Via Google-Konto anmelden

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Eine weitere Hürde zur Vereinfachung der Web-Welt ist genommen. Jetzt kann man sich auch mit seinem Google-Konto bei anderen Diensten anmelden.

Die Idee ist nicht neu. Initiativen wie openID gibt es schon seit Jahren und andere namhafte Unternehmen wie Yahoo und Facebook bieten die Möglichkeit, sich nicht explizit bei jedem neuen Web-Dienst anmelden zu müssen, auch schon länger an. Statt dessen kann man einfach einen seiner bestehenden Accounts bei einem der unterstützten Anbieter bzw. Dienste nutzen.

Ein Beispiel für einen Web-Dienst, bei dem man sich neuerdings via Google-Konto anmelden kann, ist der Meta-Adressbuch-Dienst Plaxo. Dort ist es allerdings auch möglich, sich über seinen Yahoo-Account oder auch über eine openID anzumelden.

Diese Art sich bei einem neuen Dienst anzumelden, hat vor allem zwei Vorteile. Zum einen muss man sich weniger Zugangsdaten merken, und zum anderen liegen die eigenen personenbezogenen Daten nur noch bei einem Anbieter. Beziehungsweise bei einem Anbieter weniger …

04. November 2009
von Matthias Zellmer
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Kommentare

Dentaku schrieb am 12.11.2009 um 18:06 Uhr

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Warum aber benutzt man dafür nicht ein Standardprotokoll (wie eben OpenID)?

Nein, es ist sogar noch schlimmer: die Google-Anmeldung ist eine eigenartige Verbiegung von OpenID (bei der die googlemail-Adresse in einem Feld benutzt wird, das für den URI der OpenID vorgesehen ist), wird aber getrennt beworben statt dass Google sich für OpenID stark macht. Das würde mehr Hürden beseitigen.

Und wo wir gerade dabei sind: warum kann ich mich mit meiner vorhandenen OpenID nicht bei Google anmelden?

Matthias Zellmer schrieb am 26.11.2009 um 11:03 Uhr

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Wenn ich den Artikel auf Spread OpenID richtig verstanden habe, dann kann man jetzt auch seines Google-Profil als OpenID verwenden.

Dentaku schrieb am 26.11.2009 um 18:06 Uhr

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Na, vielleicht hatte Google ein Einsehen, dass die hier einen etablierten Standard verbiegen (don’t be evil und so). Um so besser.

Carsten Pötter schrieb am 09.12.2009 um 23:06 Uhr

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Bin zugegeben etwas spät mit meinem Kommentar dran, möchte aber doch ein paar Dinge anmerken.

1) Ja, die Google Profil URLs sind jetzt OpenIDs.

2) Google hat und hatte nie OpenID verbogen. Dieses Vorurteil scheint seit dem The Next Web Artikel letztes Jahr nicht aus der Welt zu bekommen zu sein. Sie haben OpenID kaum anders genutzt als z.B. Yahoo! und sich an das OpenID 2.0 Protokoll gehalten.

3) Die in dem Screenshot gezeigten Anmeldeoptionen mit Google und Yahoo! basieren übrigens ebenfalls auf OpenID. Das trifft auf alle Login Screens zu, die irgendwo einen Google und Yahoo! Button haben.

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