Monatsarchiv für Juli 2009
WE-Musik: Yoshida Brothers
Interpret: Yoshida Brothers
Stück: Kodo
Infos: Offizielle Website, MySpace, deutsche Wikipedia und englische Wikipedia
Warum nur?
Wie Stefan Sommer dankenswerterweise herausgefunden hat, haben die Yoshida Brothers mit ihrem Song “Moyuru” die Hintergrund-Musik zum Demo-Video des hier am Mittwoch vorgestellten PM-Tools TheBigPicture geliefert. Daraufhin habe ich ein bisschen bei Youtube gestöbert und bin auch diese nette Lied gestoßen.
von Matthias Zellmer
Das Medium ist die Botschaft
Andreas Göldi hat gestern auf netzwertig.com mal wieder mal die guten alten Thesen des 1980 verstorbenen Medientheoretikers Marshall McLuhan herausgekramt und sie im Lichte des Internets betrachtet. Herausgekommen ist ein sehr lesenswerter Beitrag, in dem er zum Beispiel ganz richtig schreibt:
Eine von McLuhans Kernthesen ist im knackigen Satz “Das Medium ist die Botschaft” zusammengefasst. Damit drückte McLuhan aus, dass die essentiellen Eigenschaften eines Mediums erheblich bestimmen, wie es von den Konsumenten wahrgenommen wird und damit auch, welche Inhalte darin funktionieren.
In der Folge beschreibt Göldi u.a. auch wie der Buchdruck die revolutionäre Zeit der Aufklärung vielleicht erst richtig möglich gemacht hat. Oder auch wie sich das Musik hören von den Zeiten als Schallplatten das Nummer-Eins-Musik-Medium bis zum heutigen iPod-Zeitalter verändert hat.
Schlussendlich schreibt Göldi ganz richtig:
Medienunternehmen müssen lernen, die verschiedenen Charakteristiken unterschiedlicher Internet-basierter Medien (und davon gibt es immer mehr) zu nutzen und ihre Angebote dort zu fördern, wo Inhalte Priorität vor Interaktion haben.
Dazu gehört meiner Meinung auch, dass man in diesen revolutionären Zeiten der vernetzten und interaktiven Medien auch die etablierten Geschäftsmodell in Frage stellen muss. Dazu werden wohl noch einige alte Zöpfe abgeschnitten werden (müssen).
Aber jetzt schnell rüber zu Andreas Göldis Artikel Das Medium ist auch die kommerzielle Botschaft. Lesebefehl!
von Matthias Zellmer
scribd.com – Eigene Dokumente vermarkten
Ich bin mir ziemlich sicher, dass vieles auch irgendwie anders gehen könnte. Dies bezieht sich nicht nur auf das, was uns das Internet an neuen Möglichkeiten bietet, aber vor allem hier tun sich besonders viele Optionen auf.
Eine weitere davon ist scribd.com. Hier kann man ohne (klassischen) Verlag seine Dokumente veröffentlichen und damit … wenn man mag … auch etwas Geld verdienen.
Wie es sich für einen Online-Dienst aus dem Web2.0-Umfeld gehört, hat der Autor bei scribd.com die Möglichkeit, zu entscheiden, ob er seine Dokumente verkauft oder unter einer Creative Commons Lizenz zu seinen Bedingungen kostenfrei zugänglich macht.
Weiterführende Infos zu scribd.com gibt es bei Upload – Magazin für digitales Publizieren und Wikipedia.
von Matthias Zellmer
TheBigPicture: Projekt-Management jenseits von Excel
Projekte sind Kreise und die haben Aufgaben mit und ohne untergeordneten Aufgaben. Projekte haben Termine und oft mehrere Beteiligte.
Alles klar?! Aber schaut euch doch einfach mal das kurze Demo-Video des web-basierten Projekt-Management-Tools TheBigPicture an. Dauert auch nur etwa zweieinhalb Minuten und ist wirklich voller interessanter Ansätze.
