Monatsarchiv für April 2009

Computational Knowledge Machine

Kürzlich hat der bekannte britischer Physiker und Mathematiker Stephen Wolfram angekündigt, dass er im Mai eine so genannte Computational Knowledge Machine namens Wolfram|Alpha an den Start bringen will. Diese soll die Antworten auf von Menschen formulierte Fragen berechnen können. Ein großes Versprechen … und darum war die Resonanz in den einschlägigen Medien auch recht groß.

Im Video oben erläutert Stephen Wolfram himself wie dieser neue “Google-Killer” funktionieren wird. Aber Vorsicht … mancher Kinofilm ist kürzer ;-)

Via Basic Thinking Blog

30. April 2009
von Matthias Zellmer
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Moderne Pressearbeit am Beispiel mixxt.de

mixxt

Gestern gab es für die deutsche Webszene mal wieder einen besonderen Zeitpunkt. Um 12 Uhr wurde die Teilnahmeliste für das diesjährige Barcamp in Köln eröffnet. Eine bei Bloggern, Geeks, Nerds und Twitterern sehr beliebte zweitägige Wochenend-Veranstaltung. Darum war auch klar, dass es einen ziemlichen Ansturm auf das Plätzekontingent von jeweils 240 Karten für den Samstag und den Sonntag geben würde. Dieser Ansturm kam auch und die Plätze für die beiden Tage waren binnen einer guten Viertelstunde vergeben.

Der ganze Ansturm spielte sich auf mixxt.de ab – einer Plattform zum kostenfreien Betrieb von Social Networks. Ich hatte im Vorfeld schon befürchtet, dass die mixxt-Server etwas in die Knie gehen würden. Und so kam es auch. Wie andere wohl auch, bekam ich beim Versuch mich anzumelden, zwischenzeitlich auch mal eine Meldung “503 – Service Unavailable” statt der gewünschten mixxt-Seite zu sehen.

Alles hab so wild, wie ich finde. Doch fand ich die Reaktion von mixxt auf dieses Last-Problem ihrer Server recht gut und auch vorbildhaft. Statt die Sache unter den Tisch zu kehren, schrieb nur wenige Minuten später Nicole Ebber von der mixxt-Marketing-Abteilung auf dem mixxt-Blog den erläuternden Beitrag Unser Statement zur “BarCamp Cologne 3″ -Anmeldung:

Was war passiert?

Die Verzögerung bei der Anmeldung ist darauf zurück zu führen, dass in der Konfiguration des Loadbalancers, welcher die Anfragen (also die Zugriffe auf die Seite) entgegennimmt und an unsere Server weiterverteilt, die maximale Anzahl der gleichzeitigen Anfragen sehr restriktiv eingestellt ist. So schützen wir unsere Communities z.B. vor DoS-Attacken oder Spambots. Wir arbeiten an einer Lösung, solche Anstürme besser abzufangen und unseren Mitgliedern dennoch ein Höchstmaß an Sicherheit bieten zu können.

Neben dieser Erläuterung, gab es auch eine Darstellung, wie die Web-Öffentlichkeit das Ganze auf Twitter miterlebt und kommentiert hat. Auch hier können sich die meisten Firmen eine Scheibe von abschneiden. Denn ich erlebe es wirklich regelmäßig, dass solche von einem bestimmbaren Zeitpunkt bzw. -raum abhängigen Ereignisse sehr ausführlich auf Twitter begleitet werden. Ob dass nun Wahlen, Germanys Next Topmodell oder die werbegetrommelte Markteinführung eines neuen Produkts ist. Auf Twitter wird darüber gesprochen. Also sollten die jeweils fürs Marketing Zuständigen auch darauf hören. Viel einfacher und schneller kann man nicht an ein ungekünsteltes Feedback herankommen.

Alles in Allem finde ich die offene und ehrliche Reaktion von mixxt auf die Performanz-Problem ihres Server sehr zeitgemäß und vorbildhaft. Und ich freu mich natürlich auch, dass ich trotz dieses Problems jeweils einen der begehrten Plätze für das Barcamp Köln bekommen habe.

Film “Home” starte gleichzeitig im Kino und bei Youtube

Das ist ja mal ein Ding! Die Umwelt-Doku “Home” von Luc Besson und Yann Arthus-Bertrand startet zum Tag der Umwelt am 5. Juni 2009 gleichzeitig im Kino und auf Youtube.

