Monatsarchiv für Januar 2011
Stylesheet-Sprache Sass bringt CSS Variablen bei
Wenn man das Programmieren erlernt, dann bekommt man es sofort mit Variablen zu tun. Und das auch aus gutem Grund. Besonders zu schätzen wusste ich zu Zeiten, als ich selbst noch regelmäßig programmierte, immer die globalen Variablen. Auf die war in aller Regel verlass. Da wusste man, wenn ich deren Wert an der Stelle, wo dieser zugewiesen wurde, verändere, dann kann ich sicher sein, dass das auch an allen Stellen, wo sie verwendet werden, ihre Wirkung zeigt. Bei der für das Web so immens wichtigen Stylesheet-Sprache CSS gibt es keine Variablen. Was mich schon immer gestört hat.
Darum (na gut, sicher auch noch aus anderen Gründen) verwenden einige Web-Entwickler Sass. Sass steht für Syntactically Awesome Stylesheets und ist im Prinzip eine syntaktische Vereinfachung von CSS, wie ein Beispiel zeigt, dass ich im zugehörigen Wikipedia-Artikel gefunden habe. Zunächst der Sass-Code:
!link_color = #00F
a
:color = !link_color
Da seht ihr auch schon den Einsatz von Variablen in Sass. Und das wird daraus, wenn Sass nach dem Coden zu CSS-Code kompiliert wurde:
a {
color: #00F
}
Sass wird in der Regel gemeinsam mit Haml (HTML Abstraction Markup Language) eingesetzt, was ihrerseits wieder eine in der Syntax vereinfachte Variante von HTML ist. Beide haben gemeinsam, dass die Sprachen nicht nur eine Vereinfachung der Syntax mit sich bringen, sondern auch noch ein paar andere nette Sachen. Bei Sass ist das z.B. das Nesting oder die Mixins. Nestings sind im Prinzip in Selektoren geschachtelte Unter-Selektoren, die bei herkömmlichem CSS unzusammenhängend auf gleicher Ebene im Code untergebracht wurden. Was meiner Ansicht nach alles andere als gut überschaubaren Code erzeugte. Mixins wiederum sind Code-Schnipsel, die man in seinem Code wiederverwenden kann, sogar mit der Möglichkeit Parameter zu übergeben. Obendrein kann man bei Sass auch die Eigenschaften bestimmtet Selektoren an andere vererben.
Alles in allem ein feine Sache, die vor allem das Schreiben von Stylesheet-Code eleganter und schlanker macht. Ambitionierte Entwickler stehen doch auf so etwas, oder?
von Matthias Zellmer
Call to action: Lieblingstasse
Auf der kulinarischen Website multikulinarisch.es läuft gerade ein kleiner Wettbewerb, in der die eigene Lieblingstasse im Mittelpunkt steht.
Als absoluter Tassen-Fan fühlte ich mich sofort von dieser Aktion von Peggy Schatz angesprochen. Leider ist meine Lieblingstasse aktuell noch nicht in der zugehörigen Flickr-Gruppen freigeschaltet. Doch wer sie schon mal sehen mag: Mein Lieblingstasse bei Flickr. Meine Lieblingstasse ist jetzt auch in der zugehörigen Flickr-Gruppen freigeschaltet. Wer das Bild direkt sehen mag: Mein Lieblingstasse bei Flickr.
Zu gewinnen gibt es übrigens auch etwas und der Wettbewerb geht noch bis zum 31.7.2011. Ihr habt also noch etwas Zeit, um euch für eine Lieblingstasse zu entscheiden.
von Matthias Zellmer
Mapbox: Freie Karten zum Selbermachen
Mapbox ist ein online Karten-Angebot, dass es Website-Betreibern ermöglicht, Karten … oder wie man im Web eher sagt: Maps … nach den eigenen Bedürfnissen generieren zu lassen. Dazu stehen diverse Tools zur Verfügung, wie etwa die MapBox for iPad oder auch eine Offline-Variante namens Maps on a Stick. Mit Simple KML kann man zudem eine Bibliothek nutzen, die wie Google Maps auf dem Dateiformat Keyhole Markup Language (KML) aufsetzt.
Beim Datenmaterial setzt Mapbox auf CGIAR World Digital Elevation Model (basiert auf NASA-Kartenmaterial) und auf TIGER US Census Data (kommt vom US Census Bureau, Geography Division). Mir sagt das ehrlich gesagt erst einmal nicht viel, aber die Beispiele auf der Mapbox-Site sehen schon mal ganz gut aus: Haiti Roads oder Southwest Pakistan Earthquake, Jan 18, 2011.
Wer nun neugierig geworden ist, kann sich gerne auch mal die diversen Dokumentationen über die Nutzung von Mapbox ansehen.
von Matthias Zellmer
Newsgrape soll “Youtube für Texte” werden
Leider gehen einem die Jungs … Pardon! … die Gründer von Newsgrape in diesem Video recht schnell auf die Nerven. Irgendwie funktioniert diese aus den USA importierte Art des Anpreisen des eigenen Produktes, meiner Ansicht nach auf Deutsch irgendwie nicht so richtig. Aber sehen wir es ihnen mal genauso nach, wie die Leute, die auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter nach aktuellem Stand schon über 16.000 US-$ (12.500 US-$ war das Ziel) für das Projekt gespendet haben.
Kurz gesagt, soll Newsgrape für Texte das werden, was Youtube für Videos ist: Eine möglichst intuitiv zu bedienenden Plattform, welche die Menschen, die Artikel veröffentlichen wollen, mit denen zusammenbringt, die gerne ohne viel Aufwand das zum Lesen finden möchten, was sie gerade am meisten interessieren könnte. Wie das im Detail funktionieren soll, versucht u.a. die Features-Liste vom Newsgrape zu beantworten … und natürlich das Video oben.
Mal schauen, was aus Newsgrape wird. In jedem Fall werden die Macher über einen langen Atem verfügen müssen, wenn sie eine international erfolgreiche Plattform etablieren wollen. Ich glaube nämlich, dass gehört zu den schwersten Vorhaben, die man sich in der Welt des Internets auf die Fahnen schreiben kann.
via e-book-news.de
von Matthias Zellmer
Infografik: Facebook vs. Twitter
Ach ja, wie schön, dass es immer was zu vergleichen gibt. Wie in diesem Fall die Zahlen und Fakten zur Nutzung von Facebook und Twitter in den USA. Interessant finde ich, dass zwar 40% der User bei Facebook den dortigen Aktivitäten einer Marke folgen, bei Twitter sind es gerade mal 25%, würden bei Facebook lediglich 51% dieser Leute auch Geld für die Leistungen bzw. Produkte dieser Marke ausgeben. Bei Twitter sind es immerhin 67%.
Aber jetzt … viel Spaß beim eigene Schlüsse ziehen ;-)
Gefunden bei Alexa auf webstyler.de, die jetzt allerdings unter consulessa.de zu finden ist.
von Matthias Zellmer




















