Monatsarchiv für April 2009

Poken – das On-/Offline-Visitenkarten-Tierchen

poken

Auf der re:publica habe ich ja mein persönliches Poken bekommen. Einen kleinen Panda. Die kleinen Tierchen sind aber nur die Hülle und das im wahrsten Sinne des Wortes. Der Kern eines Pokens ist der USB-Stick mit dem Konnektor. Dieser kommt zum Einsatz, wenn sich zwei Poken treffen … also aneinander gehalten werden. Im Normalfall leuchtet das Teil dann drei Mal grün auf und die IDs der Pokens sind damit ausgetauscht.

Alles weitere findet Online statt. Verbindet man seinen Poken nämlich via USB-Schnittstelle mit seinem Rechner und ruft dann die Website doyoupoken.com auf, dann wird die eigentliche Arbeit gemacht. Profile pflegen und austauschen. Leider ist steckt die Site noch etwas in den Kinderschuhen, aber das Potential ist durchaus erkennbar.

Ich halte die Poken-Idee für durchaus ausbaubar. Darüber seine Daten auszutauschen geht denkbar einfach und macht zudem deutlich mehr Spaß als das langweilige Visitenkarten-Herausgekrame. Ich habe bisher deutlich mehr positive Reaktionen auf mein Poken bekommen, als bei den sonstigen Geek-Kram, denn ich ab und an mal anschleppe bzw. im Bekanntenkreis zum Hype erkläre.

Die netten Dingerchen bekommt man übrigens unter missionpoken.de. Nur so als Tipp … ich habe nämlich erst knapp über 50 Kontakte und das kann ja so nicht bleiben ;-)

23. April 2009
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

“Von Laien regiert” – Spreeblick startet Online-Protest-Aktion

vonlaienregiert

Unter dem Motto “Von Laien regiert” hat Spreeblick eine Protest-Aktion gegen das Gesetz zur Sperrung von Websites gestartet. Die eher symbolische Teilnahme an der Aktion ist ganz einfach: Auf der Webseite spreeblick.com/protest-gegen-internetsperren seine Position, Wohnort oder Arbeitsplatz auf der großen Karte suchen und dort mittels Klick ein Pin mit Name und gerne auch einer URL bzw. einer kleinen Stellungnahme hinterlassen.

Sympathisches Interview mit der Saftbloggerin Kirstin Walther

Link: Kirstin Walther zum Erfolg des Saftblogs

Vor fast schon zwei Jahren haben wir schon mal über ein Interview mit Kirstin Walther berichtet. Sie ist die Geschäftsführerin der Kelterei Walther und betreibt in diesem Zusammenhang auch das Saftblog.

Wie sie zur Bloggerin wurde, welche Bedeutung das Bloggen für ihre Firma hat und wieso sie gerne twittert, darüber berichtet sie in sehr sympatischer Art und Weise in einem Interview mit Bernd Pitz von media-treff.de.

CaptionTube: Untertitel-Editor für YouTube

captiontube

CaptionTube ist eine Google App Engine-Anwendung, die das komfortable Erstellen von Untertiteln für YouTube-Videos ermöglicht. Möchte der User ein Video mit Untertiteln versehen, muss er dieses zunächst in CaptionTube importieren. Sobald die Untertitel fertig sind können diese dann aus CaptionTube als XML-Datei exportiert werden. Diese XML-Datei kann dann wiederum in YouTube eingebunden werden um dem Video die Untertitel hinzuzufügen.

Auch bisher war es möglich, YouTube-Videos über Text-Dateien mit Untertiteln zu versehn – doch mit CaptionTube steht nun ein eigens dafür entwickelter Untertitel-Editor zur Verfügung. Damit hat YouTube/Google einen entscheidenden Schritt in Richtung Barrierefreiheit und Mehrsprachigkeit getan: Da Untertitel nun komfortabel und leicht erstellt werden können ist damit zu rechnen, dass viele Videos bald mit zusätzlichen Untertiteln und mehrsprachig zur Verfügung stehen und damit auch für Hörgeschädigte oder Fremdsprachler konsumierbar sind.

Zudem muss nicht zwangsweise der Video-Eigentümer die Untertitel-Datei erstellen. Jeder kann jedes Video mit Untertitel versehen – lediglich das Uploaden der resultierenden XML-Datei muss der Video-Eigentümer selbst übernehmen.

via GoogleWatchBlog, YouTube Blog -Deutschland

OAuth – Anonymer Zugriff mit Authentifizierung

oauth

Den Begriff OAuth kenne ich schon länger und mit dem Konzept habe ich mich auch schon auf theoretischer Ebene beschäftigt. Doch am Wochenende hatte ich bei dem Webdienst Twitterfeed zum ersten Mal die Möglichkeit OAuth wirklich zu nutzen.

OAuth ist ein Protokoll, welches einer anderen Website bzw. Webdienst den eingeschränkten Zugriff auf eigene Inhalte ermöglicht, ohne die eigene Identität oder deren schützenswerte Daten wie etwa das Passwort preisgeben zu müssen. Und somit liefert OAuth zusammen mit openID im Prinzip genau das, was im intervernetzten Web wirklich essentiell wichtig ist: Identität und Authentizität.

Der oben erwähnte Webdienst Twitterfeed macht es also genau richtig. Man kann sich dort per openID anmelden und die notwendige Authentifizierung bei Twitter per OAuth vornehmen. Man kann den Dienst … er liefert übrigens automatisiert RSS-Feeds an einen Twitter-Account aus … also im vollen Umfang nutzen, ohne sich dort registrieren zu müssen oder auch nur ein einziges Passwort auf deren Plattform eingeben zu müssen. So muss das sein …

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