Smava – Geld aus dem Web

smava

Das Web krempelt unsere ganze Welt um: eBay vs. Kleinanzeigen, Youtube vs. TV-Sender, Blogs vs. Zeitungen, Deezer vs. Radio-Sender und Smava vs. Kreditinstitute. Richtig gelesen, nun gibt es mit Smava auch eine Internet-Kreditplattform. Sozusagen ein eBay für Kredite und damit von Menschen für Menschen.

Doch bevor ich hier viele Worte mache, hier ein Video zu Smava:

Laut der Website von Smava kommt diese Art der Kreditgewährung sogar bei den Testern von Finanztest gut an. Zudem hat sich gestern Abend SWR1 mit Smava beschäftigt … hier geht es direkt zum Mitschnitt der Sendung.

Mir erscheint das Konzept als sehr vielversprechend. Wenn ich etwas Geld auf der so genannten hohen Kante habe und dies anlegen möchte, dann kann ich das via Smava in Projekte und Wünsche von Menschen stecken. Von richtigen Menschen … und nicht von Fonds oder Immobilien. Und richtige Menschen sind es auch, die bei Smava durch die Kredite anderer geholfen bekommen.

Ein gutes System, nicht nur für Idealisten wie mich …

Kommentare

Rudi schrieb am 15.03.2009 um 18:21 Uhr

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Man sollte in der Tat gut schauen, welche Geldanlage man wählt und wo dieses dann landet. Sonst kann ganz schnell am Ende das böse Erwachen kommen.

Matthias Zellmer schrieb am 15.03.2009 um 18:42 Uhr

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@Rudi: Richtig. Und viel genauer kann man es doch fast nicht bekommen, wie bei Smava. Da wählt man ein konkretes Vorhaben bzw. Projekt, dass man unterstützen möchte und kann sogar noch den Zinssatz selbst aushandeln. Das geht vielleicht nur noch genauer bei Freunden, Bekannten und Verwandten. Doch da hat man nicht die eingebauten Schutzmechanismen wie bei der Smava.

Kai Nehm schrieb am 16.03.2009 um 15:30 Uhr

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Die genannten Beispiele sind wohl eher Wohlstandsprobleme.

In der internationalen Version kiva.org werden essentiellere Projekte gefördert.

Matthias Zellmer schrieb am 16.03.2009 um 15:42 Uhr

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@Kai Nehm: Sorry, aber der Ausdruck “Wohlstandsprobleme” ist ja wohl voll daneben! Wenn wir unsere eigenen Probleme nicht lösen, dann nähren wir damit nur die allgemeine Unzufriedenheit in der Gesellschaft in der wir leben. Und Unzufriedenheit ist wahrlich kein guter Nährboden für eine funktionierende und friedliche Gesellschaft.

Nichtsdestotrotz finde ich es auch mehr als okay, wenn man sich bei Projekten engagiert, die in sich schon eine große Relevanz beherbergen. Aber ich würde das nur ungerne in Konkurrenz stellen. Beides kiva.org und smava hat für mich eine Daseinsberechtigung.

Kai Nehm schrieb am 17.03.2009 um 23:22 Uhr

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Vielleicht hätte ich die Plattform statt des Films anschauen sollen. Ein LCD-Fernseher hat es einfach noch nicht in meine Bedürfnispyramide geschafft.

Matthias Zellmer schrieb am 17.03.2009 um 23:34 Uhr

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@Kai Nehm: In meine ja auch nicht. Ich habe ja noch nicht mal einen Röhrenfernseher ;-)

Martin schrieb am 10.12.2009 um 13:36 Uhr

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Also ich finde solche Plattformen wie Smava echt gut, da müssten noch viel mehr mitmachen. Vorallem wenn man sein Geld anlegen möchte bekommt dafür auch noch vernünftige Zinsen.

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