Monatsarchiv für Februar 2010

WE-Musik: Soko

Interpret: Soko
Stück: I’ll kill her
Infos: Myspace, Wikipedia und laut.de

Warum nur?

Wieder mal so ein Fauxpas von mir. Wie konnte ich jahrelang jeden Freitag eine Wochenend-Musik auswählen, ohne jemals was von Soko einzustellen. Sünde!

26. Februar 2010
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Drumbot – Online-Beat-Spielereien

Was einem manchmal so alles Freude bereiten kann! Unglaublich. Gestern bin ich auf die drumbot-Tools gestoßen und fing gleich mal an damit herum zu spielen. Besonders angetan haben es mit dabei das Metronom und der Pattern Sequencer. Dementsprechend brauchte ich auch eine Zeit lang, bis ich mich wieder von den drumbot-Tools lösen konnte.

drumbot sagt von sich selbst, das die fünf Tools dort für Musiker seien. Ich bin kein Musiker und kann es vielleicht nicht richtig einschätzen, aber ich hätte sie eher in die Ecke “Spielereien” gesteckt. Man möge mich berichtigen …

Via web2null.de

Recognizr – Augmented Social Business Card

Noch ist der Recognizr der schwedischen Software-Schmied TAT nur ein Prototyp, aber trotzdem muss ich Jörg von den Blogpiloten recht geben:

Ein Horrorvideo für die Einen und ein Spaßbrötchen für die Anderen

socialmention – Markenstellenwert im Social Web

socialmention ist eine Suchmaschine, die darauf spezialisiert ist, das Social Web nach den Reaktionen auf eine Marke zu durchforsten. Zu entscheiden was dabei eine Marke ist, bleibt dabei dem Suchenden überlassen.

In jedem Fall eignet sich socialmention damit recht gut als Analyse-Tool im Rahmen der eigenen Social-Media-Monitoring-Maßnahmen.

Etwas genauer haben sich socialmention u.a. Toni Klätke von den NetzNews und Jan Firsching auf Social what? angeschaut.

barcoo – Scan dir deine Produktinfo

Mir wurde kürzlich berichtet, dass es inzwischen Menschen gibt, die fast schon süchtig nach barcoo sind. Dies ist in erster Linie eine mobile Anwendung mit der man den Barcode auf Produkten einscannen kann, um dann auf der zugehörigen Webseite mehr darüber zu erfahren. Dieses “Mehr” sind zum einen der Preis, bzw. was dieses Produkt wo anders kostet, die Inhaltsstoffe und ihre Qualität, sowie die Einordnung des Produkts nach gesellschaftlich relevanten Kriterien, zum Beispiel im Bezug auf die Umwelt und die Firmen, die das Produkt auf den Markt bringen.

Gestern hab ich mich nun endlich auch mal aufgerafft und barcoo auf meinem Handy installiert und ausprobiert. Und ich muss sagen, dass ich ziemlich beeindruckt bin. Es funktioniert genau so einfach, wie in dem Video oben gezeigt.

Beim Deutschlandfunk haben sie sich übrigens kürzlich auch mal mit barcoo beschäftigt: Preisvergleich in der Hosentasche. In dem Beitrag gibt es auch ein paar kritischen Anmerkung, wie dass das Unternehmen hinter barcoo schließlich auch irgendwie Geld verdienen möchte, was für die Neutralität der Produkt-Infos ein Problem werden könnte. Es wird aber auch erläutert, dass barcoo durch User Generated Content etwas Interessantes zu Stande bringen könnte:

barcoo setzt auf ein ähnliches Modell wie Wikipedia: Alle Nutzer sind aufgerufen, die Datenbank mit ihren Prüfberichten und Informationen zu füttern. Zum Beispiel, die auf den Lebensmittelverpackungen aufgedruckten Nährwerte einzugeben – so wird nach und nach die von der Bundesregierung abgelehnte Lebensmittelampel Realität.

Als Fan der Idee der Lebensmittel-Ampel, finde ich barcoo allein deshalb schon super. Und da ich ja Optimist bin, erfreue ich mich einfach mal an den positiven Aspekten rund um die Anwendung. Außerdem erwarte ich als nächsten Innovationsschritt die Augmented Reality App von barcoo ;-)

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