By the way: Die Website TheBigPicture.org finde ich mit ihrem minimalistischen Ansatz ziemlich gelungen. Die Startseite enthält den Titel des Tools, ein Demo-Video, einen Kontakt-Link sowie Login-Formular und einen Link zur Anmeldung – fertig! Leider kann man sich nicht per openID anmelden, aber das kommt ja vielleicht noch …
» via pm-blog.com
von Matthias Zellmer
Hashtags als Rückkanal für Print?
Auf macx.de wurde kürzlich eine simple, aber interessante Idee im Bezug auf den Rückkanal auf dem Web zu bestimmten Print-Artikeln gepostet. Wenn jeder Artikel einen eigenen uniquen Hashtag hätte, dann könnte sich im Social Web immer mit diesem auf den Artikel bezogen werden.
Idealerweise würde dieser Hashtag auch noch die URL-ID eines zugehörigen URL-Verkürzungsdienstes sein. D.h. wenn sich die Verlage auf eine Art normierten, webgerechten Identifizierer für jeden Artikel einigen könnten, dann könnte man damit einen Rückkanal etablieren, den es auf Verlagsseite nur noch zu monitoren gelten würde.
Ein interessanter Ansatz, wie ich finde. Doch auch er erfordert ein weiteres Umdenken in der Verlagsbranche. Angesichts der Sichtweise, die diese jedoch noch kürzlich in ihrer Hamburger Erklärung an den Tag gelegt hat, bin ich diesbezüglich eher skeptisch. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
von Matthias Zellmer
Perch – minimalistisches Content Management System
Die meisten Content Management Systemen (CMS), die ich so kenne, sind inzwischen ziemlich mächtig. Für viele Anwendungsfälle vielleicht sogar zu mächtig. Aber vielleicht kann da ja das CMS Perch Abhilfe leisten. Es kommt recht minimalistisch daher, aber auf den Punkt gebracht und ist mit 35$ pro Domian nicht frei von Lizenzkosten. Dieser Betrag sollte doch in jedem ambitionierten Projekt irgendwie ins Budget reinpassen, oder?!
Das auf PHP und MySQL basiernede Perch nutzt ein recht simples Template-Prinzip und unterstützt sogar nativ Microformats zur semantischen Auszeichnung von Inhalten.
Aber schaut auch am besten mal das Video auf der Perch-Startseite an, da wird das System recht gut beschrieben.
von Matthias Zellmer
Montagsmaler: Irwin-Jeanspezial
Künstler: Irwin-Jeanspezial
Titel: ?
Infos: Homepage, MySpace und flickr
Irwin-Jeanspezial die dritte. Der erste Beitrag von ihm war eines der ersten Kalenderblätter und der zweite Beitrag gestaltete eine Woche im Mai.
Statement zum ersten Eindruck
… diesmal irgendwie urban
von Katrin Schneider
WE-Musik-Extra zu 20 Jahre Die Fantastischen Vier
CD-Sampler gehören für mich zu den 90ern, wie die Mixtapes zu den 80ern. Als 1992 die Sampler-Serie Bravo-Hits auf den Markt kam, kaufte ich mir im Herbst des Jahres die zweite Ausgabe. Darauf war auch als “Bravo-Hit-Tip” das Lied “Die Da!?!” von einer Gruppe, die sich Die Fantastischen Vier nannte. Diese vier Jungs aus Stuttgart wollten mit Rap in deutscher Sprache die “Charts” erobern. Ich jedenfalls fand diese Musik schrecklich … man hörte je schließlich nur unter der Hand radiokonforme Populärmusik. Meine Musik war Punk, Rock und Metal.
Gut eineinhalb Jahre später, ich besuchte gerade eine Bekannte, fragte mich diese, ob wir uns ihre Fanta4-CD anhören wollen. Ich lehnte zunächst dankend ab und erläuterte ihr, dass die Musik mir zu albern wäre. Sie fragte, ob ich noch was anderes von den Fantas kennen würde, als “Die Da !?!”. Ich verneinte und sie legte “Die 4. Dimension” auf. Ich war sprachlos und nur wenige Tage später im Besitz dieser CD.
