Monatsarchiv für November 2009

Pro Webstandards – Heute ist Blue Beanie Day

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Heute ist der Tag der Webstandards … der Blue Beanie Day 2009. Die blaue Mütze soll heute ein Zeichen setzen für die Einhaltung und Anwendung allgemeiner Webstandards. Denn diese haben das Web überhaupt erst groß gemacht. Und die Einhaltung von Webstandards führt einen sehr schnell auch zu einer verbesserten Barrierefreiheit. Die ja bekanntermaßen erst in zweiter Linie was mit gehandikapten Menschen zu tun hat. Die Barrieren, die sich tagtäglich vor jedem von uns im Web aufbauen können, werden mir derzeit besonders beim Surfen via Handy bewusst.

Wissenswertes zum Thema Webstandards kam man zudem regelmäßig bei den Webkrauts lesen. Und auch das Webstandards Project setzt sich sehr für deren Einhaltung ein.

Wer mehr über die Aktionen zum Blue Beanie Day erfahren möchte, sollte mal auf t3n.de vorbei schauen.

Montagsmaler: Jules

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Künstler: Jules
Titel: ?
Infos: Homepage

Jules gab es schon einmal im September

Statement zum ersten Eindruck

unter dem Meer meets Coraline

30. November 2009
von Katrin Schneider
Profilbild von Katrin Schneider

WE-Musik: Tokyo Ska Paradise Orchestra

Interpret: Tokyo Ska Paradise Orchestra (feat. PUFFY)
Stück: Hazumu
Infos: Offizielle Website, Myspace und Wikipedia

Warum nur?

Zur Zeit fahre ich irgendwie besonders auf Ska ab. Da ich mich bisher noch nicht sehr ausführlich mit der Musik beschäftigt hatte, und auch nur wenige Bands wie The Busters oder The Specials kannte, habe ich mich mal ein bisschen in die Welt des Ska eingehört. Dabei hat das Tokyo Ska Paradise Orchestra einen besonders bleibenden Eindruck auf mich gemacht … auch wenn sie nicht mit zwei Manga-Mädels musizieren.

27. November 2009
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Webzeugkoffer

toolbox

Was ist jetzt eigentlich besser, produktiver, effizienter, effektiver, schöner, erfolgreicher, usability-optimierter oder auch einfach nur webzwonulliger? Blogs, Mircoblogs, Mini-Blogs, Social Networks, Social Media, Social Web, Instant Messenger, Googles Wellen, iPhone, E-Mail oder, oder, oder …

Tagtäglich lese ich in meinem RSS-Reader über Meinungen, Diskussionen und Erkenntnisse, die uns von der neuen, direkt vor unserer Tür stehenden Vormachtstellung von diesem und jenen Tool, Gadget oder Dienst berichten. Doch nur allzu oft kommen mir das so vor wie ein, mir zum Glück noch nicht untergekommener Vergleich in Richtung “ist ein Kühlschrank nützlicher als ein Auto?”.

Doch mit was wir es bei den auf dem Internet aufbauenden Technologien zu tun haben, sind schlichtweg Werkzeuge. Viele stehen in Konkurrenz, zum Teil auch ungewollt und auch oft nur teilweise. Einige ergänzen sich und andere nicht. Und was noch hinzukommt, bei jedem Nutzer ist die eingesetzte Kombination der Werkzeuge unterschiedlich. Viele stehen auch in Konkurrenz zu nicht internet-basierten Werkzeugen oder Medien. So kann ein Instant Messanger mit Videofunktion in Konkurrenz mit einem Auto stehen, wenn dadurch Autofahrten vermieden werden. Und so kann Twitter in Konkurrenz mit dem Mobiltelefon stehen, wenn eine Direct Message statt einer SMS schickt.

Jedoch fahren viele Menschen weiterhin Auto und schreiben SMS. Diese Konkurrenz ist im Prinzip eine Erweiterung des Spektrums. Allerdings bedeutet auch jede Spektrumserweiterung, dass es auf den jeweiligen Märkten enger wird. Aber das ist dann wiederum ein anderes Thema.

Es bleibt also nur, für sich persönlich zu schauen, welche Tools man aus dem “Webzeugkoffer” man in welchen Situationen auspacken und nutzen will. Und eins noch: In Ermangelung eines Hammers, habe ich auch schon mal einen Nagel mit eine Zange eingeschlagen … ging auch.

Mozilla will Identitäten-Management des Firefox evolutionieren

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Laut der entsprechenden Roadmap der Mozilla Foundation soll der Firefox für seiner Nutzer schon bald deutlich hilfreicher sein, wenn es darum geht, seine zahlreichen Accounts im Web zu verwalten. Der so genannte Account Manager wird auf dem bisherigen Password Manager und den Weave Identitätskomponenten wie OpenID und einem Auto-Login basieren.

Als passionierter Firefox-Nutzer mit einer wirklich großen Anzahl an Accounts, die alle wild im Web verteilt sind, finde dieses Vorhaben der Mozilla Foundation sehr begrüßenswert. Natürlich müssen ausreichend Sicherheitsmechanismen greifen, doch muss die ganze Sache trotzdem komfortabel zu verwenden sein. Auch gut finde ich, dass von vorne herein globale Profile vorgesehen sind, um die jeweiligen Accounts auf mehreren Rechnern zur Verfügung zu haben.

