Produzieren in Open Source Zeiten

Ich habe gerade den Blog-Beitrag No YouTube please, we’re Deutsche! angelesen … und werde ihn auch später noch zu Ende lesen. Aber in den ersten Absätzen hat mich etwas zum Nachdenken gebracht. Ich meine ein interessantes Konzept für Produkte in Zeiten von Open Source und kostenlos Content ausgemacht zu haben.
Oliver Lysiak erläutert eher zur Einleitung, dass der Protagonist seines Beitrags … M Dot Strange … gerade an dem Film “Iron Sky” arbeitet, für dessen Produktion derzeit auch im Social Web Umfeld Geld gesammelt wird und der dann schlussendlich kostenlos im Web verfügbar sein wird. Und das ist auch schon das Konzept. Beziehungsweise sein überraschendes Ende. Dass neue Produktentwicklungen in aller Regel vorfinanziert werden, ist ja üblich. Aber dass der Mehrwert für die Menschen, die in die Entwicklung eines Produkt investieren, nicht die anschließende Gewinnoptimierung durch Teilhabe an dem Vertrieb/Verkauf haben, sondern das Produkt an sich, das finde ich äußerst interessant.
Gut, im Prinzip kenne ich sowas aus dem sozialen Netzwerk “Dorf”, in dem ich aufgewachsen bin, schon ganz gut. Da wurde auch mal ein Vereinsheim vornehmlich von den Vereinsmitgliedern in Eigenleistung gebaut. Vielleicht ist die Tatsache, die mich in meiner Jugend als zu oft auch gequält hat, nun die Basis dafür, dass mir diese Analogie zum weltweiten sozialen Dorf … Social Web … überhaupt erst bewusst werden konnte.
von Matthias Zellmer

















Kommentare
Batz schrieb am 16.02.2009 um 10:41 Uhr
Kleine Korrektur: m dot Strange hat mit Iron Sky nichts zu tun :) Der geht aufs Konto von Timo und Co – also den Leuten die Star Wreck gemacht haben.
Gruß, Oliver
Matthias Zellmer schrieb am 16.02.2009 um 12:56 Uhr
@Batz: Nach dem ich es jetzt drei mal gelesen habe, habe ich es auch verstanden. Du hast recht … aber zum Glück ist die Grundaussage meines Beitrags weiterhin okay … ;-)