Seitdem bin ich kontinuierlicher und regelmäßiger Hörer der Musik von Die Fantastischen Vier und das eine oder andere Fanta-4-Konzert hab ich auch schon besucht. Anders als bei anderen Bands und Interpreten muss ich sagen, ich finde, dass sie in den vergangenen 20 Jahren immer besser wurden. So ist ihre aktuelle CD “Fornika” meiner Meinung nach auch ihre beste. Somit empfinde ich nun auch eine fast schon kindliche Vorfreude auf das morgen hier in Stuttgart stattfindende “Heimspiel“, das Jubiläumskonzert zum 20-jährigen Bestehen von Die Fantastischen Vier.
Wer jetzt noch ein bisschen was zur Entstehung von Die Fantastischen Vier lesen möchte, dem sei der Artikel Durchbruch im Schwimmbad-Club ans Herz gelegt.
Noch einmal schlafen …
von Matthias Zellmer
The Video Republic
Der O’Reilly-Verlag hat den Link zu diesem Video schon im vergangenen November getwittert und dotdean hat es auch schon damals via Mento als öffentlicher Bookmark gepostet. Ich habe es aber erst jetzt entdeckt. Macht nix, es ist immer noch gut und richtig.
von Matthias Zellmer
Stuttgarter Web Night

Heute gibt es gleich drei Veranstaltungen von und für die Stuttgarter Web-Gemeinde: Das 1. Girl Geek Dinner Stuttgart, die 1. Twitter-Lounge und die 16. pl0gbar Stuttgart. Wobei die beiden letztgenannten am gleichen Ort stattfinden und somit kurzerhand schon im Vorfeld eine kleine Verbrüderung stattgefunden hat.
Girl Geek Dinner
Das Girl Geek Dinner ist eine Veranstaltungsreihe, die von der bekannten Twittererin Nicole Simon initiiert wurde und heute zum ersten Mal in Stuttgart stattfindet. Das Grundprinzip ist einfach: Eine Frau schnappt sich einen Mann und sie gehen gemeinsam zu dieser Veranstaltung und treffen dort andere Frauen mit Männern. Eine gewisse Web-Affinität wäre bei beiden nicht schlecht, denn es gibt auch meist ein kleines Rahmenprogramm mit kurzen Vorträgen zum Thema Web … dieses Mal auch. Der lokale Partner des 1. Stuttgarter Girl Geek Dinner ist die MFG Baden-Württemberg.
Ort: Mash am Berliner Platz [Karte]
Zeit: ab 19 Uhr
Anmeldung: via Xing
1. Twitter-Lounge und pl0gbar
Den Web-Stammtisch pl0gbar gibt es in Stuttgart nun schon über ein Jahr. Sie findet immer wieder mal an einem anderen Ort statt. Auf der Suche nach einem schönen, neuen Veranstaltungsort, der die Möglichkeit bietet bei gutem Wetter draußen und bei schlechtem Wetter drin zusammenzusitzen, ist die Idee entstanden, sich mit der neuen Twitter-Lounge zusammen zu tun. So bekommt die neue Twitter-Lounge auch eine kleine Starthilfe von der pl0gbar. Es soll dort übrigens auch die neue iPhone-App “Silver Arrow” vorgestellt werden.
Ort: Lounge im bzw. am Mercedes-Benz-Museum [Karte]
Zeit: ab 19 Uhr
Anmeldung: via mixxt
Bei beiden Veranstaltungen ist übrigen der Eintritt frei.
Nach vielem Hin- und Herüberlegen habe ich mich zusammen mit meiner Freundin dafür entschieden in jedem Fall erst einmal zum Girl Geek Dinner zu gehen. Aber vielleicht schauen wir später auch noch mal am Mercedes-Benz-Museum vorbei.
von Matthias Zellmer





