Monatsarchiv für Dezember 2010

Guten Rutsch

Ihr Lieben da draußen! Ich wünsche euch allen einen “Guten Rutsch” und ein wunderbares Jahr 2011. Wollen wir alle hoffen, dass die Welt rund ums Internet auch im neuen Jahr weiterhin so interessant und bunt bleibt. Auch damit es auch immer genug Stoff für das Netzlogbuch gibt. Aber wirkliche Sorgen mache ich mir da nicht ;-)

Euer Matthias

PS: Das Bild oben stammt von Maja Dumat.

31. Dezember 2010
von Matthias Zellmer
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Infografik: flattr vor allem in Deutschland beliebt

Diese interessante Grafik zu Nutzung des Social Payment Diensts flattr habe ich bei medienrauschen.de entdeckt. Daraus geht hervor, dass der aus Schweden stammende Bezahldienst für Inhalte im Web vor allem in Deutschland wird gerne genutzt. Wie in einem früheren Beitrag schon beschrieben, ist die Bezahlung mit flattr ist rein freiwillig und interessanterweise ist taz.de, die Online-Ausgabe der genossenschaftlichen die tageszeitung, die Nachrichtenquelle, die weltweit am meisten Umsatz mit flattr generieren kann.

paper.li – die eigene Online-Zeitung

Wieder mal eine Idee, die ich persönlich sehr charmant finde: paper.li ist eine persönliche Online-Zeitung, die sich automatisch aus den Links aus Tweets und Posts auf Twitter und Facebook generiert und diese “in eine journalistische Darstellungsform” bringt. Ähnlich einer althergebrachten Zeitung, ist eine momentane Ansicht jeweils eine Momentaufnahme und wird im Normalfall alle 24 Stunden aktualisiert.

Eine solche paper.li-Zeitung lässt sich anhand verschiedener Aufhänger erstellen. So kann man sie anhand der Tweets der Menschen, denen man bei Twitter folgt generieren lassen. Meine paper.li-Seite ist z.B. unter http://paper.li/Zellmi zu erreichen. Aber auch anhand eines Hashtags oder einer Twitter-Liste lässt sich jeweils eine Seite erzeugen.

Auch mittels Facebook lässt sich eine paper.li-Zeitung erstellen. Hier ist wegen der eingeschränkteren Such-Möglichkeiten bei Facebook nur eine thematische Zeitung möglich und keine personenbezogene. Insgesamt kann man so bis zu eigene 10 Zeitungen erstellen. Ist doch alles in allem ein netter Ansatz, oder?!

WWF – Umweltschutz durch nichtausdruckbares Dateiformat

WWF … seit ich denken kann, steht das für World Wide Fund For Nature. Nun macht sich die Naturschutz-Organisation selbst drauf und dran, dieser Abkürzung Konkurrenz zu machen. Natürlich für einen guten Zweck. Sie hat das Dateiformat .wwf entwickeln lassen. Dieses so genannte “grüne” Datei-Format ist im Prinzip ein PDF, nur dass es nicht auszudrucken ist.

Wie in dem Imagefilm oben zu hören ist, werden jährlich Millionen von Quadratmetern Regenwald abgeholzt, damit überall auf der Welt sinnlos Dokumente ausgedruckt werden können. Das WWF soll also ganz einfach dazu beitragen, dass weniger gedruckt wird. Wer das gut findet, kann sich die WWF-Software auf saveaswwf.com runterladen.

via go-green-or-die.net

16. Dezember 2010
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

IGEL – Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage

Gestern ging unter leistungsschutzrecht.info die Kampagnen-Website der Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage, kurz IGEL, online. Die von Till Kreutzer ins Leben gerufene Initiative wendet sich gegen ein einseitiges Leistungsschutzrecht, dass nach Kreutzers Aussage »Allen außer den Verlegern« schadet und im Fall von freien Journalisten sogar deren »Urheberrechte “überlagert”«.

Auf der IGEL-Website heißt es dazu:

IGEL wurde in erster Linie aufgrund der Erkenntnis initiiert, dass es für ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger weder eine Notwendigkeit noch eine Rechtfertigung gibt. Ein solches Recht wird einerseits nicht benötigt und hat andererseits – unabhängig von dessen Ausgestaltung – zwangsläufig sehr bedenkliche Auswirkungen auf die Interessen Dritter und das Gemeinwohl.

Weitere Informationen, Argumente und die Möglichkeit gegen ein solches Leistungsschutzrecht mitzustreiten, gibt es auf leistungsschutzrecht.info.

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