Monatsarchiv für Mai 2011

Dashboard Post-it … Notiz-Widget für WordPress

Was ist ein guter Ort für hilfreiche Notizen? Natürlich gehören sie dahin, wo man sie gut wiederfindet, wenn man sie braucht bzw. wo sie einem immer wieder ins Auge fallen. Darum hängt bei uns z.B. auch die Einkaufliste am Kühlschrank.

Als ich gestern eigentlich auf der Suche nach einem Galerie-Plugin für WordPress war, bin ich zufällig auf das Plugin Dashboard Post-it für das Backend gestoßen. Und genau dort gehören meine Blogger-Notizen hin, oder?

Dieses wirklich sehr simpel gehaltene Widget für das WordPress-Backend kann nicht viel. Man kann sich dort etwas notieren, dies aber mit Unterstützung von ein bisschen HTML, und das war es auch schon … aber eben am richtigen Ort.

Spendenplattform betterplace.org

Sie möchten helfen, sich engagieren – Sie geben sich nicht mit den Lebensverhältnissen von Millionen von Menschen auf der Welt zufrieden.

Sie suchen Hilfe und möchten Menschen finden, die Sie bei Ihrem Projekt unterstützen.

Kann man eine dieser Fragen für sich selbst mit «Ja» beantworten, dann sollte man darüber nachdenken, ob man nicht vielleicht die Spendenplattform betterplace.org nutzen sollte.

betterplace.org ist eine Plattform zum Spendensammeln für soziale Projekte. Dabei versprechen die Betreiber, dass 100% der gesammelten Spenden dem Spendenzweck zur Verfügung stehen. Die Plattform selbst finanziert sich über privaten Förderer und mit der Beratungsarbeit einer Tochterfirma.

Die Funktionsweise von betterplace.org verdeutlicht eine Infografik von ihrer Website:

Mir persönlich ist betterplace.org schon mehrfach bei diversen Spendenaktionen aufgefallen und wer nun auch interessiert ist, schaut sich am besten dort mal auf der Wie funktioniert’s Seite um.

Elmastudio: Website-Tipp für WordPress-Fans

In letzter Zeit habe ich verstärkt mit dem Weblog-Publishing-Tool WordPress zu tun. Wem das ähnlich geht oder wer auf der Suche nach einer Website ist, die bei Fragen rund um dieses leicht zu bedienende, aber doch immer mächtigere Tool zum Betreiben einer eigenen Website, weiterhilft, möchte ich heute Elmastudio empfehlen.

Die Betreiber des Elmastudios, Ellen und Manuel, haben sich wirklich viel Mühe gegeben, um dort Tipps und Tricks rund um WordPress zusammenzutragen. Auch gibt es interessante Video-Tutorials (Screencasts) und sogar ein paar schöne Infos zum Thema Typografie.

Alles in allem ist das Elamstudio eine Website mit vielen guten und inspirierenden Tipps und Infos, auf der man nicht nur als WordPress-Freund einige Zeit verbringen kann.

24. Mai 2011
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Bitcoin – die Internet-Währung

Wie im Video oben zu sehen und hören, handelt es sich bei Bitcoin um eine freie internationale Währung. Im Prinzip ist eine Bitcoin lediglich eine Datei auf einem Rechner, die mit anderen etwa gegen Waren oder Dienstleistungen via Peer2Peer-Technologie getauscht werden kann … auch anonym und mit hohen Sicherheitsansprüchen.

Diese Währung kommt ohne regulierende Instanzen wie etwa Banken oder Staaten aus. Es gibt Stimmen, die sagen, dass Bitcoin das gefährlichste Open Source Projekt aller Zeiten sein könnte. Könnte …

19. Mai 2011
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Website-Tipp: Typefacts

Vergangene Woche habe ich mich hier mit einem Beitrag über Schriftarten im Web mächtig aus dem Fenster gelehnt, da ich auf diesem Gebiet alles andere als ein Experte bin. Darum möchte ich heute diesbezüglich wieder einiges gut machen, in dem ich euch die Website Typefacts empfehle.

