Monatsarchiv für Mai 2010
WE-Musik: Elbow
Interpret: Elbow
Stück: Grounds For Divorce
Infos: Offizielle Website, Wikipedia, MySpace und laut.de
Warum nur?
weil’s gut is.
von Katrin Schneider
Am 1. Juni ist Good News Day
Viele gute Ideen entstehen beiläufig. Und so ist es auch mit dem Good News Day. Katrin twitterte heute morgen beiläufig Folgendes:
Karsten kommt darüber ins Grübeln, dass es doch irgendwie außergewöhnlich sein, dass einfach mal eine gute Nachricht auf Twitter gepostet wurde und beschließt für kommenden Dienstag, also am 1. Juni 2010, den Good News Day auszurufen.
Dabei ruft er alle Twitterer sich auf die guten Nachrichten zu konzentrieren und sie teilen auf Twitter mit dem Hashtag #gnd zu teilen. Ich denken aber mal, dass auch z.B. die Facebookler gerne mitmachen dürfen…
von Matthias Zellmer
WE-Musik: DIO
Interpret: DIO
Stück: Holy diver
Infos: Offizielle Website, Wikipedia und laut.de
Warum nur?
Aus einem sehr traurigen Anlass: Der Mastermind von DIO … Ronnie James Dio … ist vergangenen Sonntag verstorben. Was das für die Metal-Welt bedeutet, hat Nilz Bokelberg auf Spreeblick sehr gut beschrieben.
von Matthias Zellmer
Google TV vs. Fernsehen wie bisher
Neben Android 2.2 wurde gestern auf dem Developer Event Google I/O in SanFranciso auch Google TV vorgestellt. Google TV soll das Web auf den Fernseher bringen, d.h.: Blogs lesen, Social-Sertworking, Shopping,… direkt vom Fernseher aus. Und Video-Content aus dem Web, der jederzeit verfügbar ist (und in anderen Ländern auch einfach zugänglich, wie z.B. Fox.com oder Hulu.com in den USA), auf einem angemessenen Endgerät betrachten – dann, wenn man es möchte.
Vor allem der zweite Punkt hört sich wirklich interessant an. Zwar schaffen programmierbare Festplatten-Rekorder aktuell schon Abhilfe, wenn man einen Teil des TV-Programms sehen möchte – zum entsprechenden Zeitpunkt aber nicht vorm Fernseher sitzen kann. Wenn man nun aber etwas sehen möchte, was von den Sendeanstalten gerade nicht ausgestrahlt wird hilft einem diese Technik nicht weiter. Google TV dagegen kann diese Inhalte zur Verfügung stellen, da es unter anderem Kooperationen mit einer Reihe von PayPerView-Anbietern gibt und YouTube durchsuchbar sein wird.
Voraussetzung für ein gutes Web-Video-Erlebnis am Fernseher sind natürlich – und ganz unabhängig von Google TV – eine ausreichende (fette) Bandbreite und dass die Video-Inhalte im Web in einer ausreichend (fetten) Qualität zur Verfügung stehen.
Besonders interessant finde ich, dass Google TV zukünftig in bestimmten Fernseher-Modellen von Sony und Logitech direkt integriert sein wird. Für andere Modelle soll sich Google TV aber auch über die HDMI-Schnittstelle angebundene Settop-Boxen nachrüsten lassen. Google TV setzt als Betriebssystem Android ein und wird Chrome als Browser mitbringen. Damit können am Fernseh-Gerät auch Inhalte abgespielt werden, die im Flash-Format vorliegen. (Im Gegensatz zum schon 2006 vorgestellten Apple TV kann man mit Google TV auf das gesamte Web zugreifen – nicht nur auf Inhalte, die man via iTunes herunter lädt.)
Um dem User das neue Fernseh-Erlebnis möglichst einfach zu gestalten gibt es einen Start-Bildschirm, auf dem die favorisierten Inhalte abgelegt werden können und damit sehr schnell verfügbar sind. Zum Finden von Inhalten aus dem Web wurde eine “Bild im Bild”-Ansicht implementiert, über die man bei laufendem Programm parallel das Web durchsuchen kann.
Für mich stellt sich die Frage, wie Google TV bedient wird. Während der Präsentation auf der Bühne wurden Maus und Tastatur zur Steuerung von Google TV verwendet. Es ist aber angekündigt, dass Android-Handys(!) als Fernbedienung genutzt werden können sollen. Besonders interessant könnte in diesem Zusammenhang die Steuerung bestimmter Funktionen über Sprache werden.
Wie für viele (alle?) Google-Produkte wird es eine API und ein SDK geben, so dass Entwickler eigene Applikationen und Bedien-Möglichkeiten für GoogleTV schaffen können. Es ist außerdem geplant, die Plattform als Open-Source öffneltich zugänglich zu machen.
via techcrunch.com (arbeitet schön den Konkurrenz-Kampf mit Apple heraus), googlewatchblog.de (enthält viele technische Details), heise.de und thenextweb.com
von Katrin Schneider
Altersfreigabe für Websites
We have completed a scan of this website. We have given this site an age rating of 7. Our system is not 100% Fool Proof.
