typekit – kurz angeschaut

typekit

Mit der CSS-Regel @font-face kann man mit dem Internet Explorer schon seit langem alternative Schriftarten verlinken. Inzwischen unterstützten fast alle der neuen Browser diese Regel, wodurch man im Web bald nicht mehr auf die Standartschriftarten oder Flash-/Bilderlösungen angewiesen sein wird. Das Problem dahinter ist nur, dass die meisten Lizenzen für Schriftarten die direkte Verlinkung im Web nicht erlauben, da man die Schriftarten leicht klauen kann.

Genau hier kommt typekit ins Spiel. typekit bietet mehrere (JavaScript-)Sicherheitsmaßnahmen, womit Web-Lizenzen möglich sind. Je nach gewähltem bzw. gekauftem Paket kann man unter unterschiedlich vielen Schriftarten die passende auswählen und mittels typekit oder CSS auf die Webseite anwenden.

Das Ganze funktioniert sehr schnell und einfach, der größte Nachteil an der Sache ist allerdings, dass @font-face nur mit dem IE und den neusten der anderen Browsern funktioniert. Die älteren (und noch weit verbreiteten) Versionen von Mozilla & Co bekommen nur eine Fallback-Schriftart zu sehen. Auch ist man auf vorgegebene Schriftarten beschränkt und kann keine Eigenen verwenden. Von daher ist typekit eine gute Lösung in der Zukunft aber mit der momentanen Browserkompatibilität noch nicht zu empfehlen.

Kommentare

Andy R. schrieb am 21.01.2010 um 16:00 Uhr

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Ich habe Typekit auch schon mal unter die Lupe genommen und es macht einen guten Eindruck. Gute Auswahl an Schriften, einfache und intuitive Handhabung und ein relativ vernünftiger Preis.

Leider wird dieser Eindruck von der Tatsache getrübt, daß auf Windows-Systemen das mangelhafte Font-Rendering viele Schriften oft nicht ganz sauber aussehen lässt und ohne aktivierte Kantenglättung (ClearType) nahezu unbrauchbar macht.

Firefox 3.6 unterstützt WOFF - Netzlogbuch schrieb am 27.01.2010 um 12:27 Uhr

Gravatar of Firefox 3.6 unterstützt WOFF – Netzlogbuch

[...] von HTML5, der aktuellen Diskussion um das wieder entdeckte @font-face, Schriftarten-Services wie typekit usw., die Webdesigner dieser Welt sich nicht mehr mit den so genannten sicheren Web-Schriften [...]

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