Monatsarchiv für April 2010

WE-Musik: Frankie goes to Hollywood

Interpret: Frankie goes to Hollywood
Stück: Two Tribes
Infos: Offizielle Website, Wikipedia und laut.de

Warum nur?

Tolle Band mit einem tollen und wichtigen Lied aus den frühen 1980er-Jahren als noch Kalter Krieg herrschte.

30. April 2010
von Matthias Zellmer
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Gesundheitswahlcheck für NRW

Meine lieben, ehemaligen Kollegen bei seitenblick haben kürzlich im Auftrag CompuGROUP, WAZ und der Ärzte Zeitung und im Vorfeld der NRW-Wahl das Internetportal ihre-gesundheit-steht-zur-wahl.de umgesetzt.

Ähnlich dem bekannten Wahl-o-mat können die Bürger aus Nordrhein-Westfalen bei ihre-gesundheit-steht-zur-wahl.de auschecken, welche der großen und größeren Parteien die eigenen Ansichten beim Thema Gesundheitspolitik am besten vertreten täte, wenn sie bei der Landtagswahl am 9. Mai an die Regierung gewählt würde.

30. April 2010
von Matthias Zellmer
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User Experience und Spaß

User Experience Designer und Spiele-Erforscher Sebastian Deterding hat sich auf dem World Usability Day 2009 in Hamburg dem Thema Gaming it: Was User Experience Designer von Game Designern lernen können angenommen.

Besonders interessant an seinem Vortrag ist, dass er darin aufzeigt, warum das Spielen für uns Menschen so wichtig ist, dann aber auch kritisch beleuchtet, warum es für UX Designer nicht ganz so einfach ist, bei der Gestaltung z.B. von Informations- oder Arbeitssystemen einen spielerischen Ansatz zu wählen. Nichtsdestotrotz zeigt Deterding schlussendlich doch auf, wie und was, alle die in irgendeiner Form mit der Gestaltung und Entwicklung von grafischen Benutzeroberflächen zu tun haben (und da zähle ich Website definitv dazu), von den Game Designern lernen können.

Noch ein kleiner Hinweis zu den Folien: Am unteren Rand kann man den Vortragstext mitlesen.

WE-Musik: Metric

Interpret: Metric
Stück: Gold Guns Girls
Infos: Offizielle Website, Wikipedia, laut.de und MySpace

Warum nur?

… bei I ♥ electru.de drüber gestolpert

23. April 2010
von Katrin Schneider
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das Web rückt näher an Facebook heran

Gestern fand im Design Center in San Francisco zum dritten Mal Facebooks Entwicklerkonferenz F8 statt. Wie jedes Jahr wurden im Rahmen der Konferenz Neuerungen rund um Facebook und dessen API(s) vorgestellt. Das populärste neue Feature dürfte wohl der schon im Vorfeld erwartete “Like”-Button für das gesamte Web sein.
Mit dem Activity-Feed, Recommendations, der “Like”-Box, Comments, zwei neuen Facebook-Connect-Varianten und einem Livestream-Plugin wurden noch eine Reihe weiterer, so genannter Social Plugins vorgestellt. Eine Liste mit ausführlichen Erläuterungen der Funktionsweisen der Plugins gibt es in diesem Blog-Beitrag von SocialObjects.

Im einleitenden Text des Beitrags trifft SocialObjects den Nagel auf den Kopf:

Zentraler Dreh- und Angelpunkt aller neuer Funktionen ist die Anbindung externer Seiten und Inhalte in das Facebook Netzwerk.

Über die Verwendung der neuen Social Plugins rücken externe Websites näher an Facebook heran. Für Unternehmen bedeutet das, weniger als bisher darauf angewiesen zu sein, sich (beispielsweie über eine Fan-Page) auf Facebook direkt zu präsentieren. Durch die Social Plugins kann nun die soziale Facebook-Komponente beliebig stark auf der eigenen Website integriert werden.

In diesem Zusammenhang ist zudem die Überarbeitung der Graph API interessant: Die API wurde laut TechCrunch so angepasst, dass Entwickler nun auch auf Informationen zugreifen können, die es Ihnen ermöglichen, Verbindungen zwischen Usern mit ähnlichen Interessen herzustellen. Folgendes Szenario: Auf Basis der “Like”-Buttons, die ein User quer durch das Web klickt, kann er mit anderen Usern, die die selben Buttons geklickt haben, in Verbindung gebracht werden. Diese Verbindung kann nun beispielsweise für das gezielte Ausgeben von Recommendations, aber auch von Werbung, genutzt werden.

Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass User den Facebook-Plugins auf externen Websites vertrauen können! Dies ist nicht unbedingt gewährleistet – wie Spreeblick zeigt. Mit dem “Like”-Button kann ordentlich Schindluder getrieben werden…

22. April 2010
von Katrin Schneider
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Checkliste für Webdesigner

Auf findmebyip.com gibt es eine ganz ansehnlich HTML5/CSS3-Checkliste für Webdesigner. Mit ihr lässt sich recht schnell abchecken, was im Bezug auf HTML5 und CSS3 in den verschiedenen Browsern bei Mac und Windows-Rechnern alles funktioniert und vor allem, was nicht.

