Hashtags als Rückkanal für Print?
Auf macx.de wurde kürzlich eine simple, aber interessante Idee im Bezug auf den Rückkanal auf dem Web zu bestimmten Print-Artikeln gepostet. Wenn jeder Artikel einen eigenen uniquen Hashtag hätte, dann könnte sich im Social Web immer mit diesem auf den Artikel bezogen werden.
Idealerweise würde dieser Hashtag auch noch die URL-ID eines zugehörigen URL-Verkürzungsdienstes sein. D.h. wenn sich die Verlage auf eine Art normierten, webgerechten Identifizierer für jeden Artikel einigen könnten, dann könnte man damit einen Rückkanal etablieren, den es auf Verlagsseite nur noch zu monitoren gelten würde.
Ein interessanter Ansatz, wie ich finde. Doch auch er erfordert ein weiteres Umdenken in der Verlagsbranche. Angesichts der Sichtweise, die diese jedoch noch kürzlich in ihrer Hamburger Erklärung an den Tag gelegt hat, bin ich diesbezüglich eher skeptisch. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
von Matthias Zellmer


















Kommentare
Dentaku schrieb am 28.07.2009 um 12:08 Uhr
Gefällt mir gut — aber auch ich befürchte, dass die Printmedien sich nicht wirklich für Feedback der Leser interessieren. Erst recht nicht aus diesem Internetz.
Andreas schrieb am 28.07.2009 um 13:23 Uhr
Der Ansatz wurde schon vor 9 Jahren u.a. im Bereich Rubrikenmärkte bei den Tageszeitungen versucht und ist dort kläglich gescheitert…bin da eher skeptisch
Matthias Zellmer schrieb am 28.07.2009 um 13:44 Uhr
@Andreas: Skeptisch bin ich auch. Aber nicht, weil ein ähnliches Konzept vor vielen Jahren mal gescheitert ist. Sondern eher, weil ich irgendwie immer noch stark das Gefühl habe, dass viele Entscheider bei den klassischen Medien, dem Internet liebend gerne eher den Kampf ansagen würden, als sich auf ihre ureigenen Stärken zu besinnen.