Auf Typefacts bin ich gestoßen, da ich auf der Suche nach neuen, außergewöhnlichen und obendrein freien Schriftarten war. Dort fand ich dann auch eine sehr beeindruckende Liste an Freefonts. Des weiteren beeindruckt die Website mit eine ganzen Reihe an interessanten Artikeln, Workshops und Tipps.

Poladroid – Polaroid-Desktop-App

Die iPhone-Gemeinde ist meine subjektiven Wahrnehmung nach fast kollektiv dem Instagram-Virus verfallen. Das ist eine iPhone-App, mit der man mit dem iPhone Schnappschüsse machen kann, die mich sehr an die guten, alten Polaroid-Foto erinnern. Diese Fotos kann man dann auch noch auf recht einfach und intuitive Art und Weise mit seinen Freunden teilen.

Wer kein iPhone hat oder schlichtweg schon aufgenommene Fotos in ein digitales Polaroid-Foto umwandeln will, dem kann ich Poladroid empfehlen. Das ist ein Programm für Windows und Mac, dass einem die neusten und modernsten Fotos in alt aussehende Bilder im abgegriffenen Sofortbild-Look verwandelt.

Ich kann leider nicht einschätzen, wie die Windows-Version von Poladroid dies tut, aber die Mac-Version macht dies auf eine der Original-Kamera angelehnte Weise. D.h. man zieht die Foto-Datei auf die Kamera (so eine, wie sie oben in der Grafik zu sehen ist), was dem Betätigen des Auslösers bei einer echten Sofortbild-Kamera gleich kommt. Anschließend verarbeitet das Programm das Bild und wirft es dann mit dem typischen Polaroid-Geräusch aus, d.h. als noch nicht erkennbares Sofortbild auf den Bildschirm. Erst nach und nach “reift” das Foto dann und nach gut 2 Minuten ist es dann “fertig”. Alternativ kann man es aber auch mit der Maus schütteln und dann ist es schneller fertig.

Mir macht diese Polaroid-Desktop-App viel Spaß, da nicht nur die Umsetzung witzig ist, sondern auch die Ergebnisse echt gut sind.

Texte im Web … mal anders

Kürzlich wurde ich mit der Frage konfrontiert, inwiefern sich auf Websites auch Schriftarten nutzen lassen, die nicht zu den üblichen Verdächtigen wie etwa Arial, Verdana oder Times New Roman zählen. In der Folge nun der Versuch einer allgemeinverständlichen Antwort.

De facto war es bis vor kurzem so, dass auf den Websites nur Schriften für die Darstellung von reinem Text genutzt wurden, die auch auf den Rechnern der Nutzer lagen. Da es ein paar Schriftarten gibt, die bei jedem Betriebssystem standardmäßig mit ausgeliefert werden, wie z.B. Arial, Times New Roman, etc., gelten diese als “websicher”.

In jedem Browser sind Schriftarten als Standard-Schriftarten voreingestellt. D.h., wenn man in eine HTML-Datei einfach nur einen Text reinschreibt und für diesen nicht via CSS speziell eine andere Schriftart angibt, dann wird dieser Text im Browser in der voreingestellten Standard-Schriftart dargestellt.

CSS gibt einem zudem noch die Möglichkeit eine Art Schriftarten-Favoriten-Liste anzugeben. Das sieht dann z.B. folgendermaßen aus:

font-family: Helvetica, Arial, sans-serif;

Diese Angabe interpretiert der Browser, in dem er von vorne nach hinten schaut, ob eine der Schriftarten auf dem Computer installiert ist und sobald er eine findet, stellt er den dazugehörigen Text in dieser dar. In dem Beispiel oben, schaut er zunächst, ob die Schriftart Helvetica installiert ist. Hat der User einen Mac, so ist dies in aller Regel der Fall. Bei einem Windows-Rechner eher nicht. Hat der User also einen Windows-Rechner, so wird der Text höchstwahrscheinlich in Arial dargestellt werden. Sollte auf dem benutzten Rechner weder Helvetica noch Arial installiert sein, so greift der Browser in der Darstellung des Textes auf die in seinen Einstellung als Standardschriftart für eine Sans-Serif-Schriftart zurück.

