Monatsarchiv für Oktober 2010

Diminished Reality zeigt weniger als die Reatität

Disminished Reality … wenn sich diese Technologie wie oben im Video zu sehen durchsetzt, dann kann das für Filmemacher ein Segen, für uns Nachrichten-Konsumenten aber ein Albtraum sein.

Bei dieser Entwicklung der TU Illmenau ist es nämlich möglich ein Objekt, dass real da ist, bei einer Videoaufnahme einfach ignorieren zu lassen … und das sogar live! Und gilt bis jetzt das, was man auf einem Live-Video sieht, als durchaus unbestechlich real, so ist dies mit Disminished Reality nicht mehr gegeben. Technisch finde ich das spannend, aber fürchte dabei die Zensur- bzw. Verschleierungsmöglichkeiten.

via trendpiraten.tv

CollaborationCamp – Warum wir wo wie arbeiten

Vom 19. bis 21. November diesen Jahres steigt in Essen das CollaborationCamp. Die Veranstalter schreiben dazu unter anderem:

Beim CollaborationCamp handelt es sich um die abgewandelte Form eines BarCamps, ein sog. ThemenCamp. Das CollaborationCamp folgt dabei grundsätzlich den Regeln eines BarCamps (u.a. offene und gemeinsame Festlegung der konkreten Themen vor Ort am Freitag bzw. Samstag morgen).

Anders als bei den eigentlich völlig themenoffenen BarCamps geht es beim CollaborationCamp aber eben um das Thema “Online-Collaboration”, ob nun mit dem Fokus auf Tools, Recht, CoWorking, etc. – die Teilnehmer werde also davon ausgehen, dass die meisten Themen bzw. Sessions einen passenden Schwerpunkt haben.

Das Camp findet im Essener Unperfekthaus statt. Ein Veranstaltungsort von dem ich schon viel Gutes gehört habe. Und da ich mich auch angemeldet habe (Anmelden könnt hier euch hier), werde ich auch endlich mal überprüfen können, ob die ganzen Berichte von der positiven Arbeits- und Tagungsatmosphäre dort, auch wirklich stimmen.

Kundenkommunikation via getsatisfaction.com

Die Idee hinter Get Satisfaction ist simple, aber gut: Man entwickle ein Plattform für die Kunden-/Unternehmenskommunikation und zwar auf Basis von Communitys. Mich erinnert das ein bisschen an Abgeordnetenwatch.

In beiden Fällen könnte man argumentieren, dass es doch sowieso problemlos möglich ist, in dem einen Fall mit einem Unternehmen oder im anderen Fall mit einem Abgeordneten in Kontakt zu treten. Aber in beiden Fällen liefert der neutrale und öffentlich Ort, an dem die Kommunikation stattfindet, den entscheidenden Unterschied. Beide Kommunikationsparteien sind nun deutlicher auf Augenhöhe.

Ich habe gerade noch ergooglet, dass es mit reqorder auch eine deutschen Ableger von Get Satisfaction gibt.

Visualisierter Bundeshaushalt

Es ist eine tolle Sache, dass man sich im Internet über viele Sachen informieren kann. Auch über so etwas, wie einen Bundeshaushalt. Aber alleine die Selbstverständlichkeit der Bundesregierung, diese Zahlen und Fakten zu veröffentlichen, bewirkt noch nicht, dass man diese Zahlenwüsten auch verstehen und überblicken kann.

Und da ist es doch erfrischend, dass es auch Unternehmen Netzwerke wie Tactical Tools gibt, die solche komplexen Datenansammlungen wie den Bundeshaushalt verständlich und ansprechend visualisieren können.

via KoopTech

Gedanken zu Mozillas Smartphone-Konzept Seabird

Es wird wohl kaum jemand ernsthaft der Aussage widersprechen, dass der Smartphone-Markt zu den Technologie-Segmenten gehört, die in den kommenden Jahren die rasanteste Entwicklung nehmen werden. Vor allem nicht, wenn man sich oben das Video zu Mozillas Smartphone-Konzept Seabird ansieht.

Vor allem die Ein- und Ausgabe-Szenarien, die hier unter kreativer zur Hilfenahme von diversen Sensoren und Projektoren gezeigt werden, finde ich recht zukunftsweisend. Gepaart mit intelligenten Schnittstellen und Synchronisationsmechanismen wie sie die Schweden von TAT skizzieren, sehe ich die voll vernetzte Zukunft schon deutlich vor der Tür stehen.

Einige Wermutstropfen sind dabei die persönliche Strahlenbelastung, die mit diesen Technologien einhergehen und die Tatsache, dass zum Betrieb dieser ganzen Geräte stetig Energie zur Verfügung stehen muss. Aber vielleicht zeigt ja Samsung mit seinem Blue Earth Smartphone hier schon die richtige Richtung an, in die die Entwickler zukunftsfähiger Gadgets auch immer denken sollten.

via trendpiraten.tv

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