Poken – das On-/Offline-Visitenkarten-Tierchen

poken

Auf der re:publica habe ich ja mein persönliches Poken bekommen. Einen kleinen Panda. Die kleinen Tierchen sind aber nur die Hülle und das im wahrsten Sinne des Wortes. Der Kern eines Pokens ist der USB-Stick mit dem Konnektor. Dieser kommt zum Einsatz, wenn sich zwei Poken treffen … also aneinander gehalten werden. Im Normalfall leuchtet das Teil dann drei Mal grün auf und die IDs der Pokens sind damit ausgetauscht.

Alles weitere findet Online statt. Verbindet man seinen Poken nämlich via USB-Schnittstelle mit seinem Rechner und ruft dann die Website doyoupoken.com auf, dann wird die eigentliche Arbeit gemacht. Profile pflegen und austauschen. Leider ist steckt die Site noch etwas in den Kinderschuhen, aber das Potential ist durchaus erkennbar.

Ich halte die Poken-Idee für durchaus ausbaubar. Darüber seine Daten auszutauschen geht denkbar einfach und macht zudem deutlich mehr Spaß als das langweilige Visitenkarten-Herausgekrame. Ich habe bisher deutlich mehr positive Reaktionen auf mein Poken bekommen, als bei den sonstigen Geek-Kram, denn ich ab und an mal anschleppe bzw. im Bekanntenkreis zum Hype erkläre.

Die netten Dingerchen bekommt man übrigens unter missionpoken.de. Nur so als Tipp … ich habe nämlich erst knapp über 50 Kontakte und das kann ja so nicht bleiben ;-)

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8 Kommentare

  1. weipah sagt:

    Ich fand und finde eigentlich auch noch Visitenkarten oder z.B. auch “Moo mini cards” toll, weil man dann noch etwas persönliches vom Gegenüber bekommt. Man hat dann noch was in der Hand so zu sagen.

    Aber das Abschreiben und Erfassen der Kontaktdaten im Anschluss, nervt dann doch ungemein :-(

  2. @weipah: Da hast du nicht ganz unrecht. Vor allem helfen die Visitenkarten in einem Meeting mit vorher nicht bekannten Menschen, dass man deren Namen schnell mit einem Seitenblick auf die Visitenkarte raus bekommt.

    Aber die MooCards finde ich auch super ;-)

  3. Christian sagt:

    na dann komme mal zu “mac at camp” nach Bielefeld…dann werden es mehr als 50 Kontakte ;-)

  4. @Christian: Wann ist denn das und worum geht es da? Gibts eine Infoseite?

  5. bachmichels sagt:

    Ich fand/finde die Idee auch total genial. Es wird die Visitenkarte nicht ersetzen, aber alleine die Arbeit die man sich erspart um die Daten des Kontakts zu erfassen. Bleiben da noch 2 große Aber: Für den geschäftlichen Bereich gehen die Designs GAR NICHT. Ich kann nicht dem Lenker eines Großkonzerns meine Babuschka vor die Nase halten und auch kein niedliches Panda Bärchen und 2. Bestellt bloß nie direkt in der Schweiz. Warum nicht kann man in meinem Blog nachlesen.

  6. @bachmichels: Ich denke, wenn sich diese Poken etablieren sollten, dann wird es auch bald andere Kappen geben. Das wäre doch mal eine Sache für Mass Customization. Auf Basis neutralerer Kappen könnte dann zum Beispiel eine Firma ihre Kappen mit ihrem Logo ausstatten. Und am besten mit einem QR-Code hinten drauf. Dann können die, die kein Poken habe, vielleicht so an die auszutauschende ID kommen. doyoupoken.com bräuchte dann auch noch eine QRC-Schnittstelle, aber das sollte ja kein Problem sein.

    Ich habe mal eine CD in der Schweiz bestellt, ich kenne das Problem. Am Ende habe ich entnervt die 20 Euro in einen Umschlag gesteckt und per Post hingeschickt! Aber missionpoken.de ist ja zum Glück in Deutschland beheimatet ;-)