So ist sichergestellt, dass der Text im Normalfall in einer Schriftart dargestellt wird, die auch zum Design passt. D.h. wahrscheinlich sieht die Website mit der Schriftart Helvetica genau so aus, wie es sich der Designer gewünscht hat. Da aber Arial zwar nicht so gut aussieht, aber zumindest die Gesamtoptik nicht empfindlich stören wird, wurde diese als erste Fallback-Schriftart gewählt. Da viele Browser für Fließtext meist eine Serifen-Schriftart als Standard-Schriftart definiert haben, kann man mit sans-serif als der zweiten Fallback-Angabe immerhin noch beeinflussen, dass der Text zumindest in einer serifenfreien Schriftart dargestellt wird.

Via CSS hat man jedoch eine interessante Möglichkeit, Text in einer selbst gewählten Schriftart darzustellen, in dem man @font-face nutzt. Damit kann man eine auf einem Webserver liegende Schrift-Datei einbinden, auf die man dann in in der CSS-Eigenschaft font-face zugreifen kann. Im CSS-Code sieht dies z.B. so aus:

@font-face {
font-family: 'XYZschrift';
src: local('XYZschrift'), url('XYZschrift.ttf') format('truetype');
}

Und das Beispiel von oben lässt sich dann folgendermaßen erweitern:

font-family: XYZschrift, Helvetica, Arial, sans-serif;

In diesem Beispiel versucht der Browser zunächst die Schriftart XYZschrift zur Darstellung des entsprechenden Textes zu nutzen. Bei modernen Systemen und Browsern wird dies auch gelingen. Dort wo dies nicht gelingt, wird wieder der Reihe nach versucht werden eine Schriftart zu finden, in der sich der Text darstellen lässt.

Da es bei der Nutzung einer Schriftart auch auf die entsprechenden Lizenzen zu achten gilt, muss man beim Erwerb einer Schriftart auch darauf achten, dass man auch die Nutzungsrechte fürs Web mit erwirbt. Zudem gibt es inzwischen auch Webschrift-Anbieter, bei denen man das Recht eine Schriftart auf der Website erwerben kann, die Schriftarten jedoch auf deren Servern verbleiben. Zu diesen Anbietern gehören u.a. Typekit oder Typotheque. Auch Google gehört zu diesen Anbietern, meines Wissens muss man dort aber für die Nutzung nichts zahlen.

Duden Online – Jetzt kostenlos

Welch angenehme Überraschung! Seit ein paar Wochen kann man das Online-Angebot des Dudens kostenlos nutzen. Mit dem Relaunch der Duden-Website hat sich der Dudenverlag nun auch vom Payed-Content-Konzept verabschiedet. Der Druck von Angeboten wie Wissen.de oder auch Wiktionary war wohl zu groß. Nichtsdestotrotz bin ich weiterhin der Meinung, dass das eine oder andere Print-Produkt aus dem Dudenverlag in jeden Haushalt gehört.

via t3n.de

CopyPasteCharacter – kleiner Helfer im Social Media Dschungel

Früher konnte ich mal von eine ganze Reihe an Sonderzeichen, das auf ihrer Unicode-Nummer basierende Tastaturkürzel auswendig. Alt+0133 steht demnach z.B. für das Satzzeichen Auslassungspunkte („…“). Inzwischen habe ich einen Mac und da muss ich jetzt für die Auslassungspunkte nur noch alt+. drücken.

Doch auch wenn ich inzwischen für meine Lieblingssonderzeichen weiß, wie ich sie bequem über simple Tastaturkürzel erzeuge, ist dies doch nicht mit allen Sonderzeichen möglich (oder mir zumindest nicht bekannt), die man sich auf copypastecharacter.com per Mausklick in den Zwischenspeicher holen kann. Was diesen Web-Dienst zu einem netten kleiner Helfer im Social Media Dschungel macht.

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