Also ich freue mich schon auf den neuen Account-Manager von Firefox, gut umgesetzt könnte er ein wertvoller Beitrag zu meinem digitalen Leben sein.

Werbung während Prozesse ablaufen

flickr_upload

Skyscraper, Wallpaper, Rectangle, et cetera pp … es werden schon reflexartig immer die gleichen Formate ins Spiel gebracht, wenn es um die Bannerwerbung bei Websites geht. Da haben die gängigen Vermarkter genug von in petto und die Anderen machen es ja auch so.

Doch leider zeigen zahlreiche Studien auch, dass vor allem die gängigen Werbeformate nur all zu oft nicht mehr der Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich ziehen können. Ein eindeutiges Indiz, das dies nochmals unterstreicht, ist, dass ich manchmal mit und manchmal ohne AdBlocker im Netz surfe und es in meiner Wahrnehmung lediglich im Bezug auf besonders aggressive Werbung einen Unterschied macht. Nur bei einer Werbemaßnahme war dies in letzter Zeit anders.

Beim Foto-Upload via Webinterface auf Flickr nehme ich auch ganz unaufgeregte Werbung sehr wohl war. Die Seite ist sehr schlicht gehalten und während der Upload-Prozess läuft, verfängt sich das Auge automatisch an dem Werbebanner. Vor allem, wenn es ein kleiner Werbefilm oder eine Animation ist.

Somit kann jedem werbenden Website-Betreiber nur angeraten werden, den eigenen Webauftritt mal auf Prozesse hin zu analysieren, die sich eignen, um mit Werbung versehen zu werden. Es könnte sich lohnen.

Kennst noch jemand vergleichbare Fälle von unaufdringlicher Werbung, die trotzdem ins Auge fällt?

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25. November 2009
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

TED: Stefana Broadbent über die Demokratisierung der Vertrautheit

Heute gibt es mal wieder einen interessanten TED-Vortrag. Zum Inhalt:

We worry that IM, texting, Facebook are spoiling human intimacy, but Stefana Broadbent’s research shows how communication tech is capable of cultivating deeper relationships, bringing love across barriers like distance and workplace rules.

24. November 2009
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Putpat – personalisiertes Musikfernsehen

putpat

Am Wochenende habe ich eine Einladung zum Beta-Test von Putpat abstauben können. Putpat ist im Prinzip MTV2.0 … oder will es mal werden. MTV, weil Musiksender und 2.0 weil personalisierbar.

Mein erster Eindruck ist schon mal ziemlich gut. Nach der Anmeldung fragt Putpat einen nach seinen Lieblingsinterpreten. Je mehr Zeit man sich dafür nimmt, desto besser soll anschließend die Musikauswahl passen, die in seinem persönlichen Channel automatisch gespielt. Neben dem eigenen Channel, gibt es dann noch einige andere, wie zum Beispiel Charts, 2Rock oder Jazzting.tv.

Die Aufmachung von Putpat gefällt mir übrigens ausgesprochen gut. Lässt man es einfach nur laufen, wird großflächig einfach nur das jeweilige Video abgespielt:

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Doch lässt sich mit einer einfachen Bewegung der Maus einiges aus dem System rauskitzeln. Da lassen sich unter anderem die Lieder bewerten und damit die automatische Auswahl optimieren, Channels wechseln, Infos zu den Interpreten ansehen und persönliche Einstellungen vornehmen.

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Die Darstellung bei Putpat ist komplett Flash-basiert. Und es ist mehr als deutlich, dass Putpat eindeutig für das internetfähige Mediacenter im Wohnzimmer konzipiert wurde … alles ist auf eine große Darstellung ausgelegt. Aber es gibt auch die Darstellungsvariante eines Miniplayers und auf meinem großen Monitor kommt es auch schon ganz gut rüber.

Ganz klassisch kommt jedoch ein Teil des Geschäftsmodells daher. Ab und an kommt zwischen zwei Videos eine Werbeeinblendung. Zumindest ist es wohl so geplant. Bei mir kam bisher nur ein schwarzer Bildschirm mit dem kleinen Vermerk “Werbung” dran. Es gibt aber auch eine Affiliate-Lösung, mittels der man die Titel bei Amazon kaufen kann.

Nach den ersten Minuten gefällt mir Putpat. Zwar ist die Qualität der Videos nur okay … weit weg von HD. Und auch die automatisch auf meinen Geschmack optimierte Musikauswahl ist ein wenig einseitig. Das liegt wahrscheinlich daran, dass das Videoangebot noch nicht so umfangreich ist. Doch kann ich mir gut vorstellen, dass Putpat sich zu einer ernsthaften Alternative zu MTV, VIVA und Co mausern könnte. Wenn auch jetzt einiges noch ziemlich beta ist …

Montagsmaler: Page Tsou

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Künstler: Page Tsou
Titel: accident
Infos: HomepageFlickr

Page Tsou zierte bereits im Februar ein Kalenderblatt.

Statement zum ersten Eindruck

Party-Bus mit Beetlejuice

(auf dem Kalenderblatt sieht es übrigens so aus, als ob das ganze auf einer Zeitung / einem Telefonbuch gezeichnet wäre … )

23. November 2009
von Katrin Schneider
Profilbild von Katrin Schneider

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