Monatsarchiv für Dezember 2009
FlockDraw – Die Meute malen lassen
Gestern tauchte auf Spreeblick plötzlich ein Flash-Tool namens FlockDraw auf. Die Bedienung von FlowDraw erinnert stark an Microsofts Malprogramm Paint, nur dass hier bis zu 10 Leute gleichzeitig malen können. Das kann sehr schön und kreativ, aber auch extrem destruktiv sein.
Ich habe mir dann einfach mal den Spaß erlaubt, eine neue FlockDraw-Session zu starten und bei Twitter zu posten. Über Stunden hinweg wurde von da an fleißig gemalt, übermalt, sich gefreut und aufgeregt. Es gab auch zeitweise tolle Zwischenergebnisse, wie im Bild oben zu sehen.
Eine interessante Momentaufnahme habe ich hier rausgezogen:

Interessant auch deshalb, weil wenige Augenblicke später das Ganze so aussah:

Welch eine Faszination von einem doch so simplen Kollaborationstool ausgehen kann. Vor allem in Zusammenhang mit der Tatsache, dass keine Chefs oder Administratoren gibt, und alle anonym unterwegs sind. Manchmal tun sich einige zusammen und schaffen etwas, dann wiederum kommen andere und zerstören es wieder. Ich bin zugegebenermaßen ziemlich begeistert und beobachte gerne weiter …
von Matthias Zellmer
Zen-Coding – Cooler, schneller, besser?
Die Auszeichnungssprache HTML und die Formatierungssprache CSS sind gewachsene Coding-Sprachen. Im Vergleich zu anderen Coding-Sprachen, kennen unglaublich viele Menschen HTML und CSS zumindest in Grundzügen … trotz ihrer etwas abgestaubten Syntax. Für viele ist diese auch gar kein Problem, denn oftmals übernehmen spezialisierte Editoren die Arbeit, sich die jeweilige Syntax zu merken. Doch richtig effizient ist das für viele Web-Entwickler offensichtlich nicht, denn recht oft hört und sieht man, dass sie Web-Quellcode “von Hand” coden.
Eine noch nicht all zu verbreitete Art des Web-Codings, bietet Zen-Coding. Hier wird praktisch ein verkürztes HTML bzw. CSS gecodet. So führt der Zen-Code a zum HTML-Code: <a href=""></a>. Zen nimmt dem Entwickler somit einiges an zu tippendem Code ab. Wenn man nicht auf spezielle Editoren zurückgreifen möchte, es gibt auch Plugins für zahlreiche Editoren.
Mehr Beispiele und Online-QUellen zum Thema Zen-Coding gibt es auf kulturbanause.de.
von Matthias Zellmer
WE-Musik: Robert Palmer
Interpret: Robert Palmer
Stück: Johnny & Mary
Infos: Offizielle Website, laut.de und Wikipedia
Warum nur?
Definitiv einer der besten Pop-Songs aller Zeiten!
von Matthias Zellmer
Listen der Woche

Heute gibt es mal eine Sammlung einiger interessanter Listen, die mir in dieser Woche über den digitalen Weg gelaufen sind.
10 Tools um Social Profiles zu verwalten
Stefan Petersen zeigt auf web-ideas.de, wie wichtig es inzwischen geworden scheint, sich seinen Überblick bei den ganzen Social Networks zu bewahren.
10 kostenlose SEO-Analyse Tools im Check
Peer Wandiger ist zwar kein SEO-Profi, aber trotzdem … oder vielleicht auch gerade deshalb … fand ich seinen Artikel, über die von ihm analysierten kostenlosen SEO-Tools, besonders lesenswert.
Best of November 2009
Die 10 besten Designs bzw. Designideen des jeweils vergangenen Monats listen sie bei Yanko Design regelmäßig auf. Auch in diesem Monat sind ein paar besondere Highlights dabei. Wobei mein persönlicher Favorit, der Three Dee Power Socket, auf “nur” Platz 3 gelandet ist.
10 günstige Alternativen zu Photoshop
Dirk Metzmacher hat sich auf drweb.de mit günstigen Alternativen zu Photoshop auseinandergesetzt. Mein persönlicher Favorit Fireworks ist auch dabei, das kostenlose und freie GIMP jedoch leider nicht.
Und jetzt noch die bemerkenswerteste Liste, die in dieser Woche in meinen RSS-Reader reinflatterte:
200 in 2000
Dieser Blog-Beitrag von Saripari auf dragstripgirl.de macht auf mich fast schon den Eindruck einer journalistischen Fleißarbeit. Die 50 besten Songs der letzten 10 Jahre aufzulisten, wäre schon großes Kino gewesen. Saripari listet aber ihre 200 Nuller-Lieblingslieder auf. Und nicht nur das, zu einigen ausgewählten der Plätze 200 bis 51 und zu allen von Platz 50 bis 1 schreibt sie auch noch etwas … inklusive direktem Anhören im Player. Respekt!
von Matthias Zellmer
Square – bargeldlos mobil bezahlen lassen
Ich bin schon mal gespannt, wann … und ob überhaupt … die ersten Mobiltelefone den Square-Adapter “onBoard” integriert haben. Dieser Square-Adapter ist nämlich, neben der zugehörigen Software, das Herzstück von Square. Einem System zum bargeldlosen, mobilen Bezahlen und vor allem auch Bezahlen lassen.
Hinter dem Startup Square steht unter anderem der Twitter-Mitbegründer Jack Dorsey und den lassen wir mal kurz erklären wie es funktioniert:
Wie am Ende des Videos zu sehen ist, erinnert die Prozedur sehr an eine übliche Kartenzahlung. Mit dem Hauptunterschied, dass jeder der Empfänger sein kann.
Der Square-Adapter wird übrigens ganz schlicht in den Audioanschluss des Mobiltelefons gesteckt und in einem Audioformat übertragen. Die eigentliche Transaktion wird dann über Square abgewickelt und die Quittung gibt es auf digitalem Weg per SMS oder E-Mail.
Einen etwas umfangreicheren Beitrag über Square gibt es bei netzwertig.com … sehr empfehlenswert.
Mich hat das spontan daran erinnert, was mir eine Bekannte berichtet hat, die einige Jahre als Entwicklungshelferin in Uganda war. Dort ist es wohl schon länger gang und gäbe, untereinander per Handy zu zahlen. Dazu sollen extra Parallelwährungen entstanden sein und das Ganze läuft über die Mobilfunkanbieter statt über die Banken. Bei Square sollen laut Techcrunch aber schon die großen Kreditkartenunternehmen Mastercard, Visa und American Express mit im Boot sein.
von Matthias Zellmer



















