Monatsarchiv für November 2009
Pro Webstandards – Heute ist Blue Beanie Day

Heute ist der Tag der Webstandards … der Blue Beanie Day 2009. Die blaue Mütze soll heute ein Zeichen setzen für die Einhaltung und Anwendung allgemeiner Webstandards. Denn diese haben das Web überhaupt erst groß gemacht. Und die Einhaltung von Webstandards führt einen sehr schnell auch zu einer verbesserten Barrierefreiheit. Die ja bekanntermaßen erst in zweiter Linie was mit gehandikapten Menschen zu tun hat. Die Barrieren, die sich tagtäglich vor jedem von uns im Web aufbauen können, werden mir derzeit besonders beim Surfen via Handy bewusst.
Wissenswertes zum Thema Webstandards kam man zudem regelmäßig bei den Webkrauts lesen. Und auch das Webstandards Project setzt sich sehr für deren Einhaltung ein.
Wer mehr über die Aktionen zum Blue Beanie Day erfahren möchte, sollte mal auf t3n.de vorbei schauen.
von Matthias Zellmer
Montagsmaler: Jules

Künstler: Jules
Titel: ?
Infos: Homepage
Jules gab es schon einmal im September
Statement zum ersten Eindruck
unter dem Meer meets Coraline
von Katrin Schneider
WE-Musik: Tokyo Ska Paradise Orchestra
Interpret: Tokyo Ska Paradise Orchestra (feat. PUFFY)
Stück: Hazumu
Infos: Offizielle Website, Myspace und Wikipedia
Warum nur?
Zur Zeit fahre ich irgendwie besonders auf Ska ab. Da ich mich bisher noch nicht sehr ausführlich mit der Musik beschäftigt hatte, und auch nur wenige Bands wie The Busters oder The Specials kannte, habe ich mich mal ein bisschen in die Welt des Ska eingehört. Dabei hat das Tokyo Ska Paradise Orchestra einen besonders bleibenden Eindruck auf mich gemacht … auch wenn sie nicht mit zwei Manga-Mädels musizieren.
von Matthias Zellmer
Webzeugkoffer

Was ist jetzt eigentlich besser, produktiver, effizienter, effektiver, schöner, erfolgreicher, usability-optimierter oder auch einfach nur webzwonulliger? Blogs, Mircoblogs, Mini-Blogs, Social Networks, Social Media, Social Web, Instant Messenger, Googles Wellen, iPhone, E-Mail oder, oder, oder …
Tagtäglich lese ich in meinem RSS-Reader über Meinungen, Diskussionen und Erkenntnisse, die uns von der neuen, direkt vor unserer Tür stehenden Vormachtstellung von diesem und jenen Tool, Gadget oder Dienst berichten. Doch nur allzu oft kommen mir das so vor wie ein, mir zum Glück noch nicht untergekommener Vergleich in Richtung “ist ein Kühlschrank nützlicher als ein Auto?”.
Doch mit was wir es bei den auf dem Internet aufbauenden Technologien zu tun haben, sind schlichtweg Werkzeuge. Viele stehen in Konkurrenz, zum Teil auch ungewollt und auch oft nur teilweise. Einige ergänzen sich und andere nicht. Und was noch hinzukommt, bei jedem Nutzer ist die eingesetzte Kombination der Werkzeuge unterschiedlich. Viele stehen auch in Konkurrenz zu nicht internet-basierten Werkzeugen oder Medien. So kann ein Instant Messanger mit Videofunktion in Konkurrenz mit einem Auto stehen, wenn dadurch Autofahrten vermieden werden. Und so kann Twitter in Konkurrenz mit dem Mobiltelefon stehen, wenn eine Direct Message statt einer SMS schickt.
Jedoch fahren viele Menschen weiterhin Auto und schreiben SMS. Diese Konkurrenz ist im Prinzip eine Erweiterung des Spektrums. Allerdings bedeutet auch jede Spektrumserweiterung, dass es auf den jeweiligen Märkten enger wird. Aber das ist dann wiederum ein anderes Thema.
Es bleibt also nur, für sich persönlich zu schauen, welche Tools man aus dem “Webzeugkoffer” man in welchen Situationen auspacken und nutzen will. Und eins noch: In Ermangelung eines Hammers, habe ich auch schon mal einen Nagel mit eine Zange eingeschlagen … ging auch.
von Matthias Zellmer
Mozilla will Identitäten-Management des Firefox evolutionieren
Laut der entsprechenden Roadmap der Mozilla Foundation soll der Firefox für seiner Nutzer schon bald deutlich hilfreicher sein, wenn es darum geht, seine zahlreichen Accounts im Web zu verwalten. Der so genannte Account Manager wird auf dem bisherigen Password Manager und den Weave Identitätskomponenten wie OpenID und einem Auto-Login basieren.
Als passionierter Firefox-Nutzer mit einer wirklich großen Anzahl an Accounts, die alle wild im Web verteilt sind, finde dieses Vorhaben der Mozilla Foundation sehr begrüßenswert. Natürlich müssen ausreichend Sicherheitsmechanismen greifen, doch muss die ganze Sache trotzdem komfortabel zu verwenden sein. Auch gut finde ich, dass von vorne herein globale Profile vorgesehen sind, um die jeweiligen Accounts auf mehreren Rechnern zur Verfügung zu haben.
Also ich freue mich schon auf den neuen Account-Manager von Firefox, gut umgesetzt könnte er ein wertvoller Beitrag zu meinem digitalen Leben sein.
von Matthias Zellmer

















