Monatsarchiv für Januar 2010
Twingdings – Sonderzeichen-Twittern
Mit Hilfe von Twingdings kann man schnell und leicht Tweets mit twitterbaren Sonderzeichen erzeugen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ein kleiner Spaß für Twitterer, denen Nur-Text nicht ausreicht. Aber Vorsicht! Es gibt immer Nörgler, die sowas nicht mögen und Twitter-Clients, die diese Sonderzeichen (zum Teil) nicht unterstützen.
von Matthias Zellmer
WE-Musik: The xx
Interpret: The xx
Stück: Crystalised
Infos: Offizielle Website, MySpace, laut.de und Wikipedia
Warum nur?
The xx haben am Montag ein Konzert in Stuttgart gegeben, auf dem scheinbar fast jeder war. Nur ich nicht. Ich habe erst Dienstag davon gehört… und jetzt sind The xx unsere dieswöchige WE-Musik.
von Katrin Schneider
brezel.me – das neue Stuttgart-Blog
Seit gut einem Monat gibt es in Stuttgart einen neuen Weblog: brezel.me. Hinter dem Blog steht die Stuttgarter Zeitung, die vier umtriebige Stuttgarter als Blogger Autoren gewinnen konnte. Leider nur Männer, aber ich bin mir sicher, dass das nicht für immer so bleiben wird. Ansonsten ist auf brezel.me alles sehr 0711ig und vom Ansatz etwas trashig. Natürlich sind der VfB, Stuttgart21, sowie das Wetter und seine Auswirkungen für die Region, Themen auf brezel.me.
Ich glaube, dass sich Menschen, die ihre Stadt Stuttgart im Herzen tragen, hier durchaus wiederfinden werden. Den Kollegen wünsche ich in jedem Fall alles Gute für das Projekt Stuttgart2.0.
von Matthias Zellmer
Das Nervtötend-zu-Nützlich-Verhältnis
Auf Signal vs. Noise, dem Weblog der fast schon legendären Webfirma 37signals, hat Ryan Singer neulich seine suckage-to-usage-ratio vorgestellt, die ich einfach mal etwas ungelenk mit Nervtötend-zu-Nützlich-Verhältnis übersetzt habe.
Dieses Verhältnis beschreibt wie wichtig bzw. unwichtig bei einem Produkt (das kann auch eine Website sein) bestimmte Features und ihre Funktionen im Kontext zu allen Features sind. Das von Ryan dazu genannte Beispiel, ist der E-Book-Reader von Kindle. Er hat nach Meinung von Ryan eine lausige und nervig schlechte Tastatur. Dafür kann man auf dem Kindle aber sehr gut Texte lesen. Nun setzt er u.a. diese beiden Sachverhalte in ein Verhältnis zu dem, wie oft er diese Funktion nutzt. Da er in aller Regel auf dem Kindle Texte liest und nur sehr selten was eintippt, bekommt das Kindle ein sehr gutes suckage-to-usage-Verhältnis und das Kindle wird damit zu einem sehr guten Produkt.
Ryan hat sogar eine Rechnung zur suckage des Kindle aufgestellt:
Nach dieser Rechnung macht eine möglichst geringe suckage, ein Produkt zu einem guten Produkt.
Dieses Nervtötend-zu-Nützlich-Verhältnis ist wirklich schön beobachtet und offensichtlich durchaus nützlich. Ich werde versuchen es hier und da mal in meinen Arbeitsalltag und meine Kaufentscheidungen einfließen zu lassen. Nur ein besserer Begriff sollte noch dafür her. Vor allem, wenn ich unseren Kunden über dieses Verhältnis eine Entscheidung nahe legen möchte.
von Matthias Zellmer




