Ich wirklich mal gespannt, wie die Kino-Besucherzahlen für den Film ein werden. Was ich so in dem Trailer gesehen habe, scheint mir der Film von starken Bildern zu leben … ein guter Grund sich den Film wirklich im Kino anzusehen. Aber auch bin ich gespannt, wie die Zugriffszahlen auf Youtube sein werden. Ich denke mal, wir haben es hier mit einem interessanten Experiment zu tun. Denn möglicherweise wird es gar keine so großen negativen Auswirkungen auf die Kino-Besucherzahlen habe, dass der Film frei im Web verfügbar sein wird. Vielleicht gibt es sogar positive Werbe-Effekte. Wie gesagt: Ich bin sehr gespannt …

Via Trendpiraten

28. April 2009
von Matthias Zellmer
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Wo bekommt man Poken her?

pokenpanda

“Und wo bekommt man jetzt so ein Teil her?” … diese Frage habe ich nun schon öfters gehört, wenn ich jemandem meinen kleinen Poken mit der süßen Panda-Kappe unter die Nase gehalten habe. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten … je nachdem was man will.

Soweit ich es mitbekommen habe, gibt es innerhalb Deutschlands derzeit zwei Online-Shops, die die vier Poken “Panda”, “Alien”, “Voodoo” oder “Biene” anbieten. Das sind:

Die beiden Shops bieten die Poken jeweils zum Preis von knapp unter 15 € zzgl. 2 € Versandkosten an. Vorteil Mission Poken, dort kann man auch einen 12erPack Poken bestellen und spart dann gegenüber der Einzelbestellung gut 11 €. Ist also interessant, falls man gleich mehrere Pokens bestellen möchte.

Möchte man ein Poken mit in Deutschland nicht erhältlichen Kappen wie etwa “Scream” “Piggy”, “Geisha” oder “Fox” muss man diese derzeit leider (noch) im Ausland kaufen … in der Schweiz oder in Holland. Die meisten verschiedenen Poken gibt es, soweit ich das überschauen kann, bei gadgetfabriek.nl.

Noch eine Anmerkung von mir: Ich bekomme keine Provision und bin auch sonst in keiner Weise begünstigt, wenn ihr da irgendwo einen Poken kauft. Ich bin einfach nur Fan von dieser Art der Kontaktdaten-Weitergabe und würde mich freuen, wenn mein Poken einfach etwas mehr “Futter” bekommen würde.

Update: Moritz von Get-A-Poken hat mich soeben darauf hingewiesen, dass es bei ihm in einer Sonderaktion derzeit auch die Poken mit den Kappen “Geisha”, “Elvis”, “Scream” und “Frankenstein” gibt.

28. April 2009
von Matthias Zellmer
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iRights.info – Urheberrecht in der digitalen Welt

irights

Fast wäre es untergegangen! Auf die Website iRights.info wollte ich ja schon seit Wochen mal hinweisen. Denn eines meiner Highlight auf der diesjährigen re:publica war ein Vortrag von Till Kreutzer von irights mit dem Titel “Es kann nur besser werden – Regelungsalternativen zum geltenden Urheberrecht“, in dem er die Kernerkenntnisse seiner Dissertation “Das Modell des deutschen Urheberrechts und Regelungsalternativen” auf sehr kurzweilige und einprägsame Art und Weise vorgetragen hat.

Im Nachgang zur re:publica habe ich mir dann auch mal irights.info angesehen. Abgesehen davon, dass ich die Site für eine, die sich mit Rechtsfragen auseinandersetzt, als außergewöhnlich frisch gestaltet empfinde, sind auch ihre Inhalte durchaus informativ … gerade für Menschen, die sich viel mit der digitalen Welt auseinandersetzen.

Die Kernrubriken auf irights sind mit den Schlagworten “Privat kopieren”, “Selber machen”, “Bearbeiten” und “Hintergrund” sehr nah am Alltag ausgewählt und benannt. Auch das finde ich für dieses Themengebiet durchaus vorbildhaft. Zudem gibt es noch einen Magazin-Bereich, ein Forum und … was ich besonders gut fände, wenn es denn funktionieren würde … ein Glossar. Aber wahrscheinlich ist es noch “im Aufbau”, aber ohne Baustellenschild …

27. April 2009
von Matthias Zellmer
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