Monatsarchiv für Juli 2011
Video: Was ist eigentlich so toll an Creative Commons?
Dieser Motivationsfilm für Creative Commons wurde im Rahmen des Wikimedia Ideen-Wettbewerbs “WissensWert” 2010 zur Förderung Freien Wissens mit sieben weiteren Projekten aus 93 Einsendungen von der Community und einer Jury auserwählt und finanziell unterstützt.
von Matthias Zellmer
Kurzvortrag: Wie wir 2016 Websites aufbauen werden
Bei einem London Web Standards Treffen, hat Peter Gasston einen interessanten Lightning Talk mit dem Titel How we’ll lay out websites in 2016 gehalten. Er stellt darin vor allem drei Varianten vor, die aktuell vom W3C zur Diskussion gestellt sind: Flexible Box Layout, Template Layout und Grid Positioning.
Die Folien zu seinem Vortrag gibt es auch online:
von Matthias Zellmer
Usability Test Video auf UI-Check
Usability ist mittlerweile ein durchaus gut eingeführter Begriff im Web. Auch ist es bei vielen Auftraggebern angekommen, dass eine gute Usability den entscheidenden Unterschied im Vergleich mit den Wettbewerbern ausmachen kann. Darum gehört es zu einem halbwegs ernstzunehmenden Projekt einfach dazu, dass man die Usability bzw. die gesamte Nutzeroberfläche (UI – User Interface) testet. Wie so ein Test aussehen kann, wird auf der Website UI-Check.com recht anschaulich gezeigt:
via netzwertig.com
von Matthias Zellmer
The Birdy – Tool hilft bei der Ausgabenkontrolle
In die bisher noch nicht so benannte, unregelmäßige Netzlogbuch-Reihe kleiner Alltagshelfer-Tools, passt auch wunderbar The Birdy rein. Dieses Tool soll helfen, die eigenen täglichen Ausgaben besser im Blick und damit auch besser im Griff zu haben … mit Kalender-Ansicht, Ausgaben-Graph und Erinnerungsmail.
Das Ganze ist natürlich in erster Linie etwas für Menschen, die bereit sind, solch ein Tool in ihren Alltag mit einzubauen. Denn der Nutzen dieses Tools steht und fällt damit, dass man seine Ausgaben auch wirklich auch alle darin festhält. Ich hab sowas mal als Student mit einem kleinen Ausgabenbuch gemacht, was mir damals sehr geholfen hat, mit meinem schmalen Budget besser zurecht zu kommen. Das Buch hatte ich immer dabei. So wie jetzt mein Smartphone. Aber leider gibt es The Birdy (noch?) nicht als App. Kommt ja vielleicht noch …
von Matthias Zellmer
Google Maps kann jetzt auch Verkehr
In irgendeinem europäischen Land habe ich schon früher mal die Google Maps Funktion mit den Verkehrshinweisen entdeckt und war natürlich sofort etwas neidisch. Was ich jetzt aber nicht mehr sein brauche, denn gestern hat Google, diese Funktion u.a. auch für Deutschland freigeschaltet.
Wie auf dem offiziellen Google Maps Blog zu lesen ist, wurden die Verkehrshinweise nun für insgesamt 13 Länder in Europa freigeben. Zu erkennen ist dies an dem neuen Menü-Punkt Traffic rechts oben in der Kartenansicht … direkt unter dem Ansichtsumschalter.
