Monatsarchiv für September 2009

Was ist Freemium?

premium

Freemium ist eine Wortkreation aus den Begriffen Free für Frei bzw. Kostenfrei und Premium für Erstklassig bzw. Bonus. Es steht für eine bestimmte Kategorie von Erwerbsmodellen, die zum Beispiel bei Web-Diensten Anwendung findet, und bei denen es in der Regel zahlende und nicht zahlenden Nutzer gibt.

Beim Business-Netzwerk Xing zum Beispiel kann jeder einen freien Account bekommen, bei dem aber im Gegensatz zum kostenpflichtigen Premium-Account bestimmte Funktionen nicht genutzt werden können. Nicht ausschließlich Premium-Accounts anzubieten, hat für den Anbieter zum einen den Vorteil, dass Nutzer ggf. mit der Zeit merken können, dass sie gerne die erweiterten Funktionen nutzen würden und so vielleicht zum Premium-Kunden werden. Zum anderen werten die vielen Free-Accounts das Angebot des Anbieters auf. Wenn bei Xing nur Premium-Nutzer zugelassen wären, so hätte Xing mit Sicherheit viel weniger Nutzer, da für die Premium-Nutzer auch die nicht zahlenden Nutzer relevant sind.

Ein weiterer Ansatz, den man auch zu den Freemium-Modellen zählen kann, ist die der kostenlosen Probe. Dabei wird den Nutzern für einen bestimmten Zeitraum … gerne 30 Tage … der freie Zugang zu einem Dienst bzw. Produkt gewährt. Nach Ablauf der Zeit muss sich der Nutzer dann entscheiden, ob er bereit ist, eine Nutzungsgebühr zu zahlen oder wieder auf den Dienst oder das Produkt zu verzichten.

Aber es kommen natürlich auch Mischformen zum Einsatz: Dem Nutzern erst einmal ein kostenfreien Premium-Zugang geben, dann nach Ablauf des Testzeitraums auf die freie Variante reduzieren und dem Nutzer aber jederzeit wieder zu den Premium-Zugang wechseln zu lassen.

16. September 2009
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Barcamp Stuttgart 2: Mehr als nur Web-Fuzzys

barcampstuttgart2

Am vergangenen Wochenende fand im Stuttgarter Literaturhaus das zweite Barcamp in der Landeshauptstadt statt. Wie auch in den vielen anderen Städten, war diese selbstorganisierende Konferenz wieder mal eine herrlich erfrischende Abwechslung zu althergebrachten Veranstaltungen, die im Anspruch, eine Struktur geben zu wollen, oft sehr starr wirken. Natürlich gibt es bei einem Barcamp auch Vorabsprachen und strukturierenden Regeln, aber diese sind soweit abgespeckt, dass immer wieder eine entspannte, aber durchaus sehr intensive (Zusammen-)Arbeitsatomsphäre entstehen kann.

Ich habe mir gerade noch mal die Sessionpläne von Samstag und Sonntag angesehen und bin freudig überrascht, dass die gut 370 Teilnehmerinnen und Teilnehmer schlussendlich 70 Sessions zusammengebracht haben. Da wurde sehr viel Wissen vermittelt und viel neues ist in Diskussionen in und außerhalb der Sessions entstanden. Die Themen des diesjährigen Stuttgarter Barcamps gingen von solchen rund ums Web2.0, über Web-Entwicklungsthemen bis hin zu eher gesellschaftlichen Themen.

Ich selbst habe sieben Sessions besucht und zwei Sessions selbst gehalten. Zum einen war dies eine Twitter-Session in der ich versucht habe, einen Bogen von den Grundprinzipien von Twitter, bis zu den Methoden und Tools zur intensiven Nutzung zu spannen. Die zweite Session habe ich zusammen mit meiner Freundin Natali gehalten. Wir haben einen kleinen Einblick in Kommune-Projekte gegeben. Das sind Lebensgemeinschaften, die versuchen einen anderen Weg zu finden, wie man gemeinsam ohne Hierarchien leben, arbeiten und wirken kann.

Von den von mir besuchten Sessions war ich diesmal extrem begeistert. Gleich die erste Session am Samstag war ein Volltreffer. Florian hat darin die aus seiner Erfahrung heraus 10 größten Probleme beim Management von Online-Produkten angeführt und Gegenmaßnahmen skizziert. Sehr spannend war für mich auch eine Session am Sonntag, in der es um das Schreiben für das bzw. im Netz ging. In dieser Session entwickelte sich eine interessante Diskussion zum Thema “Warum und für wen schreibt man?”. Dazu werde ich in den kommenden Tagen noch mal einen eigenen Beitrag schreiben, und hier nur soviel dazu: Im Netz gibt es scheinbar auch einen Longtail für Inhalte.

