Monatsarchiv für November 2009

Werbung während Prozesse ablaufen

flickr_upload

Skyscraper, Wallpaper, Rectangle, et cetera pp … es werden schon reflexartig immer die gleichen Formate ins Spiel gebracht, wenn es um die Bannerwerbung bei Websites geht. Da haben die gängigen Vermarkter genug von in petto und die Anderen machen es ja auch so.

Doch leider zeigen zahlreiche Studien auch, dass vor allem die gängigen Werbeformate nur all zu oft nicht mehr der Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich ziehen können. Ein eindeutiges Indiz, das dies nochmals unterstreicht, ist, dass ich manchmal mit und manchmal ohne AdBlocker im Netz surfe und es in meiner Wahrnehmung lediglich im Bezug auf besonders aggressive Werbung einen Unterschied macht. Nur bei einer Werbemaßnahme war dies in letzter Zeit anders.

Beim Foto-Upload via Webinterface auf Flickr nehme ich auch ganz unaufgeregte Werbung sehr wohl war. Die Seite ist sehr schlicht gehalten und während der Upload-Prozess läuft, verfängt sich das Auge automatisch an dem Werbebanner. Vor allem, wenn es ein kleiner Werbefilm oder eine Animation ist.

Somit kann jedem werbenden Website-Betreiber nur angeraten werden, den eigenen Webauftritt mal auf Prozesse hin zu analysieren, die sich eignen, um mit Werbung versehen zu werden. Es könnte sich lohnen.

Kennst noch jemand vergleichbare Fälle von unaufdringlicher Werbung, die trotzdem ins Auge fällt?

25. November 2009
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

TED: Stefana Broadbent über die Demokratisierung der Vertrautheit

Heute gibt es mal wieder einen interessanten TED-Vortrag. Zum Inhalt:

We worry that IM, texting, Facebook are spoiling human intimacy, but Stefana Broadbent’s research shows how communication tech is capable of cultivating deeper relationships, bringing love across barriers like distance and workplace rules.

24. November 2009
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Putpat – personalisiertes Musikfernsehen

putpat

Am Wochenende habe ich eine Einladung zum Beta-Test von Putpat abstauben können. Putpat ist im Prinzip MTV2.0 … oder will es mal werden. MTV, weil Musiksender und 2.0 weil personalisierbar.

Mein erster Eindruck ist schon mal ziemlich gut. Nach der Anmeldung fragt Putpat einen nach seinen Lieblingsinterpreten. Je mehr Zeit man sich dafür nimmt, desto besser soll anschließend die Musikauswahl passen, die in seinem persönlichen Channel automatisch gespielt. Neben dem eigenen Channel, gibt es dann noch einige andere, wie zum Beispiel Charts, 2Rock oder Jazzting.tv.

Die Aufmachung von Putpat gefällt mir übrigens ausgesprochen gut. Lässt man es einfach nur laufen, wird großflächig einfach nur das jeweilige Video abgespielt:

putpat_bsp

Doch lässt sich mit einer einfachen Bewegung der Maus einiges aus dem System rauskitzeln. Da lassen sich unter anderem die Lieder bewerten und damit die automatische Auswahl optimieren, Channels wechseln, Infos zu den Interpreten ansehen und persönliche Einstellungen vornehmen.

putpat_bsp1

Die Darstellung bei Putpat ist komplett Flash-basiert. Und es ist mehr als deutlich, dass Putpat eindeutig für das internetfähige Mediacenter im Wohnzimmer konzipiert wurde … alles ist auf eine große Darstellung ausgelegt. Aber es gibt auch die Darstellungsvariante eines Miniplayers und auf meinem großen Monitor kommt es auch schon ganz gut rüber.

Ganz klassisch kommt jedoch ein Teil des Geschäftsmodells daher. Ab und an kommt zwischen zwei Videos eine Werbeeinblendung. Zumindest ist es wohl so geplant. Bei mir kam bisher nur ein schwarzer Bildschirm mit dem kleinen Vermerk “Werbung” dran. Es gibt aber auch eine Affiliate-Lösung, mittels der man die Titel bei Amazon kaufen kann.

Nach den ersten Minuten gefällt mir Putpat. Zwar ist die Qualität der Videos nur okay … weit weg von HD. Und auch die automatisch auf meinen Geschmack optimierte Musikauswahl ist ein wenig einseitig. Das liegt wahrscheinlich daran, dass das Videoangebot noch nicht so umfangreich ist. Doch kann ich mir gut vorstellen, dass Putpat sich zu einer ernsthaften Alternative zu MTV, VIVA und Co mausern könnte. Wenn auch jetzt einiges noch ziemlich beta ist …

Montagsmaler: Page Tsou

pageTsou2

Künstler: Page Tsou
Titel: accident
Infos: HomepageFlickr

Page Tsou zierte bereits im Februar ein Kalenderblatt.

Statement zum ersten Eindruck

Party-Bus mit Beetlejuice

(auf dem Kalenderblatt sieht es übrigens so aus, als ob das ganze auf einer Zeitung / einem Telefonbuch gezeichnet wäre … )

23. November 2009
von Katrin Schneider
Profilbild von Katrin Schneider

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