Monatsarchiv für Juni 2011

Längere Texte twittern mit Twitlonger

Inzwischen muss man es wohl kaum noch jemanden erklären, dass Twitter ein Kurznachrichten-Dienst ist, bei dem man bis zu 140 Zeichen lange Texte (Tweets) in einer persönlichen Timeline veröffentlichen kann. Und auch wenn Twitter wohl auch gerade wegen der Beschränkung auf 140 Zeichen so erfolgreich wurde, gibt es immer mal wieder Situationen, in denen diese Anzahl nicht ausreicht.

In solchen Situation kann man verschiedene Strategien fahren. Häufig wird einfach gekürzt und wenn das nicht reicht, werden auch mal alle Rechtschreibregeln in den Wind geschossen. Ab und an sieht man auch Leute, die ihre Nachrichten auf mehrere Tweets aufteilen. Wer einen Blog hat, macht auch gerne mal das Gegenteil, die Sache wird zu einem kleinen oder größeren Artikel ausgebaut. Manche nutzen aber auch Tumblr oder vergleichbare Dienste, um mal etwas mehr schreiben zu können.

Etwas näher dran an der Grundidee von Twitter ist da der Dienst Twitlonger. Dort kann man sich mit seinem Twitter-Account anmelden und dann einfach seinen Text schreiben, mit #Hashtags, @repleys und URLs. Dieser Text wird dann gekürzt mit einer Short-URL als Verweis zum langen Text auf Twitlonger gepostet.

Meiner Ansicht nach, lässt sich die Sinnhaftigkeit von Twitlonger in der Positionierung in dem schmalen Feld zwischen Tumblr und Twitter finden. Das ist nicht viel, aber genau für den Anwendungsfall “Noch Twittern und noch nicht Bloggen” finde ich es gut geeignet.

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30. Juni 2011
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Kreativität ist Kopieren, Verändern, Kombinieren

Dies ist nun schon das zweite Video innerhalb einer Woche, dass ich bei Ulf Schubert auf seinem User Experience Blog gefunden habe. Ist also ein Blog zum öfters mal vorbeischauen.

Das Video stammt von Kirby Ferguson und es ist auch auf seiner Website Everything Is a Remix zu finden, ebenso wie das Transkript des Videos. Er zeigt darin an ein paar sehr prominenten Beispielen aus der Geschichte der Technik auf, dass Kopieren, Verändern, Kombinieren die Grundlage von Kreativität sind.

Achtung! Das Video hat einen Abspann in der Mitte, danach geht es aber noch sehr interessant weiter…

Project Rimino: Ideenfilm über Mobile Experience

Im Project Rimino geht es um ein Konzept für ein mobiles Endgerät, dass mehr ein E-Paper als ein Smartphone ist. Der gut gemachte Film von Amid Moradganjeh zeigt schöne Ideen aus dem Bereich der mobilen User Experience, d.h. vom digitalen Unterwegssein.

Meiner Ansicht nach ein durchaus richtiger Ansatz, da sich doch immer mehr zeigt, dass die mobile Telefonie wirklich nur einen (kleinen?) Teil des digitalen Unterwegsseins ausmacht.

— via user-experience-blog.de

Hübsche und informative Lern-Website zum Thema Browser

Heute möchte ich euch nur kurz eine Website vorstellen, die ihr dann alleine erkunden müsst, bzw. dies dann auch gerne tun werdet. Auch wenn es dort etwas zu erfahren und lernen gibt, nämlich 20 Dinge, die ich über Browser und das Web gelernt habe.

Besonders ist daran, vor allem auch die nette und gut gemachte Aufmachung … als Buch … zum Durchblättern … ohne Flash. Und in vielen verschiedenen und zum Teil auch exotischen Sprachen.