Wie im letzten Jahr unterstützte die MFG Baden-Württemberg, die Innovativ-Agentur des Landes, die Organisatoren des Barcamps maßgeblich. An dieser Stelle … Danke! … an die Menschen, die das Barcamp mit großem Einsatz möglich gemacht haben. Zudem seien hier noch mal die Sponsoren erwähnt, ohne die ein solches Barcamp schlichtweg nicht stattfinden könnte.

Ach ja, die Orga-Seite bei mixxt zum Barcamp Stuttgart 2010 ist übrigens auch schon online … ein gutes Zeichen, wie ich finde.


Das Bild oben ist ein Ausschnitt aus einem Foto das Henning Schürig auf Flickr veröffentlicht hat.

Kult-Figur Darth Vader

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Darth Vader gehört wohl unbestritten zu den markantesten Kunstfiguren, die das Kino jemals erschaffen hat. Ich habe mir einfach mal den Spaß gemacht, das Netz nach Lustigem bzw. Skurrilem rund um diesen Dunkler Lord der Sith zu durchforsten.

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Die Abbildung eines Kopfes auf der Washington National Cathedral, die Darth Vader verblüffend nahe kommt, gehört irgendwie zum seltsamsten, was ich auf meiner Suche nach ihm im Netz gefunden habe.

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Her witzig finde ich es, dass es in den 1940ern mit dem Saab 92 mal ein Auto gab, dem man eine gewisse Ähnlichkeit nicht absprechen kann.

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Erst dachte ich schon: “Oh! Schon die alten Japaner wussten um die Bedrohlichkeit der Darth Vader Optik!” Aber bei diesem Samurai-Outfit handelt es sich um eine von Darth Vader inspiriertes Kostüm.

dv_car

Dies ist eines meiner Lieblingsbilder mit Darth Vader Bezug. Ich würde auch gerne mal in diesem Kostüm, in so einem Auto, langsam an anderen Menschen vorbeifahren und sie jeweils kurz mal mit meinem Blick fixieren.

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Etwas kleinere Brötchen bäckt wohl dieser Darth Vader, der lediglich auf einem Roller daherkommt. Aber Hauptsache, die Macht ist mit ihm … und er achtet auf die Straßenverkehrsordnung.

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Wie konsequent dieser Ballon ist, habe ich neulich erst erfahren dürfen, als plötzlich ein normaler, von mir aber vorher nicht bemerkter Heißluftballon nur wenige Meter über meinem Kopf mal kurz den Brenner betätigte.

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Ganz sicher bin ich mir nicht, ob man mit diesem Rucksack nun der Held oder der Depp seiner Mitschüler ist.

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Also unser Toaster ist ja neulich kaputt gegangen. Doch dafür bin ich wohl nicht Star Wars Fan genug …

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Auch wenn das Körbchen für Halloween gedacht ist, ist es doch schon ziemlich albern…

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… aber noch alberner ist wohl dieser Hello Kitty Darth Vader.

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Und zum Abschluss noch ein Foto, das verdeutlicht, warum die Yeti Jedi unbedingt verhindern wollten, dass Darth Vader seine Vaterrolle ausüben konnte.


Das Bild ganz oben basiert auf dem Foto “The best Darth Vader Wallpaper ever” des Flickr-Users koka_sexton.

14. September 2009
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Montagsmaler: Jules

jules

Künstler: Jules
Titel: ?
Infos: Homepage

I am a freelance illustrator and animator based in the UK and available for hire.
(hier gefunden)

Statement zum ersten Eindruck

sprechen Sie twitter?

14. September 2009
von Katrin Schneider
Profilbild von Katrin Schneider

WE-Musik: Miss Platnum

Interpret: Miss Platnum
Stück: She Moved In
Infos: Offizielle Website, MySpace, laut.de und Wikipedia

Warum nur?

Miss Platnum hat ihr zweites Album – The Sweetest Hangover – draußen.  Es scheint zwar etwas ernster als das erste, aber der Track “She Moved In” und vor allem das zugehörige Video lassen es trotzdem richtig krachen. (Regie geführt hat übrigns der Typ, der am Ende des Videos die Straße fegen darf …)

11. September 2009
von Katrin Schneider
Profilbild von Katrin Schneider

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