Dies sagt der Web-Dienst Website Age Ratings derzeit über das Netzlogbuch. Da musste ich spontan erst mal an das sagenhafte Douglas Adams Zitat
A common mistake people make when trying to design something completely foolproof is to underestimate the ingenuity of complete fools.
denken. Und leider habe beide auch recht, denn bei einem spontanen Test wurde eine bekannte Porno-Clips-Website mit der Altersfreigabe “0+” eingestuft. Aber im Prinzip finde ich die Idee hinter Website Age Ratings erst mal ziemlich gut. Eine unabhängige Stelle bewertet die einzelnen Websites dieser Welt im Bezug auf ihre Tauglichkeit für Netz-Nutzer der unterschiedlichen Alterstufen.
Um die Freigabe einer beliebigen Website zu checken, gibt man auf siteageratings.com oben rechts die URL der Website ein und bekommt dann eine Seite mit der aktuellen Auswertung der Website angezeigt. Zudem ist es möglich, sich die aktuelle Alterfreigabe-Einstufung nach Website Age Ratings auf der eigenen Website anzeigen zu lassen. Wie bei uns gerade in der Sidebar rechts unten zu sehen ist. Hierzu kann man sich auf der Startseite von Website Age Ratings einen entsprechenden Code zum Einbinden generieren lassen.
via web2null.de
von Matthias Zellmer
relevANTS – die Deine-Nachrichten-Ameisen
Die Ameisen von relevANTS sind fleißige Tierchen, die ständig über 50 Nachrichtenquellen im Internet durchforsten und mit den Interessen und Schwerpunkten ihrer einzelnen Nutzern abgleichen. Sie verwenden dazu einen speziellen Algorithmus, den man selbst beim Überfliegen der Nachrichten-Auflistung trainiert. “Interessiert mich” bzw. “Uninteressant” sind hier die Kriterien, die das Futter für die fleißigen Ameisen-Algorithmen darstellen. Zusätzlich lassen sich aber auch die einzelnen Nachrichtenquellen trainieren und so die für einen selbst nicht relevanten Nachrichten herausfiltern.
Die ganze Sache ist schick gemacht und soll auch im Alltag hilfreich sein. Möchte man relevANTS regelmäßig nutzen, macht es Sinn sich einen Account dort einzurichten. Wer es mal austesten möchte, kann dies im relevANTS-Testcenter tun. Und wer nicht ständig auf der relevANTS-Website vorbei surfen möchte, kann sich seine personalisierten News auch von den Ameisen zu seinem RSS-Reader oder als Windows-Widget auf den Desktop bringen lassen.
von Matthias Zellmer
WE-Musik: NOFX
Interpret: NOFX
Stück: don’t call me white
Infos: Offizielle Website, MySpace, Wikipedia und laut.de
Warum nur?
Sonntag-Abend fragt mich mein Mitbewohner:”wie heißt das Dorf nochmal, aus dem Du kommst?”
ich: “Wiesentheid.”
er: “kennst Du einen Peer Hendrik Otte?”
ich: “klar!! das war n Kumpel von meinem ersten Freund …”
er: “von dem hab ich über amazon ein altes NOFX-Album gekauf!”
Zehn Jahre ist sie her, meine gute alte Punkrock-Zeit – und die Welt ist so klein …
ein live-Mitschnitt mit dem obligatorischen Bla-Bla am Anfang, weil ich kein offizielles Video finden konnte. gibt es eines?
von Katrin Schneider
Vortrag: Wie Netzwerke Wirtschaft und Gesellschaft revolutionieren
Jetzt bin ich endlich mal dazu gekommen, mir den Vortrag “Wie Netzwerke Wirtschaft und Gesellschaft revolutionieren” von Prof. Peter Kruse anzusehen und hören. Sehr interessant. Wer mag, kann sich auch gleich beim Betrachten des Videos, die Folien mit ansehen:
Weitere interessante Videos mit Peter Kruse gibt es auch bei Youtube.
via re-publica.de
von Matthias Zellmer
Henge Docks – schicke MacBook-Dockingstation
Gerade vor wenigen Minuten erst habe ich mein MacBook an meinem Arbeitsplatz angestöpselt. Ich habe mir das erst vor einer Woche so eingerichtet und weiß jetzt schon, dass es mich in wenigen Tagen, maximal Wochen, total annerven wird. Darum bin ich auch sofort hellhörig geworden, als in meinem RSS-Reader der Yenodio-Artikel Nützliches Gadget: Dockingstation für MacBooks auftauchte.
Es handelt sich bei der dort vorgestellten Dockingstation jedoch nicht um ein original Apple-Produkt, sondern um ein Gadget der US-Firma Henge Docks. Zur Zeit sind die netten Teile aber leider entweder vergriffen oder noch nicht auf dem Markt. D.h. derzeit kann man die $59.95 teuren Dockingstations lediglich vorbestellen.
Wenn ich mir das Video oben so ansehe, dann kann ich mir das Teil ziemlich gut auf meinem Schreibtisch vorstellen. Oder hat jemand irgendwo andere, ähnlich schicke Dockingstations für MacBooks gesehen?
von Matthias Zellmer





