Monatsarchiv für Juni 2009

WE-Musik: Fettes Brot

Interpret: Fettes Brot
Stück: Nordisch by Nature
Infos: Offizielle Website, laut.de und Wikipedia

Warum nur?

Dreimal dürft ihr raten, in welcher Region Deutschlands ich mich gerade befinde?

Artikeltipp: Basiskoffer für Web-Projekte

basiskoffer

Einen wirklich guten Artikel darüber, was man grundlegenden bei den Meilensteine eines Web-Projekts zu beachten hat, hat neulich Achim Schaffrinna in seinem aktuell für den Grimme Online Award nominierten Design Tagebuch veröffentlicht.

Er verdeutlicht seine Aussagen anhand des Koffer-Packens für eine Reise. Dabei steht das Schuhwerk für den Aufbau der Website, die Sonnenbrille für das Corporate Design, die fein säuberlich eingepackte Oberbekleidung für Hierarchien, Klassen und Abstände, das Taschenmesser für die Usability und das Navigationskonzept wird abschließend von mobilen Navigationsgerät repräsentiert.

Doch wie Achim diese dinglichen Aufhänger in einen gut herausgearbeiteten Kontext mit diesen Bausteinen eines Web-Projekts in Einklang bringt, lest ihr am Besten bei ihm selbst … im Artikel Basiskoffer für die Reise durchs Netz.

Gaga.net – Gemeinsam Korrekturlesen

gaga_net

Mancher mag sich sicher sein, dass man schon ein wenig gaga sein muss, um an einem Projekt wie gaga.net mitzuarbeiten. Gaga.net ist ein Projekt, dass Menschen zum freiwilligen Korrekturlesen auffordert … und dies frei von finanzieller Entlohnung. Auf gaga.net ist das Konzept folgendermaßen beschrieben:

Wir zerteilen ein Buch in einzelne Seiten und geben die Einzelseiten zum Korrekturlesen an jeden, der Lust zum Mitmachen hat. Jeder neue Mitarbeiter verringert die Zeit, bis ein Buch endgültig korrigiert ist. Das Projekt GaGa ist Zulieferer für das Projekt Gutenberg-DE. Bei Gutenberg-DE lesen täglich 30.000 Besucher. Falls jeder hundertste Leser nur einmal am Tag bereit ist, eine Textseite aus unserem Angebot zu korrigieren, können wir jeden Tag ein Buch von 300 Seiten erstellen.

So langsam wird es doch unheimlich, was das Web alles leistet. Gerade in einer Gesellschaft, die immer mehr Freizeit hat, weil immer mehr Maschinen und Methoden unsere Arbeit verrichten, finde ich es aber gut, wenn mehr Kultur-Arbeit geleistet wird.

Napkee – Prototyping-Tool als Erweiterung zu Balsamiq Mockups

Vor einiger Zeit habe ich euch Balsamiq Mockups vorgestellt. Ein extrem cooles Tool, um damit Wireframes in Papier-Prototypen-Optik zu erstellen. Nun wurde mit Napkee dazu die logische Erweiterung in Richtung Prototyping-Tool angekündigt. Wenn Napkee so funktionieren wird, wie es das Video oben zeigt, dann sollten die Konzepter und Informationsarchitekten dieser Welt viel Freude an dem Paket Basamiq Mockups und Napkee haben.

Wie das Video zeigt, wird man seine aus Balsamiq Mockups heraus gespeicherten Wireframes direkt in Napkee öffnen können und bekommt dann den Balsamiq Mockups eigenen und auf XML-basierenden BMML-, den HTML-, CSS- und JavaScript-Code sowie eine Vorschau der gestalteten Elemente bzw. Seiten. Und ich hoffe, dass wenn man nun noch einen grafischen Styleguide hat, man direkt in dem Tool das CSS grafisch an die dort gegeben Vorgaben anpassen kann. Auch sollte nicht nur Napkee, wie im Video gezeigt, automatisch die im Balsamiq Mockups vorgenommenen Änderungen am Wireframe übernehmen, sondern auch umgekehrt.

Jetzt bin ich aber schon mächtig auf die Test-Version von Napkee gespannt …

tinychat – Chat2go

tinychat

Derzeit geistert ein neues Tool vor allem durch Twitter: tinychat. Im Prinzip ist tinychat einfach nur ein web-basierter Chat-Client, den man on-the-fly nutzen kann. Dabei wird pro Chat-Instanz eine Kurz-URL erzeugt, wie man sie von tinyurl.com oder bit.ly kennt. Diese Kurz-URL kann man dann z.B. per Twitter, Facebook oder Mail verteilen und sich dann in einem eigenen Chat unterhalten. Aber nicht nur per Texteingabe, sondern auch via Sprache und Video. Im Prinzip alles das, was man auch von Skype her kennt. Nur mit dem großen Vorteil, dass man im Prinzip eine Wegwerf-Adresse hat und die Mit-Chatter danach nicht dauerhaft in seinen Kontakten hat.

Die Chats bei tinychat können übrigens auch dokumentiert und gespeichert werden. Auch kann man sie als Widget auf seiner Website einbinden. Einloggen kann man sich Anonym, wie auch via Twitter-Account. Zu beachten ist dabei nur, dass man damit die URL auch direkt auf Twitter veröffentlicht.

schließen