Katrin Bauerfeind hat nun eigene TV-Sendung

bauerfeind

Unsere liebe kleine Heldin der ersten erfolgbehafteten WebTV-Stunde Katrin Bauerfeind hat nun eine eigene TV-Sendung auf 3sat, die durch sie nicht nur eine ganz persönliche Note bekommt, sondern dementsprechende auch ihren Nachnamen als Sendungstitel trägt: Bauerfeind.

Nachdem Mario Sixtus seinen ehemals nur im Web erscheinenden Elektrischen Reporter durch einige Anpassungen im Detail in ein TV-Format gepackt hat, haben die zuständigen TV-Leute für Katrin Bauerfeind ein TV-Format mit Web-Anmutung geschaffen. Das funktioniert besser, als ich gedacht hätte. Doch ich denke, diese klicky-zappy Web-Anmutung ist das Ergebnis einer wahrscheinlich gar nicht mal so unaufwändigen TV-Produktion. Heißt: Wenn man Trash professionell produzieren will, muss man schlussendlich immer noch eines tun: Professionell Produzieren.

Von der Format-Sache mal abgesehen, finde ich die Sendung aber sehr gelungen. Katrin ist herrlich. Auch wenn sie sich den Schlussgag ruhig hätte sparen können, aber das Interview mit Udo Lindenberg war sensationell gut. Mein Highlight war dabei die Antwort von Udo Lindenberg auf Katrin Bauerfeinds Frage, ob er denn Angst vor dem Tod hätte. Woraufhin der Udo antwortete: “Jo … is’ unpraktisch …”. Sensationelle Sichtweise.

Wer nun neugierig geworden ist, kann sich die erste Folge Bauerfeind noch mal auf 3sat.de ansehen.

05. Februar 2009
von Matthias Zellmer
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Kommentare

Jan Theofel schrieb am 08.02.2009 um 10:52 Uhr

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Ich hätte mir die Sendung bei 3sat ja gerade mal gerne online angesehen. Aber dazu brauche ich wieder so ein proprietäres Codes was es für Linux nicht gibt. Da frage ich mich mal wieder, wofür ich Gebühren zahle… :.-(

Matthias Zellmer schrieb am 08.02.2009 um 12:40 Uhr

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@Jan Theofel: Ist das ansonsten sehr verbreitete Flash-Form nicht auch proprietär? Und sind die GEZ-Gebühren nicht tatsächlich für broadcasting-basierte AV-Medien gedacht? Aber ich verstehe schon was du meinst. Hier liegt auch bei den Sendeanstalten von vieles im Argen. Ich kann es aber auch ein Stück weit verstehen. Da bekommst du als klassischer Medienmensch plötzlich ein Medium mit solcher Vielfalt vor die Nase gesetzt. Und alles sieht so gewohnt aus. Aber es hat einen grundlegenden Unterschied: Es ist vernetzte und somit kein Broadcasting mehr. Schwierig, schwierig … aber keine Angst! Wir arbeiten dran ;-)

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