Twitter more

Wie wir es inzwischen von vielen ZweiPunktDiensten mit ihrem ewigen Beta-Status gewohnt sind, hat Twitter gestern eine kleine, aber interessante Änderung in der Handhabung des Web-Interface online gestellt. Die Vor- bzw. Zurück-Buttons am unteren Ende jeder Seite wurden durch einen More-Button ersetzt. Dadurch blättert man sich nicht mehr durch die Seiten, sondern man erweitert die jeweilige Seite durch eine bestimmte Anzahl an Tweets (Updates).
Twitter ist nicht die erste Website, die statt einer Blättern-Funktion eine solche Inhaltserweiterung anbietet. Im Allgemeinen finde ich diesen erweiternden Ansatz oft den Besseren. Er entspricht dem Gebot des nicht zu viel Inhalt auf einer Seite Darstellens und entkoppelt die nun mal hypertext-basierten Webseiten von der Buchlogik des Blätterns. Neues Medium = neue Handhabungslogik. Ohne dabei aber bewährte Lehren im Bezug auf die menschlichen Wahrnehmungsgewohnheiten von Inhalten zu ignorieren. Ein gutes Beispiel für den Themenkomplex User Experience … wie ich finde.
More davon bitte …
von Matthias Zellmer

















Kommentare
Luca Pianu schrieb am 19.03.2009 um 13:35 Uhr
Wäre schön wenn sie die selbe Funktion noch bei Followers etc. einbinden würden. Ansonsten schön gelöst.. =)