Monatsarchiv für Februar 2010

WE-Musik: Soko

Interpret: Soko
Stück: I’ll kill her
Infos: Myspace, Wikipedia und laut.de

Warum nur?

Wieder mal so ein Fauxpas von mir. Wie konnte ich jahrelang jeden Freitag eine Wochenend-Musik auswählen, ohne jemals was von Soko einzustellen. Sünde!

Drumbot – Online-Beat-Spielereien

Was einem manchmal so alles Freude bereiten kann! Unglaublich. Gestern bin ich auf die drumbot-Tools gestoßen und fing gleich mal an damit herum zu spielen. Besonders angetan haben es mit dabei das Metronom und der Pattern Sequencer. Dementsprechend brauchte ich auch eine Zeit lang, bis ich mich wieder von den drumbot-Tools lösen konnte.

drumbot sagt von sich selbst, das die fünf Tools dort für Musiker seien. Ich bin kein Musiker und kann es vielleicht nicht richtig einschätzen, aber ich hätte sie eher in die Ecke “Spielereien” gesteckt. Man möge mich berichtigen …

Via web2null.de

Recognizr – Augmented Social Business Card

Noch ist der Recognizr der schwedischen Software-Schmied TAT nur ein Prototyp, aber trotzdem muss ich Jörg von den Blogpiloten recht geben:

Ein Horrorvideo für die Einen und ein Spaßbrötchen für die Anderen

socialmention – Markenstellenwert im Social Web

socialmention ist eine Suchmaschine, die darauf spezialisiert ist, das Social Web nach den Reaktionen auf eine Marke zu durchforsten. Zu entscheiden was dabei eine Marke ist, bleibt dabei dem Suchenden überlassen.

In jedem Fall eignet sich socialmention damit recht gut als Analyse-Tool im Rahmen der eigenen Social-Media-Monitoring-Maßnahmen.

Etwas genauer haben sich socialmention u.a. Toni Klätke von den NetzNews und Jan Firsching auf Social what? angeschaut.

barcoo – Scan dir deine Produktinfo

Mir wurde kürzlich berichtet, dass es inzwischen Menschen gibt, die fast schon süchtig nach barcoo sind. Dies ist in erster Linie eine mobile Anwendung mit der man den Barcode auf Produkten einscannen kann, um dann auf der zugehörigen Webseite mehr darüber zu erfahren. Dieses “Mehr” sind zum einen der Preis, bzw. was dieses Produkt wo anders kostet, die Inhaltsstoffe und ihre Qualität, sowie die Einordnung des Produkts nach gesellschaftlich relevanten Kriterien, zum Beispiel im Bezug auf die Umwelt und die Firmen, die das Produkt auf den Markt bringen.

Gestern hab ich mich nun endlich auch mal aufgerafft und barcoo auf meinem Handy installiert und ausprobiert. Und ich muss sagen, dass ich ziemlich beeindruckt bin. Es funktioniert genau so einfach, wie in dem Video oben gezeigt.

Beim Deutschlandfunk haben sie sich übrigens kürzlich auch mal mit barcoo beschäftigt: Preisvergleich in der Hosentasche. In dem Beitrag gibt es auch ein paar kritischen Anmerkung, wie dass das Unternehmen hinter barcoo schließlich auch irgendwie Geld verdienen möchte, was für die Neutralität der Produkt-Infos ein Problem werden könnte. Es wird aber auch erläutert, dass barcoo durch User Generated Content etwas Interessantes zu Stande bringen könnte:

barcoo setzt auf ein ähnliches Modell wie Wikipedia: Alle Nutzer sind aufgerufen, die Datenbank mit ihren Prüfberichten und Informationen zu füttern. Zum Beispiel, die auf den Lebensmittelverpackungen aufgedruckten Nährwerte einzugeben – so wird nach und nach die von der Bundesregierung abgelehnte Lebensmittelampel Realität.

Als Fan der Idee der Lebensmittel-Ampel, finde ich barcoo allein deshalb schon super. Und da ich ja Optimist bin, erfreue ich mich einfach mal an den positiven Aspekten rund um die Anwendung. Außerdem erwarte ich als nächsten Innovationsschritt die Augmented Reality App von barcoo ;-)

Spiele zur Regulierung der Welt

Die Menschen spielen gerne. Und sie lassen sich gerne belohnen. Auf diesen beiden Erkenntnissen könnte laut Jesse Schell die zukünftige Regulierung der Welt basieren und die Menschen ggf. zu besseren Menschen machen. Anzeichen dafür finden sich nicht nur bei Facebook und durch den Erfolg der Wii Fit, sondern auch in Autos, die ihre Fahrer “spielend” zu einem ökologischeren Fahrstil erziehen sollen.

Auf diesen interessanten Vortrag bin ich übrigens via Fefes Blog gestoßen.

22. Februar 2010
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Netzlogbuch Facelift

Nach gut zweieinhalb Jahren des Experimentierens mit Plugins und Erweiterungen, und den dazugehörenden optischen Anpassungen (bzw. manchmal auch Verstümmlungen), haben wir es jetzt endlich mal geschafft, dem Netzlogbuch ein kleines Facelift zu verpassen. Es war bisher eher ein fließender Prozess im Live-Betrieb und ganz fertig sind wird wahrscheinlich auch noch nicht, aber jetzt ist ein Stand erreicht, mit dem ich fürs Erste schon mal zufrieden bin.