So wie ich das sehen kann, zeigt Google Maps Traffic derzeit jedoch zumeist lediglich die Verkehrslage von Autobahnen an. Was natürlich auch die relevantesten Strecken sind. Jedoch kann da ADAC Maps derzeit noch mehr. Mal sehen wie lange …
— Update: Wie in Marians Kommentar zu lesen ist, wird z.B. in Köln auch für manche innerstädtischen Straßen die Verkehrslage angezeigt. —
von Matthias Zellmer
Infografik vergleicht Google+ und Facebook
Auf der Ursprungsseite der Infografik, Technobombs.com, geben die Autoren zu dieser noch eine Korrektur bekannt:
You are able to share a post to specific people on Google+ by clicking “add more people”.
von Matthias Zellmer
CSS1K … auf den Spuren des CSS Zen Garden
Als 2003 der CSS Zen Garden veröffentlicht wurde, war er meiner Ansicht nach eine große Hilfe bei einer mittleren Revolution. Damit konnte man nämlich, den an HTML-Tabellen-Layout gewöhnten Entscheidern zeigen, dass es eine bessere Möglichkeit gibt, das Layout von Webseiten zu gestalten.
Doch auch der CSS Zen Garden ist inzwischen in die Jahre gekommen, und die CSS Cracks dieser Welt brauchten wohl mal wieder eine neue Plattform, um ihre Kunstfertigkeit unter Beweis zu stellen. Denn die auch als Reminiszenz an den CSS Zen Garden gedachte Website CSS1K will aufzeigen, was mit nur 1 K (1 Kibibyte = 1024 Byte) im Bezug auf die Darstellungsvielfalt mit CSS inzwischen möglich ist.
Mit JS1K gibt es so etwas auch für JavaScript …
von Matthias Zellmer
Google+ … erste Einschätzung

Jetzt bin ich nun schon seit 5 Tagen in Google+ unterwegs und wie es sich für einen Blogger gehört, überlege ich seit dem, was ich mal über Google+ im Netzlogbuch schreiben könnte. Vielleicht sollte ich ganz von vorne anfangen.
Google+ ist ein Sociales Netzwerk mit Timeline und Funktionen (Bilder, Videos, Links, etc.) wie man sie z.B. auch von Facebook kennt, nur dass es dort (noch?) keine Spielchen und Applikationen gibt. Bei Google+ kann man seine Kontakte taggen wie bei Xing, nur dass man sie dort in Kreise packt. Bei Diaspora gibt es das auch, dort heißen die Tags bzw. Kreise, Aspekte … ist aber das gleiche Prinzip. In Google+ sind die Kontakte jedoch nicht bidirektional, sondern der Umgang mit den Kontakten gleicht eher dem Followerprinzip von Twitter.
So ließen sich Google+ und die anderen Social Networks noch eine Zeit lang auf ihre Social Media Pattern hin vergleichen. Was jedoch meiner Ansicht nach besonders interessant an Google+ ist, ist seine Einbindung in die restliche Google-Welt.

Schon vor einiger Zeit hat Google eine Menüleiste am oberen Rand der jedes Google-Services eingeführt. Inzwischen sind dort auch für Google+ Nutzer Punkte von Googles Social Network zu finden. D.h. bei jeder Nutzung eines Google Services wie etwa Google Mail, Google Reader oder Google Kalender bekommt man mit, ob sich für einen etwas in Google+ getan hat. Das aber als nicht als nervige Statusmeldung, sondern durch ein dezentes rotes Quadrat mit der Anzahl der ungesehenen Meldungen drin. Auch gut gelöst hat Google, dass, will man sich diese betreffenden Beiträge ansehen, man nicht zu Google+ wechseln muss, sondern diese über seiner aktuellen Anwendung eingeblendet bekommt. Dort kann man auch direkt reagieren.
D.h. Google+ integriert sich ganz unspektakulär in den Alltag der zahlreichen Nutzer von Google Services. Und dies sind nur all zu oft Menschen, die diese Services im Produktiveinsatz haben. Ich habe auch schon mehrere Stimmen gehört, dass Facebook doch eher was für die Freizeit sein, als Google+.
Mal sehen, wie es sich entwickelt. Derzeit kann man aber getrost von einem Hype sprechen … und wir alles wissen, dass es auf Hypes wohl bekannte weitere Phasen gibt.
von Matthias Zellmer





