Monatsarchiv für April 2009
Poken
Die Geeks haben ein neues Spielzeug. Die Poken sind über die Web-Szene hergefallen. Schon am vergangenen Wochenende haben die Poken auf dem Barcamp Ruhr die vernetzungswilligen Menschen in beschlag genommen. Hier auf der re:publica in Berlin, von der ich gerade blogge, sind sie aber auch schon ein Nummer-Eins-Gesprächsthema.
Aber was ist das nun, ein Poken? Erst einmal ist es ein kleiner USB-Stick mit einer als Figur gestalteten Kappe. Jeder dieser USB-Sticks hat eine eigene Web-Visitenkarte, auf der sich der Poken-Besitzer mit den wichtigsten Daten vorstellen kann … also ein Web-Profil. Dieses Profil gehört dann zu einem sozialen Netzwerk. Aber anders als bei anderen sozialen Netzwerken wie etwa Facebook oder Xing, können sich die Nutzer genau in dem Moment vernetzen, wenn sie Face-to-face voreinander stehen. Das geschieht dann einfach indem man die Poken aneinander hält. Später kann man dann seinen Poken online synchronisieren und somit nach und nach ein Netzwerk aufbauen.
Die zugehörige Website steckt allerdings noch ziemlich in den Kinderschuhen und die angebotenen Features, die man aus anderen Netzwerken kennt, sind (noch?) nicht vorhanden. Aber ich könnte mir vorstellen, dass da noch einiges kommen wird.
Jetzt gehe ich noch ein bisschen durch die Massen und sicher finde ich noch einige Leute zum “poken” …
von Matthias Zellmer
Browser-Performance: JavaScript vs. HTML
Gestern bin ich auf AjaxLine.com auf einen interessanten Artikel gestoßen, der sich mit der Performance von Browsern bezüglich JavaScript befasst. Wie der Titel “The Browsers Performance in Dependence of HTML Coding” schon sagt, ist dieser Artikel kein weiterer reiner Vergleich der JavaScript-Engines verschiedener Browser. Vielmehr beschäftigt er sich damit, wie performant Browser JavaScript in Abhängigkeit vom zu rendernden HTML-Code ausführen.
Der Autor, Sergey Chikuyonok (Blog), hat verschiedene HTML-Konstrukte in folgenden Browsern getestet: IE6, IE7, IE8b2, FF2, FF3, FF3.1a, Opera 9.62, Chrome 0.3, Safari 3.1.2, FF3 (Mac), FF3.1a (Mac), Safari 3.1.2 (Mac), Opera 9.6.1 (Mac), WebKit r37790 (Mac).
Es wurde beispielsweise überprüft, ob absolute oder relative Positionierung von Elementen performanter ist, oder wie sich die Anzahl der DOM-Elemente auf die Browser-Performance auswirkt. Die Ergebnisse der einzelnen Test sind jeweils grafisch aufbereitet dargestellt. Aus besonders eindeutigen Ergebnissen formuliert Chikuyonok außerdem klare Handlungsanweisungen.
Am Ende des Artikels befindet sich ein Resümee, in dem folgende Maßnahmen zur Verbesserung der Browser-Performance vorgeschlagen werden:
- interaktive Elemente sollten absolut positioniert werden
- interaktive Elemente sollten bereits von Anfang an bedacht und eingeplant und nicht nachträglich eingefügt werden
- zu viele Elemente auf einer Seite können sich negativ auf die Performance auswirken
- gleiches gilt für zu tiefes Verschachteln von Elementen
- das Verwenden von <img />-Elementen ist performanter als das Einsetzen des Background-Image-Attributs
- Bilder sollten nicht vom Browser skaliert werden
Die getesteten HTML-Konstrukte sind typisch für Szenarien, in denen DOM-Manipulation über JavaScript stattfindet. Doch das Befolgen einiger der vorgeschlagenen Maßnahmen – wie beispielsweise der Verzicht auf Skalierung von Bildern über den Browser – ist sicher auch ratsam, wenn kein JavaScript zum Einsatz kommt.
via spic
von Katrin Schneider
Google und der 1.April
Bei Google haben Aprilscherze eine lange Tradition. Und auch dieses Jahr hat sich der Suchmaschinen-Gigant wieder einiges einfallen lassen. Der GoogleWatchBlog hat bereits acht April-Scherze zusammen getragen, die Google heute ins Web entlassen hat:
Google Pigeon
Tauben sollen GPS ersetzen (Google China)
Im japanischen Street View werden Monster an Stelle des Pegman angezeigt
in anderen Ländern wurde in Street View der Pegman durch einen Panda ersetzt
gBall
ein intelligenter Football, der Daten über den Spieler und seine Technik sammelt und Verbesserungstipps gibt
einige YouTube-Videos werden auf dem Kopf dargestellt
Chrome 3D
eine neue Version von Chrome kann Website dreidimensional darstellen; diese können dann mit Hilfe einer 3D-Brille entsprechend betrachtet werden
CADIE
Cognitive Autoheuristic Distributed-Intelligence Entity
Gmail Autopilot
E-Mails selbst beantworten war gestern – heute antwortet GMail automatisch
Bisher gefällt mir ja die 3D-Version von Chrome am besten (ich habe noch nicht versucht, die zum Download angebote Version herunter zu laden ;) ). Aber mal sehen, ob und was noch kommt …
von Katrin Schneider


