Omnibar: Firefox-Erweiterung vereint Adress- und Suchzeile
Ach, wie schön! Darauf habe ich seit langem gewartet. Die Erweiterung Omnibar vereint die Adress- und die Suchzeile des Firefox-Browsers zu einem gemeinsamen Eingabefeld. Google Chrome Nutzer werden nun müde lächelnd eine Augenbraue hochziehen und anmerken, dass ihr Browser das schon immer kann. Okay, nun kann es aber auch mein favorisierter Browser und ich habe einen Grund weniger, um über einen Wechsel nachzudenken.
Gefunden habe ich diese Erweiterung, wie schon so manches andere zuvor, auf Caschys Blog.
04. September 2009
von Matthias Zellmer
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Kommentare
Marian Steinbach schrieb am 04.09.2009 um 10:47 Uhr
Hervorragend! Ein weiterer Beleg dafür, dass Nutzer nicht permanent darüber nachdenken wollen, welches von zwei Eingabefeldern sie benutzen müssen.
Sie dazu auch unser Beitrag Anti-Pattern: Zwei Eingabefelder statt einem bei uxzentrisch.de.
Luca schrieb am 04.09.2009 um 10:48 Uhr
Hab ich mir auch gerade mal installiert – ist nun eine Mega-Adressleiste bei großer Auflösung – aber egal. =) Das rechte Suchfeld wurde bei mir eh nie genutzt.
Matthias Zellmer schrieb am 04.09.2009 um 11:06 Uhr
@Marian Steinbach: Hab gerade deine Aussage “Entscheidungen, die Maschinen besser treffen können als Menschen, sollten nicht den Menschen auferlegt werden. Ein Eingabefeld muss reichen. Die Frage, um welche Art von Nummer es sich bei der Eingabe handelt, sollte das System klären.” in dem Anti-Pattern-Artikel gelesen und kann dir da nur voll zustimmen.
Mal sehen, vielleicht schaffe ich es ja in nächster Zeit mal, hier ein, zwei Beispiel mit Lösungen aus unseren Projekten zu veröffentlichen.
Martin Gude schrieb am 09.09.2009 um 07:57 Uhr
Das Plugin ist ein netter Ansatz. Ich bin aber irgendwie nicht wirklich damit zurecht gekommen.
Naja, in gewisser Weise arbeite ich relativ ähnlich – aber trotzdem eben anders. Aus alten Opera 5 Zeiten hab ich mir noch die Schlüsselwortsuche – und natürlich meine Mausgesten – mitgebracht. Also tipp ich in das Feld “g [Begriff]” für google oder “w [Begriff]” für die Wikipedia. Das extra Suchfeld brauch ich also nicht. Was mich besonders gestört hat, ist dass ich fast immer die falsche Suchmaschine einestellt hatte: wollte ich zu google hatte ich noch vom letzten Suchen delicious.
Nichtsdestotrotz ist das Plugin wahrscheinlich gut, nur leider nicht mit mir kompatibel. Aber das ist ja das schöne am Firefox: jeder kann ihn sich mit Plugins so zurecht stricken, wie er es braucht.
Matthias Zellmer schrieb am 21.09.2009 um 10:22 Uhr
@Martin Gude: Ich hab mir meinen Firefox so eingerichtet, dass es auf die von dir beschriebene Weise (“g Suchbegriff” -> Google, “w Suchbegriff” -> Wikipedia, etc.) funktioniert.
Das funktioniert über die Lesezeichen ganz gut. Ich führe dazu bei dem gewünschten Dienst einfach ein Suche mit einem einfachen Suchbegriff (z.B. “Netzlogbuch”) durch. Richte dafür ein Lesezeichen ein und ersetze den Suchbegriff durch ein “%s”. Zudem setze ich im Feld “Schlüsselwort” den gewünschten Buchstaben ein … z.B. “g” für Google, etc.
Ist auch nur ein Workaround, aber ein ganz praktischer, wie ich finde.
Martin Gude schrieb am 24.09.2009 um 18:03 Uhr
@Zellmi: Genauso ist der auch bei mir seit einigen Zeit eingerichtet. Ich hab nur erst nach deinem Post festgestellt, dass ich ja das Suchfeld auch einfach ausblenden kann. Was so ein Klick auf anpassen bringen kann ;o). Genau für diese Flexibilität liebe ich den Firefox. Ich kann ihn mir so zurecht bauen, wie ich es will.