Wie es bei einem Facelift sicher nicht ungewöhnlich ist, werden einige nicht so viele Unterschiede feststellen. Das liegt auch daran, dass wir das Look & Feel des Netzlogbuchs unbedingt erhalten wollten. Wir haben ein bisschen umarrangiert, das leicht modifizierte Logo ist zum Beispiel in die Mitte des Kopfs, und die Meta-Navigation ist, bis auf den RSS-Button, unten in die Sidebar gewandert. Auch den jeweiligen Artikel-Fuß haben wir nun mit mehr Infos versehen. Dorthin ist auch das Datum gewandert, die Uhrzeit dabei auf der Strecke geblieben und an die Stelle links neben die Überschrift ist eine Kommentar-Sprechblase gewandert, die die Anzahl der Kommentare anzeigt. Unter jedem Artikel findet sich jetzt auch ein kleines Bild des Autors. Das schätze ich bei anderen Blogs auch immer sehr, da es die Sache etwas persönlicher macht.

Weiter wurden unter anderem auch die Links angefasst. Sie werden jetzt nicht mehr fett ausgegeben, was dem Blog das gewisse Etwas an Leichtigkeit zurück gibt, was ihm der Hintergrundverlauf am oberen Rand genommen hat. Dieser soll der Site und vor allem dem entschlacken Kopf ein wenig mehr “Halt” geben.

Auf einigen Unterseiten, wie zum Beispiel bei unserer bebilderten Linkliste Bildschirm, haben wir die typische Zweispaltigkeit aufgebrochen. Gerade bei diesem Bildschirm ist damit ein interessanter Seitentyp entstanden, dessen Erlebnischarakter auf diese Weise noch mal deutlich gestärkt wurde.

Wir hoffen, dass euch unsere Maßnahmen weitestgehend gefallen. “Weitestgehend”, weil auch hier wieder gilt:

Design is no place for democracy

WE-Musik: The Intersphere

Interpret: The Intersphere
Stück: Prodigy Composers
Infos: Offizielle Website, MySpace und last.fm

Warum nur?

Gestern auf Konzert in der Röhre gewesen – und es war der HAMMER!! Die Jungs sind so was von abgegangen … Wer die Möglichkeit hat sollte eines der noch folgenden Konzterte besuchen.

Tribute an die Ukulele

Keine Ahnung, ob es noch anderen so geht, aber ich stoße im Web regelmäßig auf die Ukulele.

Die Ukulele ist ein kleines gitarrenähnliches Zupfinstrument, das normalerweise mit vier, aber auch mit sechs oder acht Saiten bespannt sein kann. Sie ist in der Regel bei gitarrenähnlichen Proportionen etwa 60 cm lang und 20 cm breit und vermittelt daher den Eindruck einer Spielzeuggitarre für Kinder.

Besonders beliebt scheint sie bei den Musiker und Musikerinnen der Youtube-Generation zu sein. Wie zum Beispiel bei Julia Nunes:

Und für der musikalischen Nachwuchs ist sie aufgrund ihrer Größe geradezu prädestiniert:

Aber auch alt-ehrwürdige Musiker wie die des Ukulele Orchestra sind sich nicht zu schade, auf die Ukulele zurückzugreifen:

Und die guten alten Ramones auf der Ukulele darzubieten funktioniert meiner Ansicht nach auch super:

Jetzt gibt es zum Abschluss nochmal das Ukulele Orchestra. Denn mir hat es diese Cover-Version von Kate Bushs Wuthering Heights einfach zu sehr angetan:

Weitere wunderbare, schräge oder einfach nur interessante Ukulele-Songs findet man am besten auf Youtube. Viel Spaß damit …

Das Bild ganz oben basiert auf einem Flickr-Foto von pastaboy sleeps.

19. Februar 2010
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

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Martin Weigert erläutert auf netzwertig.com die seiner Meinung nach acht grundlegenden Schritte für ein besseres Internet. Neben den viel diskutierten Punkten wie Netzneutralität und bessere Zahlungsverfahren, listet er u.a. auch die Globalisierung der Lizenzvergaben auf. Ein guter Punkt, der meiner Meinung nach nur ein Fingerzeig in Richtung globale Spielregeln fürs Leben und Wirtschaften im und mit dem Internet sein kann.

Social Media Marketing & Recht – Dos and Donts beim Werben im Social Web – Web 2.0, Social Media & Recht

Der Web2.0-Rechtsanwalt Carsten Ulbricht hat sich mal genauer angesehen, was beim Werben und Vermarkten im Social Web von rechtlicher Seite aus zu beachten ist. Und das Ganze macht er gewohnt kompetent und für juristische Laien gut verstehbar.

38 rhetorische Kunstgriffe

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Die neuen Intellektuellen –> Blogger

Norman Schräpel hat im Blog wildes-denken.de dessen Namen alle Ehre gemacht und wild darüber nachgedacht, ob die intellektuelle Elite einer postmodernen Gesellschaft sich aus Blogger-Kreisen generiert bzw. generieren wird. Aber vielleicht wird andersrum ein Schuh daraus: Menschen mit ausgeprägten intellektuellen Fähigkeiten sollten noch stärker die Möglichkeiten des Bloggens nutzen, um notwendige gesellschaftliche Diskurse anzustoßen und zu begleiten.


Das Bild oben entstammt übrigens einem Flickr-Foto von stylianosm.

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