paper.li – die eigene Online-Zeitung

Wieder mal eine Idee, die ich persönlich sehr charmant finde: paper.li ist eine persönliche Online-Zeitung, die sich automatisch aus den Links aus Tweets und Posts auf Twitter und Facebook generiert und diese “in eine journalistische Darstellungsform” bringt. Ähnlich einer althergebrachten Zeitung, ist eine momentane Ansicht jeweils eine Momentaufnahme und wird im Normalfall alle 24 Stunden aktualisiert.

Eine solche paper.li-Zeitung lässt sich anhand verschiedener Aufhänger erstellen. So kann man sie anhand der Tweets der Menschen, denen man bei Twitter folgt generieren lassen. Meine paper.li-Seite ist z.B. unter http://paper.li/Zellmi zu erreichen. Aber auch anhand eines Hashtags oder einer Twitter-Liste lässt sich jeweils eine Seite erzeugen.

Auch mittels Facebook lässt sich eine paper.li-Zeitung erstellen. Hier ist wegen der eingeschränkteren Such-Möglichkeiten bei Facebook nur eine thematische Zeitung möglich und keine personenbezogene. Insgesamt kann man so bis zu eigene 10 Zeitungen erstellen. Ist doch alles in allem ein netter Ansatz, oder?!

Kommentare

OliverG schrieb am 21.12.2010 um 17:32 Uhr

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Yep, und wöchentlich geht auch, man kann sich das Ding zumailen lassen und … es automatisch twittern.

Wenn man da was nützliches baut (ich publiziere 2 Weeklys zu Selbstmanagement und Business Networking) dann ist das durchaus eine Kombi aus Selbstmarketing und Nutzen für die Follower …

Alex Kahl schrieb am 21.12.2010 um 18:20 Uhr

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Jepp, paper.li ist grosse klasse.

Ich bin grad dabei die 3. und 4. anzumelden zu den Themen Reiten und Fliegen. Für mich ist es eine ziemlich ausgewogene Mischung aus Eigennutz und Service am Follower – ich lese die Dinger nämlich auch gern :)

Jo Schneider schrieb am 22.12.2010 um 10:22 Uhr

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Hallo zusammen,

paper.li hat sehr viel Potential. Neben dem Eigengebrauch könnte man über Twitter-Listen z.B. einen Community-Blog generieren: So könnte unter http://www.vereinsoundso.de eine paper.li-Seite erscheinen, die automatisch alle Tweets der Vereinsmitglieder zusammenstellt.

Und das allerbeste: Die Methode wäre in diesem Anwendungsbereich eine echte Alternative und Konkurrenz zu Facebook!

Viele Grüße
Jo Schneider

Thomas Hofmann schrieb am 22.12.2010 um 10:43 Uhr

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Leider IMHO nur für Twitter geeignet. Durch die Suchwort Einschränkung für Facebook nicht benutzbar. Dafür wird dadurch Twitter fast wieder interessant. Wann kommt Buzz?

Matthias Zellmer schrieb am 23.12.2010 um 12:48 Uhr

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Da bin ich aber froh, dass ich mit meiner Meinung nicht ganz alleine stehe. Ich bin wirklich sehr gespannt auf die Entwicklung von paper.li.

Dass es mit Facebook zusammen (noch) nicht richtig zusammenspielen willen, passt irgendwie zu dem, wie ich die Dienste Twitter und Facebook wahrnehme. Twitter hat von Anfang an solche Dienste in seiner Peripherie angezogen wie eine Straßenlaterne die Falter. Nach der Facebook-Philosophie müsste sowas wie paper.li eher in Facebook stattfinden, aber nicht als eigenständiger Dienst …

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