttgarter Twitterern u.a. auch eine ähnliche Frage gestellt: “Wer braucht generell Twitter und wer nicht?”. Recht gut trifft es meiner Meinung nach die Antwort von Anne Catherine, die als Zuckerbäckerin bloggt und twittert:

Brauchen finde ich in diesem Zusammenhang ein etwas sperriges Wort. Twitter ist unheimlich vielfältig einsetzbar, privat wie professionell, und so “gebraucht” jeder twittert auf andere Weise. Privat gesehen: Wer viel unterwegs ist und sich Freunden & Bekannten unkompliziert mitteilen möchte, wer spontan Verabredungen treffen will, wer bestimmte Informationen sucht und schnell (sic!) auf ein großes Netzwerk von Personen zugreifen möchte – der braucht twitter.

Das es sich also beim Microblogging um mehr als einfach nur 140 Zeichen handelt, die man in einen Strom von anderen Nachrichten schiebt, dürften diese Worte schon andeuten. Was es jedoch obendrein noch bedeutet bzw. bedeuten kann, dass möchte ich in den kommenden Tagen anhand von weiteren Beiträgen hier im Netzlogbuch herausarbeiten. Auch um, dann gut vorbereitet nach Hamburg zu fahren …

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