Monatsarchiv für Mai 2009
Brückentagstipp: Das Kartenquiz
Sicher haben viele den gestrigen Feiertag zum Anlass genommen, heute einen Tag frei zu nehmen. Und allen denen es nun an diesem freien Tag etwas langweilig ist … sei es weil das Büro verwaist oder so fern ist … kann ich nur empfehlen, mal das eigene Geografie-Wissen am Kartenquiz auszuprobieren.
Ähnlich wie bei Stefan Raabs “Schlag den Raab”, muss man dort die Lage von jeweils 10 Orten auf einer Google-Maps-Karte in der Satelliten-Ansicht richtig einschätzen bzw. erraten. Am Ende wird die Gesamt-Kilometer-Zahl zusammenaddiert, die man jeweils daneben lag. Ich denke, wenn man insgesamt weniger als 2000 km daneben liegt, ist man schon gar nicht so schlecht.
Am Ende kann man seinen Freunden, Bekannten oder Kollegen als Herausforderung, das gerade selbst gespielte Quiz zusenden, entweder als Mail oder direkt als URL. Hier mal eine kleine Herausforderung von mir: 1058 km Differenz sind zu schlagen. Versucht euer Bestes …
von Matthias Zellmer
UXcamp – Klassentreffen der Informationsarchitekten
Morgen geht es für mich mal wieder nach Berlin, wo am Samstag und Sonntag das UXcamp stattfindet. UX steht dabei für User Experience. Dieses von mir etwas lax als “Klassentreffen der Informationsarchitekten” betitelte Themen-Barcamp wird sich außer mit den Fragen der Informationsarchitektur (IA) auch mit den anderen Feldern der User Experience beschäftige und … genau so wichtig … eine sicher hervorragende Networking-Plattform für in diesem Feld tätige Menschen bieten. Denn immerhin haben sich für die beiden Tag jeweils 300 Leute angemeldet.
Ich freu mich auf jeden Fall schon sehr und bin extrem gespannt. Denn ich erwarte, dass ich mit einen Kopf randvoll mit neuen Erkenntnissen, Gesichtern und Ideen zurückkommen werde. In jedem Fall werde ich berichten …
von Matthias Zellmer
tausend.
Tausend ist eines der Worte bei seitenblick das – wie viele andere – inflationär benutzt wird. Diese Zahl muss herhalten für Fragen nach „was kostet eine Website“ oder wie wird das Wetter? Das Schöne bei unserer 1.000 ist, dass fast immer auf die Angabe einer messbaren Einheit verzichtet wird.
Insofern ist es natürlich tragisch, dass die Macher des Netzlogbuchs den 1.000. Artikel bisher nicht zelebriert haben.
Ich persönlich habe zu keinem dieser 1.000 Artikel etwas beigetragen. Außer meiner Erlaubnis zwischen Tür und Angel, einen Agenturblog zu starten. Das ist inzwischen über zweieinhalb Jahre her. Ich werde auch in Zukunft wahrscheinlich nichts Wesentliches beitragen.
Daher an dieser Stelle mein Dank an alle Mitarbeiter, stellvertretend an Zellmi, für den Ehrgeiz und die Konstanz für die ersten 1.000 und die nächsten.
Ihr könnt stolz sein – den Kuchen gibt es am Montag!
von Jörg Rühl
TED-Vorträge von der Crowd übersetzt
Das es zu einigen Vortragen bei TED inzwischen auch Untertitel in verschiedenen Sprachen gibt, ist mir schon neulich aufgefallen, als ich über Hans Rosling und seinen TED-Vortrag über Statistiken geschrieben habe. Doch was ich damals noch nicht wusste. Die Übersetzungen entstehen crowdsourced, d.h. die Nutzer übersetzen die Vortrage und diese Übersetzungen werden als Untertitel dargestellt. Die jeweils verfügbaren Sprachen können unter dem jeweiligen Video ausgewählt werden. Zudem werden Titel und Beschreibungstext auch übersetzt.
Das nach dem Crowdsourcing-Prinzip funktionierend TED Open Translation Project (unterstützt von Nokia) macht es möglich. Inzwischen sind es schon fast 1300 Leute, die die TED-Vorträge in aktuell 42 Sprachen übersetzen. Abgesehen von den Vorträgen, die nun in deutscher Sprache untertitel vorliegen, finde ich es bei manchen Sprechern mit Akzent schon als sehr vorteilhaft, wenn es zumindest englische Untertitel gibt. Und alles in allem ist TED mal wieder ganz weit vorne … wie ich finde.
Via netzwertig.com
von Matthias Zellmer
Gutscheine for the masses
Immer wenn ich zum Beispiel etwas bei Amazon bestelle, liegen ein paar Gutscheine dem Paket bei. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich wirklich mal einen davon eingelöst hätte. In meiner letzten Lieferung war zum Beispiel einer für Kontaktlinsen dabei … zum Glück brauche ich aber keine. Bisher habe ich dann immer mal ins Büro rein gerufen, um den Gutschein bei meinen Kollegen anzupreisen. Was mir in der Regel ungläubige Blicke und ein kurzes Schulter zucken oder Kopf schütteln einbrachte.
Aber jetzt kann ich, bevor ich den Gutschein in den Mülleimer werfe, noch schnell die Daten und vor allem den Gutschein-Code bei gutscheinstore.com eingeben und so dort anderen die Möglichkeit geben, den Gutschein zu nutzen.
Man selbst hat davon nichts. Außer, dass es natürlich ein solches Angebot wie gutscheinstore.com gibt und man dort ggf. einen Gutschein findet, der einen Einkauf oder eine Dienstleistung etwas günstiger macht. Derzeit stehen laut Angaben von gutscheinstore.com Gutscheine für mehr als 500 Geschäfte zur Verfügung.
Ein interessantes Konzept wie ich finde. Man muss sich allerdings damit abfinden können, dass man von einer Sache im besten Fall keinen direkten Nutzen hat …
von Matthias Zellmer




















