Putpat – personalisiertes Musikfernsehen

putpat

Am Wochenende habe ich eine Einladung zum Beta-Test von Putpat abstauben können. Putpat ist im Prinzip MTV2.0 … oder will es mal werden. MTV, weil Musiksender und 2.0 weil personalisierbar.

Mein erster Eindruck ist schon mal ziemlich gut. Nach der Anmeldung fragt Putpat einen nach seinen Lieblingsinterpreten. Je mehr Zeit man sich dafür nimmt, desto besser soll anschließend die Musikauswahl passen, die in seinem persönlichen Channel automatisch gespielt. Neben dem eigenen Channel, gibt es dann noch einige andere, wie zum Beispiel Charts, 2Rock oder Jazzting.tv.

Die Aufmachung von Putpat gefällt mir übrigens ausgesprochen gut. Lässt man es einfach nur laufen, wird großflächig einfach nur das jeweilige Video abgespielt:

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Doch lässt sich mit einer einfachen Bewegung der Maus einiges aus dem System rauskitzeln. Da lassen sich unter anderem die Lieder bewerten und damit die automatische Auswahl optimieren, Channels wechseln, Infos zu den Interpreten ansehen und persönliche Einstellungen vornehmen.

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Die Darstellung bei Putpat ist komplett Flash-basiert. Und es ist mehr als deutlich, dass Putpat eindeutig für das internetfähige Mediacenter im Wohnzimmer konzipiert wurde … alles ist auf eine große Darstellung ausgelegt. Aber es gibt auch die Darstellungsvariante eines Miniplayers und auf meinem großen Monitor kommt es auch schon ganz gut rüber.

Ganz klassisch kommt jedoch ein Teil des Geschäftsmodells daher. Ab und an kommt zwischen zwei Videos eine Werbeeinblendung. Zumindest ist es wohl so geplant. Bei mir kam bisher nur ein schwarzer Bildschirm mit dem kleinen Vermerk “Werbung” dran. Es gibt aber auch eine Affiliate-Lösung, mittels der man die Titel bei Amazon kaufen kann.

Nach den ersten Minuten gefällt mir Putpat. Zwar ist die Qualität der Videos nur okay … weit weg von HD. Und auch die automatisch auf meinen Geschmack optimierte Musikauswahl ist ein wenig einseitig. Das liegt wahrscheinlich daran, dass das Videoangebot noch nicht so umfangreich ist. Doch kann ich mir gut vorstellen, dass Putpat sich zu einer ernsthaften Alternative zu MTV, VIVA und Co mausern könnte. Wenn auch jetzt einiges noch ziemlich beta ist …

Kommentare

Alexander Langer schrieb am 24.11.2009 um 00:03 Uhr

Gravatar of Alexander Langer

Hehe, ich selbst bin seit Juli bei Putpat an Bord und finds zwischendurch mal ganz nett. Da ich aus Trotz und wegen der rapide gesunkenen Qualität schon seit vielen Jahren keine Musiksender mehr im TV schaue, die mir früher eine Dauerberieselung bescherten, ist Putpat ein kleiner aber nützlicher Helfer, um hier und da mal wieder auf Bands aufmerksam zu werden, die mir sonst vllt. nicht auf den Radarschirm kommen.

Die Künsterlauswahl ist in der Tat ausbaufähig. Klar, die sind ja noch recht jung mit ihrem Programm und es ist ja auch noch beta.

Mich nervt zudem mitunter, dass Songs nur in den zerschnibbelten Versionen der US-Zensoren vorhanden sind. Da fehlen also schonmal ein paar f-Wörter und andere – hängt natürlich dvon ab, was man so hört ;-)

Schade auch, dass ich aufm Mac zwar iTunes per Klick via AirportExpress auf meine Anlage schalten kann, aber den Browser und damit Putpat nicht. Aber das ist nicht deren Schuld ;-)

Matthias Zellmer schrieb am 24.11.2009 um 09:55 Uhr

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Sicher da geht noch einiges. Aber vom Grundprinzip gehen sie dort schon in die richtige Richtung.

By the way: Die Werbung bei Putpat funktioniert übrigens auch heute schon. Ich hatte nur vergessen, dass ich meinen AdBlocker aktiviert hatte.

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