Es ist dabei keine große Überraschung, dass vor allem die Internet Explorer (IE 6-8) dabei nicht gerade gut abschneiden. Bleibt zu hoffen, dass der für Ende 2010 erwartete IE 9 da einiges an Boden wieder wettmacht. In der im März veröffentlichen Entwickler-Version des IE 9 soll ja gerade im Bezug auf CSS3 schon einiges möglich sein.

Gefunden habe ich den Link zu der Webdesigner’s Checklist in einem auch interessanten Dr.Web-Magazin-Artikel zum Thema Web-Typografie.

Wieviele Kontinente gibt es?

Ja, wie viele Kontinente sind es nun? Zählt man Nord- und Süd-Amerika getrennt, die Antarktis hinzu und liest den wirklich interessanten und philosophischen Artikel Die digitale Faszination – Vom Leben auf dem achten Kontinent von Peter Glaser ist man dann schon bei acht.

Dieser Artikel von Peter Glaser ist das Manuskript für die Eröffnungsrede auf der diesjährigen re:publica. Darin stellt Glaser die aktuellen Entwicklungen in unserer sich digitalisierenden Welt in einen historischen Kontext und stellt diverse philosophische Überlegungen an. Alles in allem ist dieser Artikel eindeutig eine Pflichtlektüre … auch wenn er für Webverhältnisse vielleicht etwas länger ist…

WE-Musik: Blood Red Shoes

Interpret: Blood Red Shoes
Stück: Don’t Ask
Infos: Offizielle Website, Wikipedia, laut.de und MySpace

Warum nur?

Artur hat sichs gewünscht*

* Genau! Weils so schön unscharf ist, wie das bevorstehende Wochenende…

16. April 2010
von Katrin Schneider
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SEO: Performance neues Ranking-Kriterium bei Google

Da ist mir gerade eine tolle Nachricht via uxzentrisch.de bzw. RSS-Reader rein geflattert: Für Google ist die Performance einer Website jetzt auch ein Ranking-Kriterium. Nachzulesen im Offiziellen Google-Blog.

Ich freue mich darüber, weil das im Umkehrschluss bedeutet, dass gut gecodete Websites, und hiermit dann vor allem auch sauber implementierte Systeme, eine Grundvoraussetzung fürs gut bei Google gefunden werden sind. Und ich habe in den vergangenen Jahren immer wieder erlebt, dass Website-Betreiber immer gerne bereit sind, in die Suchmaschinenoptimierung (SEO) Geld und Zeit zu investieren. Wenn sich das also herum spricht, kann das nur zu einem Qualitätsschub fürs Web bedeuten.

Auch bei der CMS-Auswahl für die eigenen Web-Projekt mit SEO-Anspruch, sollten man nun unbedingt auch auf die Code-Qualität des Systems achten. Denn gut implementierte Systeme, sind auch schneller und damit performanter.

HTML5 und Video

Das iPad ist da. Und wie man so hört, ist dieser Tablet-Computer, neben dem Surfen im Web, vor allem zum Konsumieren von eBooks, Musik und Videos ausgelegt. Wobei sich für letzteres in den vergangenen Jahren im Web immer mehr Flash als Standard herauskristallisiert hat. Nun unterstützt das iPad aber kein Flash. Bei Apple scheint man diesbezüglich sehr auf HTML5 zu setzen. Und wenn das iPad sich so etabliert wie zuvor das iPhone, dann sollte HTML5 eine rosige Zukunft bevorstehen.

HTML5 Video ist aber nicht nur für das iPad interessant. Auch für Smartphones wie das iPhone oder mein Nokia 5800 könnte sich da eine Technologie-Lücke schließen.

Die Videoportale Youtube und Vimeo wie auch die Video-Plattform Brightcove haben HTML5 Video schon ins Portfolio genommen. Zudem gibt es inzwischen auch schon Videoplayer-Umsetzungen auf HTML5-Basis, die den Standard-Player erweitern und auch etwas schicker machen.

Wer sich nun mal ein bisschen mit der Umsetzung von HTML5 Video beschäftigen möchte, findet z.B. in der HTML5-Tags-Referenz von w3schools natürlich auch einen Abschnitt vom video-Tag und seinen Attributen. Weiter finde ich auch die Website html5video.org recht gelungen. Dort gibt es neben regelmäßigen aktuellen News zum Thema, auch die HTML5-Video-Library Kaltura … inkl. Demos.

Persönlich habe ich den Eindruck, dass sich HTML5 ziemlich schnell durchsetzen wird. Es gibt noch ein paar Unstimmigkeiten bzgl. der in den Browsern zugrunde gelegten Video-Codecs … von Google und Apple wird H.264 favorisiert, Mozilla und Opera setzen auf das freie Ogg Theora. Aber ich denke, dass sich H.264 als Standard durchsetzen wird, da z.B. auch Flash auf diesen Codec setzt und der Entwickler zugesagt haben, dass H.264 bis Ende 2015 frei nutzbar bleiben wird … im Web eine kleine Ewigkeit.

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