Viel Spaß damit …

21. Juni 2011
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Mit bit.ly und eigener Domain zum eigenen URL-Verkürzungsdienst

Mir liegen keine Statistiken vor, aber aus meiner persönlichen Wahrnehmung heraus, hat der URL-Verkürzungsdienst bit.ly dem Pionier tinyURL wohl schon länger den Rang des beliebtesten Anbieters in diesem Bereich abgelaufen. bit.ly ist einfach schicker und hat die cooleren Features. Nun ist mit der Möglichkeit, auch eine eigene Domain als VerkürzungsURL zu nutzen, noch eins hinzugekommen. Obwohl das nicht ganz stimmt. Dieses Feature gab es schon länger, doch nun steht es für alle Nutzer und nicht mehr nur für Premium-Kunden zur Verfügung.

via Apfel + Z

Friendika – das Überall-Social-Network

Darauf, dass mir genau sowas über den Weg läuft, habe ich schon lange gewartet: ein Dezentrales Social Network. Friendika will sich als Konkurrenz zu Facebook positionieren. Die Idee dahinter ist vielen schon von solchen Diensten wie Diaspora und identi.ca: Deren Nutzer können sich miteinander verbinden, auch wenn sie nicht Mitglied im selben Netzwerk sind.

Ich weiß jetzt nicht, ob Friendika das Zeug zum “Facebook-Killer” hat, aber schaut man sich z.B. die Geschichte von AOL an, dann ist es durchaus denkbar, dass ein solcher Monolith wie Facebook irgendwann man ins wanken kommen wird. Vor allem wenn es ein so datenhungriger und teilweise dreister Monolith ist.

Meiner Ansicht nach werden es auch hier wieder die offenen Standards sein, die Facebook zurechtstutzen werden. So arbeitet z.B. die Federated Social Web Bewegung u.a. an genau diesem Thema: Offene und freie Protokolle und Schnittstellen zur Entkopplung des eigenen Social Networking von einzelnen Anbietern.

Umsatz … Mac-Software macht Buchhaltung für Selbständige einfach

Seit ich mich heute vor einem Jahr als Webarchitekt selbständig machte, habe ich leider auch die leidige Pflicht, mich u.a. um meine Buchhaltung zu kümmern. Ist in meinem Fall aber alles halb so wild, da ich dazu eine kleine Software für meinen Mac gefunden habe, mit der mir die Buchhaltung fast schon Spaß macht. Ich rede hier von dem Programm Umsatz des Mainzer Software-Entwickler Michael Göbel.

Dass mir das Programm so gut gefällt, liegt nicht an seiner idealen oder super-hübschen Nutzeroberfläche, sondern daran, dass es einfach funktioniert. Nicht perfekt und auch nicht im Stile einer Eierlegendenwollmilchsau, aber immerhin so auf den Punkt, dass ich Umsatz einfach gerne verwende. Mission completed!

Einzig die Kontenübersicht finde ich in der Version von Umsatz, die ich aktuell nutzte, reichlich unübersichtlich. Was aber nicht weiter schlimm ist … zumindest nicht mehr, denn gestern wurde die Version 2.0 von Umsatz veröffentlicht.

Welcher Mac-Nutzer also auf der Suche nach einem guten, einfachen Buchhaltungsprogramm für Selbständige ist, sollte ich mal Umsatz ansehen. Dazu würde sich mit den Grundsätzliche Fragen und Antworten anfangen.

codesnipp.it … Die Code-Teil-Community

Das Rad nicht neu zu erfinden, ist eine der universellen Weisheiten von Codern. Nur dass diese Menschen weniger an der Fortbewegung im Sinne von “Von A nach B” kommen interessiert sind, als dass sie es gerne vermeiden, Code selbst zu entwickeln, wenn es vor ihnen schon mal jemand gemacht hat. Dies gilt vor allem für getestete, dokumentierte und in der Praxis bewährten Code.

Alle die Entwickler, die jetzt zustimmende mit dem Kopf genickt haben, sollten sich mal die Code-Teil-Community codesnipp.it ansehen. Dort kann man eigenen Code speichern und ihn mit anderen teilen. Auch kann man dort die Arbeit seiner favorisierten Coder “abonnieren”, bei Twitter würde man von “ihnen folgen” sprechen.

Bei codesnipp.it findet man sowohl Code für bestimmte Sprachen, wie HTML, C++ oder Ruby, wie auch für bestimmte Systeme, wie WordPress, Joomla oder auch Linux. Das Ganze ist in der Basis-Version kostenfrei. Möchte man jedoch z.B. bestimmten Code als privat deklarieren, dann zahlt man $10 im Jahr.

via Web2null

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